Kategorie: Lautsprecherbausätze

Aktive High-End Standbox von Ari Acoustic


Ganz große Oper

Lautsprecherbausätze Ari Acoustic Nabucco im Test, Bild 1
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Lange hat es gedauert, bis wir mal wieder ein Lebenszeichen von Ari Acoustic bekommen haben – aber immerhin ist es dann gleich ein kräftiges geworden!

Opera nennt sich die neue Lautsprecher- Reihe, aus der auch unsere Testbox „Nabucco“ kommt. Dazu der Entwickler Dr. Markus Beck „Die Opera Serie bietet genau das – Klangvolumen, Weiträumigkeit und Live Feeling und die „Große Bühne” im eigenen Heim. Sie ist auf die perfekte Musikwiedergabe hin optimiert. Präzision steht im Vordergrund. Dies erfordert hochwertige Lautsprecherchassis mit besonders geringen mechanischen Verlusten, leichten Membranen und starken Antrieben. Statt eines großen bassverstärkenden Resonanzgehäuses (Bassreflex) sorgt ein kompaktes, geschlossenes Gehäuse für einen besonders „trockenen” Bass. Und dennoch - die Opera Serie ist nicht nur präzise, sie macht auch Spaß.

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Dynamik und Bassperfomance stimmen. Opern sind ja auch keine Leisetreter! Die Opera Serie nutzt modernste Technik – und zwar kompromisslos. Aktivtechnik und digitale Signalverarbeitung sorgen für den perfekten Bass und für die flexible Anpassung an die Aufstellsituation. Die modernsten Mittel- und Hochtonkalotten sorgen für den transparenten Klang.“   


Technik


„Das Klangfundament wird durch zwei 25cm Tieftöner gebildet, die auch impulsive Bassattacken lässig aus dem Ärmel schütteln und auch im heftigsten Tieftongewitter noch genügend Reserven bieten um den Grundtonbereich souverän darzustellen. Den Mitteltonbereich übernimmt ein neu entwickelter Kalottenmitteltöner der deutschen High-End Schmiede BlieSMa. Dieser verbindet einige herausragende Konstruktionselemente in einzigartiger Weise miteinander. So besitzt dieser Ausnahmetöner beispielsweise eine riesige Kalotte mit einer Schwingspule von 74 mm Durchmesser. Deren Bewegung wird bei geringster Masse von einem ausgesprochen starken Neodym-Magnet präzise kontrolliert. Riesige Dynamik, unhörbar geringe Verzerrungen und ein perfektes Rundstrahlverhalten sind die technischen Resultate. Unerreichte Impulsivität, Präzision und eine lebensechte Raumdarstellung sind die letztendlich hörbaren Ergebnisse. Vom gleichen Spezialisten stammt der Hochtöner. Er ist nach den gleichen Prinzipien wie der Mitteltöner aufgebaut und verwendet die besten heute verfügbaren Materialien. Das antriebstarke Neodym-Magnetsystem kontrolliert die leichte, aber steife Membran. Die führt zu einem perfekten Hörerlebnis mit perlenden Höhen - klar, sauber, rein und dabei zurückhaltend.“ Der geringe Volumenbedarf der Aktivbox Der 25-Millimeter-Bliesma-Hochtöner ist der ideale Spielpartner für eine große Kalotte ermöglicht eine flache Bauweise   

Gehäuse:


Das flache und breite Gehäuse mit den flachen Fasen haben wir so ähnlich schon ein paarmal gesehen – mir gefällt so etwas ja sehr gut – optisch und aus praktischen Gründen bei der Aufstellung.

Lautsprecherbausätze Ari Acoustic Nabucco im Test, Bild 3
Der geringe Volumenbedarf der Aktivbox ermöglicht eine flache Bauweise
Knapp 40 Liter geschlossen reichen ja auch bei einem aktiven Modul mit DSP. Der Aufbau ist auch nicht allzu kompliziert – man muss nur eine Versteifung, eine Verstärkung der Schallwand und die Kammer fürs Modul einplanen. Und natürlich profitiert die Nabucco wie jeder andere Lautsprecher von einem schweren Sockel aus Stein oder Metall.   

Aktivmodul


„Die herausragenden Schallwandler werden durch einen eigenen klangneutralen aber leistungsstarken Verstärker angesteuert. Erst die leistungsstarke Aktivtechnik ermöglicht den Einsatz zweier so klangstarker Tieftöner in dem kompakten Gehäuse der Nabucco. Auf verlustbehaftete passive Bauelemente wird konsequent verzichtet. Hochmoderne digitale Signalverarbeitung integriert die Einzelkomponenten perfekt zu einem homogen klingenden, präzisen Schallwandler.“ Auch Dr. Markus Beck verwendet bei der Nabucco eines der bewährten Hypex- Module, hier das FA253, das zwei Class- D-Verstärker mit 250 Watt und einen mit 100 Watt an Bord hat. Im Grunde genommen ist bei normalem Musikkonsum auch das FA123 mit weniger Leistung ausreichend – hier muss man eben selbst entscheiden, wie stark man den Tieftonbereich entzerrt und wieviele dynamische Reserven man dann noch braucht.“  

Messungen


Daraus ergibt sich ein sehr ausgewogener Frequenzgang. Und damit meine ich wirklich SEHR ausgewogen. Mit dem, verwendeten Chassismaterial und entsprechender Filterung lässt es sich gut arbeiten, so dass schon die entsprechende Filterung an den richtigen Stellen zu einem famosen Rundstrahlverhalten führt. Erste Abweichungen unter Winkeln gibt es erst oberhalb von 5 Kilohertz und die spielen genau so wenig eine Rolle wie die Membranresonanz des Hochtöners weit über 20 Kilohertz. Wir haben hier die lineare Bassabstimmung gemessen, ab Werk gibt es noch zwei Versionen mit Subsonic-Filter und noch etwas mehr Anhebung. Da Ari Acoustic aber ohnehin den Service einer Raumeinmessung anbietet, sind das nur Arbeitsgrundlagen für eigene Einstellungen im Bassbereich. Das Wasserfalldiagramm gibt ebenso wenig Anlass zu Kritik wie die Klirrmessungen – man kann also auch ziemlich Gas geben, ohne dass die Box in Schwierigkeiten kommt.   

Hörtest


Die gemessene Basstiefe kann ich aufgrund des Gehörten bestätigen – die untersten Oktaven kommen beeindruckend stabil und dynamisch herüber, selbst in unserem nicht allzu kleinen Hörraum. Einen Bruch zwischen den Konuschassis und den Kalotten kann ich nicht feststellen – ebenso wenig einen merklichen Übergang zwischen Mittel- und Hochtöner. Die räumliche Abbildung ist somit auch wirklich exzellent – Soloinstrumente und Sänger werden prominent dargestellt, die Mittenortung ist sauber, aber nicht sezierend. Die virtuelle Bühne ist in Breite wie in der Tiefe beeindruckend groß und wirkt sehr authentisch. In Sachen Feindynamik und -auflösung punktet die Nabucco in allen Frequenzbereichen – selbst, wenn es dynamisch richtig zur Sache geht, behält die Box die Übersicht und bleibt in allen Lebenslagen souverän.   

Holzliste


Eine detaillierte Holzstückliste erhalten Sie bei Bestellung des Bausatzes bei Ari Acoustics   


Zubehör pro Box


 Schrauben
 Schaumstoffdichtstreifen für Chassis und Rückwand
 Kabel
 Polklemmen
 Bondum 800
 Polyesterwatte


Lieferant: Ari Acoustics

Fazit

Die Nabucco ist ein gelungener Einstieg in die Opera-Serie – eine elegante und flache Standbox, die es klanglich und dynamisch wirklich drauf hat.

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Kategorie: Lautsprecherbausätze

Produkt: Ari Acoustic Nabucco

Preis: um 3400 Euro + Gehäuse 85 Euro (IR-Empfänger+FB+Display)

11/2023

Ein gelungener Einstieg in die Opera-Serie–eine elegante und flache Standbox, die es klanglich und dynamisch wirklich drauf hat

Ari Acoustic Nabucco

11/2023

Ari Acoustic Nabucco
HIGH-END-TIPP
Ausstattung & technische Daten 
Technische Daten
Chassis Bliesma M74A 
Hersteller: Bliesma 
Bezugsquelle Nein 
Unverb. Stückpreis ca. 380 Euro 
Chassisparameter K+T-Messung
Z (in Ohm):
Fs (in Hz) 394 
Re (in Ohm) 5.27 
Rms (in Kg/s) Nein 
Qms 5,13 
Qes 0,68 
Qts 0,6 
Cms (in mm/N) Nein 
Mms (in gr) Nein 
BxL (in Tm) Nein 
VAS (in Liter) Nein 
LE (in mH) 0,06 
SD (in cm²) Nein 
Ausstattung
Frontplatte Aluminium-Druckguss 
Membran: Aluminium-Magnesium 
Dustcap Nein 
Sicke Gewebe 
Schwingspulenträger: k.A. 
Schwingspule 74 mm 
Xmax Nein 
Magnetsystem: Neodym 
Sonstiges: Koppelvolumen 
Außenabmessungen: (in mm): 121 mm 
Einbaumaß (in mm): 109 mm 
Einbautiefe (in mm): 35 
Frontplattendicke 10 mm 
Technische Daten
Chassishersteller : SB Satori, Bliesma 
Vertrieb: Ari Acoustics, Elchingen 
Internet www.ari-acoustics.de 
Konstruktion: Markus Beck 
Funktionsprinzip: Geschlossen 
Bestückung: 2x SB Satori WO24P-8 1x Bliesma M74A 1x Bliesma T25A 
Nennimpedanz (in Ohm): Nein 
Kennschalldruckpegel 2,83 V/1m: Nein 
B x H x T (in cm) 35,0 x 115,0 x 18,0 cm 
Kosten pro Paar: ca. 3.400 Euro + Gehäuse 85 Euro (IR-Empfänger+FB+Display 
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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 01.11.2023, 09:58 Uhr
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Topthema: Feurig
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High-End-Standbox mit ESS AMT

Mit diesen Chassis wollte ich schon immer mal etwas bauen. Dass ich sie allerdings jemals zusammen in einer Box haben würde, hätte ich dann doch wieder nicht erwartet – dass das Ganze so gut werden würde, dann schon eher.

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