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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Epoz AktiMate Mini


Die schlanke Art zu hören

Lautsprecher Stereo Epoz AktiMate Mini im Test, Bild 1
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Aktivlautsprecher passen zur modernen Art, Musik zu hören, wie die Faust aufs Auge. Der PC-Musikhörer kann mit ihnen die schlankeste Anlage überhaupt realisieren. Und wenn er will, geht noch mehr.

Peripherie:

Apple iPhone 3G
Apple iPod 5. Generation
Logitech Squeezebox Touch mit Northstar Design Essensio
Audiolab 8200CD Olive O2M


Ich weiß, die ganz verschworenen High-Ender lassen nichts auf ihre Vor-End-Kombi und die daran angeschlossenen Lautsprecher kommen. Aber die heutige Zeit verlangt nunmal auch nach kleinen Lösungen. Da spielen uns vor allem Musikdownloads und gerippte CDs in die Karten, denn Dateien kann man beispielsweise auf einen iPod packen und von dort aus wiedergeben. Klobige Zuspieler braucht‘s dafür nicht. Leute, die derartige Lösungen wollen, sind in der Regel auch sehr für ein hübsches Design empfänglich. Das darf passend zum iPod auch ruhig nach „Apple“ aussehen.

Lautsprecher Stereo Epoz AktiMate Mini im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Epoz AktiMate Mini im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Epoz AktiMate Mini im Test, Bild 4Lautsprecher Stereo Epoz AktiMate Mini im Test, Bild 5Lautsprecher Stereo Epoz AktiMate Mini im Test, Bild 6
Und das tun sie, die AktiMates. Das Gehäuse gefällt mir ausgesprochen gut. Nicht nur, weil so so schön lackiert ist, sondern auch aufgrund der Stabilität. Die Box schaff t sehr gute Voraussetzungen, das ist echtes 19-Millimeter- MDF! So etwas habe ich schon oft bei Lautsprechern dieser Art weitaus dünner und weniger gewissenhaft verarbeitet gesehen. Das Apple-Design ist ja heutzutage sehr angesagt, schön ist für mich, dass die Epoz-Lautsprecher keine Plastikdose, sondern eine vernünftige Lösung sind. Das hatte ich mir aber auch vorher schon denken können, schließlich stecken hinter der Entwicklung kein Geringeren als die britischen High-End-Hersteller Creek und Epos. Jeder der beiden hatte seinen Teil beizutragen: Creek liefert die Elektronik, Epos die Lautsprecher. Dass diese Zusammenarbeit in einem exzellenten Produkt mündet, wird niemanden verwundern. Trotzdem: Man neigt dazu, diesen Lautsprecher zu unterschätzen. Dafür sorgen die kleinen Dinge, auf die ein HiFi-Mensch achtet. Beispielsweise ist die Dustcap Phase-Plug-förmig. Da unterstellt man doch sofort, dass das reine Blenderei ist. Aber nur weil die Dustcap so geformt ist, heißt das doch noch lange nicht, dass der Lautsprecher nichts taugt. Im Gegenteil: Das ist ein grundsolides Polypropylen-Chassis, das für Bass und Mitten zuständig ist. Wenn man alles richtig macht, verhalten sich solche Chassis sehr gutmütig und neigen nicht so stark zu Membranresonanzen am oberen Übertragungsende. Das erleichtert wiederum das Verheiraten mit dem Aluminiumhochtöner. So gesehen kann so etwas funktionieren, und nach unseren Messungen ist dem auch so. Die Box misst sich recht ausgewogen, zeigt ein gutes Klirrverhalten und ist laut Impedanzschrieb auf ungefähr 50 Hz abgestimmt. Das reicht in der Regel. Wer noch tiefere Töne braucht, kann ja noch einen Aktivsub anschließen, die entsprechenden Cinchausgänge sind vorhanden. Die gelbe Buchse daneben ist für die Videosignale des iPod reserviert. Das ist mir persönlich jetzt nicht das Wichtigste, manche Kollegen hier im Haus fanden das klasse. Offensichtlich tat man bei Epoz gut daran, diesen Anschluss zu verbauen. Die USB-Buchse hielt ich fälschlicherweise für eine PC-Verbindung. Schade eigentlich, das wäre eine nette Desktop-Lösung gewesen. So aber freue ich mich zumindest über die Möglichkeit, portable Player oder ein iPhone daran aufladen zu können. Der verbaute Verstärker ist übrigens nicht, wie ich zunächst dachte, ein Schaltverstärker, sondern ein konventioneller Class-A/B-Amp mit immerhin (gemessenen) 38 Watt Ausgangsleistung. In dieser Beziehung kann zwar ein großer Vollverstärker mehr, aber für eine integrierte Lösung ist das beachtlich.

Quellentausch


Natürlich war es naheliegend, ganz unbürokratisch als erstes Musik vom iPod abzuspielen. Auf dem meinen befindet sich grundsätzlich Apple-Lossless- oder AIFF-kodiertes Musikmaterial und damit geht’s richtig ab. Der Hochtöner ist von der auflösefähigen, dennoch unaufdringlichen Art, den Bassbereich hätte ich in dieser Qualität von einem Polypropylen-Treiber auch nicht erwartet. Diese Kombination, bestehend aus den AktiMate und einem mit vernünftig kodiertem Material bespielten iPod hat bereits das Potenzial, einige CD-Player/Vollverstärker-Kombis alt aussehen zu lassen. Und es kommt besser: Ich habe der Reihe nach Streaming- Clients, CD-Player und USBDACs an den AktiMate Minis ausprobiert und war jedesmal zuhöchst erfreut darüber, was ich vernehmen durfte. Der typische britische Klang ist das nicht, aber einer, der mir gefällt und der mich überzeugt. Und das aus zwei durchgestylten Lautsprechern? Ich bin entzückt. Und wer unbedingt mehr Tiefgang braucht, schließt halt noch einen Subwoofer an. Dann, das verspreche ich Ihnen, wird’s sogar mächtig.

Fazit

Die AktiMate Mini machen genau das richtig gut, was sie tun sollen: Für Platz sorgen und insbesondere vom PC klanglich überzeugen.

Preis: um 475 Euro

Lautsprecher Stereo

Epoz AktiMate Mini


12/2010 - Christian Rechenbach

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb Input Audio, Gettorf 
Telefon 04346 600601 
Internet www.inputaudio.de 
Bestückung 1 x 13-cm-Tiefmitteltöner, 1 x 25-mm-Hochtonkalotte 
Eingänge 1 x analog RCA, 1 x USB, 1 x iPod 
Ausgänge 1 x analog RCA, 1 x Composite Video 
checksum „Die AktiMate Mini machen genau das richtig gut, was sie tun sollen: Für Platz sorgen und insbesondere vom PC klanglich überzeugen.“ 
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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 14.12.2010, 12:45 Uhr
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