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Kategorie: In-Car Endstufe Mono, In-Car Endstufe 2-Kanal, In-Car Endstufe 4-Kanal

Serientest: MB Quart NSC 750, MB Quart NSC 2100, MB Quart NSC 475


Reaktionsfähig

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Wenn der Markt möchte, dass Endstufen schrumpfen, dann sollte ein Hersteller in der Lage sein, schnellstmöglich etwas derartiges anzubieten. Von MB Quart kommen ganz neu genau solche Kompakteinheiten.

MB Quart kennt man sehr gut als Traditionsmarke, die in der Vergangenheit hauptsächlich Lautsprecher hervorbrachte. Ich habe sie mal als „die Meister der Polypropylen- Membran“ bezeichnet, da sie im Tiefmitteltonbereich fast ausschließlich mit diesem Membranmaterial arbeiten und damit exzellente Ergebnisse erzielen. Natürlich gab es auch schon immer Verstärker unter dieser Marke. Die Nano-Amps, die ich hier auf dem Tisch habe, sind aber anders. Das Engineering macht man nun komplett in Deutschland und so kann man jederzeit in eigener Verantwortung die Wünsche des Marktes befriedigen. Und dieser Markt will derzeit kleine, effiziente Verstärker, die quasi in jede Ritze passen und trotzdem viel Leistung aufbringen können. Das mit dem „klein“ haben die Entwickler schon mal hinbekommen. Ich habe mir auch zu keinem Zeitpunkt des Tests Sorgen gemacht, da das Haus Audio Design erfahrungsgemäß immer hohe Qualität abliefert und somit der Ursprung des Verstärkers auf sicheren Füßen steht. Drei Endstufen gibt es derzeit in dieser Serie: Ein Stereoverstärker namens NSC 2100, ein Vierkanalamp namens NSC 450 und die Bassendstufe NSC 750. Die Zwei- beziehungsweise Vierkanalendstufen sind analoger Art, was eigentlich ein gewisses Mindestmaß an Größe verlangt, da Class-A/B-Endstufen nicht gerade für hohen Wirkungsgrad bekannt sind und deshalb meist allein schon die Kühlkörper einen ordentlichen Teil des Verstärkers ausmachen. MB Quart schafft es trotzdem, die Amps klein zu halten, indem man eine Menge Hirnschmalz ins Platinenlayout steckte und kompakt bauende, platzsparende SMD-Bauteile verwendete. Was die Leistungsmessungen später dazu sagen wird sich noch zeigen. Zunächst einmal sehen die Verstärker einfach im Inneren toll aus und gefallen durch ihre saubere Anordnung und die exzellente Bauteileauswahl (auch so kann man Effizienz schaffen). Die dritte im Bunde, der passende Mono- Amp mit Namen NSC 750, ist ein reinrassiger Schaltverstärker. Heutzutage muss ein Bassverstärker einfach gewisse Leistungsregionen erreichen und wenn er klein sein soll, muss die Class-D-Technik her. Ist ja auch überhaupt nicht schlimm, ich habe besonders in jüngster Vergangenheit sehr gute Ergebnisse mit Class-D-Verstärkern erzielt. Über die Jahre ist diese Technik so weit gereift, dass man die alten Vorurteile (wenig Kontrolle, unterkühlter Klang) sowieso langsam mal ablegen sollte. Und die NSC 750 im Speziellen sieht so hervorragend gefertigt aus, dass ich von vornherein überhaupt keine Bedenken hatte, dass sie astrein funktioniert. Sie ist als Halbbrückenverstärker ausgeführt, was wahrscheinlich aus Platzgründen nicht anders ging, hat ausgangsseitig eine steile Filterung, um das Signal zurückzugewinnen und hochfrequente Signalanteile herauszufiltern. Die braucht man bei einem reinen Bassverstärker ja eh nicht. Die dafür nötige Spule ist üppig dimensioniert, ein Relais schützt die Endstufe im Härtefall.

Preis: um 290 Euro

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MB Quart NSC 750

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 170 Euro

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MB Quart NSC 2100

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

08/2010 - Christian Rechenbach

Preis: um 230 Euro

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MB Quart NSC 475

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

08/2010 - Christian Rechenbach

 

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Autor Christian Rechenbach
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Datum 09.08.2010, 13:09 Uhr
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