Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Heco Aurora 700 - 5.1-Set


Die perfekte Welle

Lautsprecher Surround Heco Aurora 700 - 5.1-Set im Test, Bild 1
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Von Heco findet ein wunderschönes Mehrkanalsystem namens „Aurora“ den Weg in unsere Redaktionsräume. Das 5.1-Set wirbt mit ungemein schickem Design, Up-to-date-Technik und einem verführerisch niedrigen Preis um die Gunst der Käufer. Wir testen die Lautsprecher der 2.000-Euro-Klasse in unserem Labor und den Hörräumen auf ihre Qualitäten.

Die in Pulheim bei Köln ansässige Lautsprecherfirma Heco benennt ihre neueste Kreation nach der römischen Göttin der Morgenröte oder auch nach den südlichen bzw. nördlichen Polarlichtern Aurora australis und Aurora borealis. Ein wohlklingender, strahlender und kraftvoller Name also, den sich die Macher da überlegt haben. Ein sehr schönes Design, das sich von anderen Lautsprechern dieser Preisklasse absetzen kann, lässt die Aurora-Modelle schon einmal optisch im besten Licht dastehen.

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Die eingesetzte Lautsprechertechnik entspricht dem neusten Stand der Dinge, bei einigen Elementen, wie beispielsweise dem Hochtöner, wurde besonders viel Entwicklungsaufwand betrieben. Am Ende kam etwas komplett Neues dabei heraus – der „Fluctus-Hochtöner“. Mit großer Silk-Compound-Kalotte im 28-mm-Format und computeroptimierter Frontplatte im Wellendesign wollen die Techniker das Abstrahlverhalten ihrer Lautsprecher perfektionieren. So sollen sich die neuen Hecos für ein klassisches Stereo-Setup und mehrkanalige Surroundaufbauten gleichermaßen eignen. Unser 5.1-Testsystem rund um die schlanken Standlautsprecher Heco Aurora 700 und den kräftigen Aktivsubwoofer Sub 30A ist zum Preis von etwas unter 2.200 Euro zu haben. 

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Frontlautsprecher Aurora 700


In einem zeitlos schicken Design kommen die Lautsprecher daher: Wer dunkles Dekor bevorzugt, greift zu den Modellen in „Ebony black“, mit folierten Korpussen in schwarzer Ebenholzoptik und, dazu perfekt passend, seidenmatt schwarz lackierten Fronten und Oberseiten aus MDF. Ebenfalls wunderschön geworden ist die helle Variante „Ivory white“ mit weißen Schallwänden und Ober seiten. Zum Stückpreis von 449 Euro erhalten Käufer einen schlank gewachsenen Bassreflex- Standlautsprecher mit Doppelbassbestückung, großem Mitteltöner und Hochtonkalotte. Mehrfach verstrebte Gehäuse machen die Aurora 700 unanfällig gegenüber klangschädigenden Resonanzen. Und das ist auch gut so, da die drei 170-mm- Treiber auf der Schallwand zu hoher Dynamik fähig sind und ein instabiler Korpus kontraproduktiv wäre. Zwei optimal ausgeformte Bassreflexrohre auf der Rückseite der Aurora 700 sorgen für zusätzliche Dynamik und einen erweiterten Tiefgang der Boxen. Stabile Anschlussterminals ermöglichen Bi-Wiring- oder Bi-Amping- Betrieb. Die Akustikstoff-Frontabdeckung hält durch Magnetkraft auf der Schallwand. Dadurch stören keine Bohrlöcher die schöne Optik, sollte ein Betrieb ohne Frontabdeckungen bevorzugt werden. 


„Flux-Kompensator“


Der neu entwickelte Hochtöner für alle Aurora-Lautsprecher wurde auf den Namen „Fluctus-Hochtöner“ getauft, was mich spontan an den Film „Zurück in die Zukunft“ denken ließ. Hier ermöglichte der „Flux-Kompensator“ die Zeitreise im DeLorean. Scherzhaft wird dieser Begriff auch heute noch benutzt, um auf neue Wunderwerke der Technik hinzuweisen. Hecos Fluctus-Hochtöner ist eine pfiffige Neukonstruktion mit Ferrit-Doppelmagnetsystem, Ferrofluidkühlung und 28-mm-Kalotte. Neu durchdacht und per Computer optimiert wurde die Frontplatte des Hochtöners, die durch verschiedenartig ausgeformte Wellen das Abstrahlverhalten perfektionieren soll. Gegenüber den heute üblicherweise eingesetzten Waveguides auf jeden Fall eine Neuerung, die auch optisch einiges hermacht. Wie sich das akustisch bemerkbar macht, wird unser Test klären. Für die Aurora-Lautsprecher kommen im Mittel- und Tieftonzweig Hecos bewährte Kraftpapiermembranen zum Einsatz. Die beiden Tieftöner im 17er-Format mit 130-mm-Membrandurchmesser sind durch ihre hoch belastbaren Schwingspulen und den Langhubsicken ausgewiesene Bassspezialisten. Ab 290 Hertz reichen sie die musikalische Verantwortung an den an oberster Stelle im Gehäuse sitzenden Mitteltöner im gleichen Format weiter. Der Wellenhochtöner spielt ab 3.300 Hertz bis weit über die 20.000-Hertz-Schwelle hinaus auf. Die Standlautsprecher sind mit Sockel-Traversen ausgerüstet, die mit vier höhenverstellbaren Metall-Kegelspikes eine perfekt ausgelotete Aufstellung ermöglichen. Zur Schonung des Untergrunds können alternativ auch Gummifüßchen eingedreht werden. 


Aurora Center 30


Der 2-Wege-Bassreflex-Centerspeaker ist nahezu einen halben Meter breit, 18 Zentimeter hoch und mit Terminal 30 Zentimeter tief. Darin arbeiten zwei 125er-Chassis mit 105-mm-Membrandurchmesser und der besagte Fluctus-Hochtöner in liegender D´Appolito-Bauweise. Wie beim Standlautsprecher liegt die Trennfrequenz bei 3.300 Hertz, was eine homogene Klangwiedergabe des Gesamtsystems erwarten lässt. Das beidseitig strömungsoptimierte Reflexrohr mündet auf der Rückseite neben dem Single- Wiring-Anschlussterminal. Ein wenig Distanz zur angrenzenden Wand sollte dem Center also bei der Aufstellung gegönnt werden, damit das Bassreflexprinzip wie vorgesehen arbeiten kann. Der Center ist zum Stückpreis von rund 230 Euro in „Ebony black“ und „Ivory white“ zu haben. 

Rearlautsprecher Aurora 300


Die kompakten Regallautsprecher Aurora 300 sind in unserem Testsystem für die rückwärtigen Surroundkanäle im Einsatz. Je ein 170-mm- Tiefmitteltöner und der 28-mm-Hochtöner sorgen für guten Klang, auch hier wird bei 3.300 Hertz getrennt. Dank Bassreflexbauweise stemmen die Regalboxen auch im Bass noch ein ordentliches Pfund. Siebeneinhalb Kilogramm schwer sind die 356 Millimeter hohen, 195 Millimeter breiten und 315 Millimeter tiefen Lautsprecher. Als Paar sind sie für 449 Euro zu erstehen. 

Aktivsubwoofer Aurora Sub 30A


Der teuerste Lautsprecher des Sextetts ist der aktive Subwoofer Aurora Sub 30A. Für 499 Euro gibt es einen recht groß gewachsenen Tieftonspezialisten mit nach vorn ausgerichtetem 30er-Tieftöner. Dank identischem Aurora-Design und gut gelungenen Gehäuseproportionen macht der Subwoofer auch im Wohnzimmer eine gute Figur. Eine klassische A/B-Endstufe mit maximal 250 Watt Leistung treibt den Tieftöner zu Höchstleistungen an. Das MDF-Gehäuse ist durch innere Verstrebungen stabil und resonanzarm. Zwei Bassreflexrohre münden auf der Rückseite oberhalb des Aktivmoduls, das mit einem Paar Line-Eingängen, einem Pegel- und Trennfrequenzregler sowie dem Phasenschalter klassenüblich ausgestattet ist. Eine Fernbedienung gibt es leider keine. Vier großformatige Gummifüße sorgen für den sicheren Stand des nahezu 20 Kilogramm schweren Subwoofers. 

Labor


Die Standlautsprecher Aurora 700 spielen über alles betrachtet überaus linear auf und begeistern mit ihrem herausragend guten Abstrahlverhalten. Hier scheint sich die Neuentwicklung, der Fluctus-Hochtöner, perfekt auszuzahlen: Die 0- und 15-Grad-Kurven sind nahezu identisch und auch die 30-Grad- Kurve weicht kaum vom vorgegebenen Kurs ab. Oberhalb von 1.000 Hertz schwingen die Auroras sehr schnell aus, darunter sind ein paar gut bedämpfte Resonanzen zu erkennen. Auch beim Klirrverhalten gibt es keine Beanstandungen unserseits – gut gemacht, Heco! Der Center ist etwas unruhiger im Amplitudengang und naturgemäß liegt die untere Grenzfrequenz deutlich höher als beim Standlautsprecher. 15 Grad abseits der Hauptachse gibt es kaum Pegelverluste. Bei 30 Grad hingegen gibt es um 2.000 Hertz eine deutliche Senke im Verlauf. Gute Leistungen zeigt der Subwoofer, der die Aurora-Lautsprecher kraftvoll nach unten ergänzt. Ab etwas über 30 Hertz ist der Aktivwoofer in seinem Element. 

Im Einsatz


Die größten Lautsprecher des Systems, die Aurora 700, werden zuerst im Stereobetrieb in die Mangel genommen. Im Stereohörraum begeistert die leichtfüßige, federnde Gangart der Standboxen. Untenrum überzeugt der druckvoll und präzise aufspielende Bass, der auch bei hohen Lautstärkepegeln seine Gangart beibehält. Mitten und Höhen sind stets angenehm und neutral – Aggressivität Fehlanzeige. Die nötige Attacke und Spritzigkeit bringen die Auroras dennoch mit, so dass sich ein lebendiges Klangbild mit toller Atmosphäre im Hörraum entfaltet. Wir ziehen in unser Referenz-Heimkino um und bringen die restlichen Lautsprecher ins Spiel. Als Sextett begeistern die Aurora-Modelle mit einem ungemein spielfreudigen und sehr homogenen Klang. Der Subwoofer drückt mit sattem Punch Tieftonwellen in den Raum, die sich dank akribischer Einmessung des AV-Receivers perfekt in das Mehrkanalsystem einfügen, ohne vorlaut zu sein. Es gibt gewiss brachialer aufspielende Subwoofer, der Heco punktet im Test allerdings mit seiner präzisen und stets kontrollierten Gangart. Das macht ihn auch zum idealen Subwoofer für Musik, wie sich im Test mit Mehrkanal- Konzert- Blu-rays herausstellt. Trocken, druckvoll und mit klasse gesetztem Timing ergänzt der Sub 30A die harmonisch aufspielenden Satellitenlautsprecher. Das und die wunderbar in Breite und Tiefe des Hörraums staffelnden Lautsprecher sorgen für eine grandiose Konzertatmosphäre in unserem Heimkino.  

Fazit

Die exzellent gestalteten Aurora-Modelle von Heco überzeugen mit ihrem verführerischen Preis und hervorragenden klanglichen Eigenschaften. Lebendig, kraftvoll und doch stets kultiviert spielt sich das 5.1-System durch unser Testrepertoire. Wer auf der Suche nach modern und doch zeitlos gestalteten Lautsprechern für sein Wohnzimmerkino ist, sollte sich die Heco-Aurora-Serie unbedingt ansehen und anhören – unser Designtipp!

Preis: um 2200 Euro

Ganze Bewertung anzeigen

Lautsprecher Surround

Heco Aurora 700 - 5.1-Set

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

06/2018 - Jochen Schmitt

Bewertung 
Klang 70% :
Dynamik/Lebendigkeit 15%

Tiefbasseigenschaften 15%

Tonale Ausgewogenheit 10%

Detailauflösung 10%

Zusammenspiel 10%

Hörzone Center 10%

Labor 15% :
Frequenzgang 5%

Verzerrungen 5%

Pegelfestigkeit 5%

Praxis 15% :
Verarbeitung 5%

Ausstattung 5%

Bedienungsanleitung 5%

Ausstattung & technische Daten 
Einzelpreis Hauptlautsprecher 449 
Einzelpreis Center 229 
Einzelpreis Rearspeaker 225 
Einzelpreis Subwoofer (in Euro) 499 
Garantie 5 Jahre / 2 Jahre (Subwoofer) 
Vertrieb Magnat Audio-Produkte GmbH, Pulheim 
Telefon 02234 8070 
Internet www.heco-audio.de 
Ausstattung
Ausführungen schwarz, espresso, cognac 
Abmessungen (B / H / T in mm):
Frontlautsprecher 190/1100/325 
Center 490/177/285 
Rearspeaker 190/357/315 
Subwoofer 350/465/415 
Subwoofer Aurora Sub 30 A 
Gewicht 19.5 
Leistung laut Hersteller (in Watt) 125 
Nenndurchmesser / Membrandurchm. (in mm) 300 / 250 
Bauart Bassreflex 
Prinzip Frontfire 
Pegel Regler 
Trennfrequenz Regler (50 - 150 Hz) 
Phasenregulierung 0 / 180 ° 
Hochpegel Eingang / Ausgang – / – 
Niederpegel Eingang / Ausgang Cinch (1/–) 
Frontlautsprecher Aurora 700 
Gewicht (in kg) 19.9 
Anschluss Bi-Wiring 
Tiefton Nenndurchm. / Membrandurchm. (in mm) 2 x 170 / 130 
Mittelton Nenndurchm. / Membrandurchm. (in mm) 1 x 170 / 130 
Hochton (in mm) 1 x 28 
Bauart Bassreflex 
Rearlautsprecher Aurora 300 
Gewicht (in kg) 7.5 
Anschluss Bi-Wiring 
Tiefton Nenndurchm. / Membrandurchm. (in mm) 1 x 170 / 130 
Mittelton Nenndurchm. / Membrandurchm. (in mm) Nein 
Hochton (in mm) 1 x 28 
Bauart Bassreflex 
Centerlautsprecher Aurora Center 30 
Gewicht (in kg) 9.4 
Anschluss Single-Wiring 
Tiefton Nenndurchm. / Membrandurchm. (in mm) 2 x 125 / 105 
Mittelton Nenndurchm. / Membrandurchm. (in mm) Nein 
Hochton (in mm) 1 x 28 
Bauart Bassreflex 
empfohlene Raumgröße 35 
Preis/Leistung hervorragend 
+ elegantes Design 
+ homogener Klang 
+ überzeugt in Stereo und Surround 
Klasse Spitzenklasse 
Testurteil überragend 
Neu im Shop

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
Kontakt E-Mail
Datum 30.06.2018, 10:01 Uhr
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Topthema: Micro-Endstufe mit vier Kanälen
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Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
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