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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Ascendo C6 - Seite 3 / 3


Schnörkellos

Der Tiefmitteltonteil des Chassis hat eine ungefüllte Polypropylenmembran – dies ermöglicht zum einen einen interessanten Einblick in die Technik des Treibers, zum anderen lässt sich mit einer solchen Membran ein perfekt resonanzfreier Frequenzgang erzielen. So etwas ist klanglich in zweierlei Hinsicht zu begrüßen: Zum einen fördert es natürlich die Neutralität, zum anderen ermöglicht es Frequenzweichenaufbauten mit minimalem Bauteileaufwand – eine weitere Reduktion von klangverfälschenden Energiespeichern im Signalweg. Bedenken wegen der despektierlich „Polyplopp“ genannten Membran muss man heutzutage übrigens nicht mehr haben: Die Ursache für den zwar gutmütigen, aber auch Details verschluckenden Klang früherer Exemplare solcher Chassis lag vor allem in einer extrem bedämpfenden Sicke, mit der die extrem genau berechnete inverse Gummisicke aus aktueller Fertigung nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Was auch die in Ohrenscheinnahme bestätigt: Präzise tönt es, gar nicht so heimeligwarm, wie man es angesichts der transparenten Membran erwartet. Gut – „bissig“ oder „aggressiv“ sind immer noch nicht die Attribute, die passen würden, dafür aber „knackig“, „flink“ oder „ehrlich“.

Die Tieftonwiedergabe reißt keine Wände ein, wirkt aber profund genug, um auch bei freier Aufstellung in einem mittelgroßen Hörraum bestehen zu können. Nach Umlegen des Schalters für die wandnahe Aufstellung kann es wirklich bis ganz nah an die Mauer im Rücken gehen, ohne dass sich unangenehmer Druck und das Gefühl eines hohlen und aufgeblähten Grundtonbereichs ohne jeden Informationsgehalt einstellen würden. Im Gegenteil: Die C6 bleibt sich hier in hohem Maße treu und erzeugt die gleiche präzise und neutrale Wiedergabequalität wie frei stehend. Streicherensembles haben Schmelz und verbreiten ganz oben hinaus ein Sirren und Flirren, das eine gute Aufnahme so authentisch macht, während Schlagzeugbleche präsent und offen klingen, anstatt zischelnd und offensiv. Über allem schweben sozusagen noch die legendären Vorbilder, deren Qualitäten perfektioniert wurden und deren Schwächen mit dem aktuellen Stand der Technik beseitigt wurden. Um es so schnörkellos zu sagen, wie die C6 konstruiert ist: Ein durch und durch guter Lautsprecher.

Fazit

» Die Ascendo C6 ist eine No-Nonsense-Box im besten Sinne. Zu einem fairen Preis erhält man eine elegante und kompetente Standbox, die sich mit den besten Studiomonitoren messen kann, und dazu noch die Möglichkeit, endlich auch in einer schwierigen Aufstellungssituation ohne Wenn und Aber hervorragend Musik hören zu können.

Preis: um 3300 Euro

Ascendo C6


-

 
Ausstattung & technische Daten 
Paarpreis 3300 
Vertrieb Ascendo 
Telefon 07024 468404 
Internet www.ascendo.de 
Garantie (in Jahre)
Ausführungen Klavierlack schwarz oder weiß 
B x H x T (in mm) 200/900/210 (inkl. Sockel) 
Gewicht (in Kg) 17 
Unterm Strich... » Die Ascendo C6 ist eine No-Nonsense-Box im besten Sinne. Zu einem fairen Preis erhält man eine elegante und kompetente Standbox, die sich mit den besten Studiomonitoren messen kann, und dazu noch die Möglichkeit, endlich auch in einer schwierigen Aufstellungssituation ohne Wenn und Aber hervorragend Musik hören zu können. 
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