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Kategorie: Musikserver

Einzeltest: Audionec SDV3-S - Seite 5 / 5


Belehrung unterschrieben

Musik


Kurz zurück zur eingangs begonnenen Story: Ich befand mich also immer noch in den Gemäuern von Transparent-Acoustics in einem Raum, der gar nicht mal nach „gut klingend“ aussah, ohne jetzt vordergründig Werbung für die Produkte machen zu wollen, aber einwandfrei optimiert wurde. Die Umsetzung der mit Sicherheit piekfeinen Signale des Audionec übernahm extrem Highendiges von Tidal. Das Resultat war eine musikalische Darbietung, die mich ganz einfach umgehauen hat. So viel Detail, Präzision und Offenheit gelangte schon lange nicht mehr an mein Ohr. Tief beeindruckt war ich von der Fülle an Rauminformationen und deren Präsentation. So perfekt eindeutige Ereignisse habe ich lange nicht mehr gehört. Stabile, ausdrucksstarke Stimmen nahm ich wahr, die komplette Bühne war so unanfechtbar und eindeutig definiert, dass es realistischer schon fast nicht mehr geht. Genau während dieser Hörsession begann auch meine neu entdeckte Liebe zu den Werken Friedemanns. Ich hätte nicht gedacht, dass das was für mich ist, aber die Dynamik und, ich hoffe Sie wissen das zu interpretieren, Schnelligkeit hat mir den Virtuosen ins Ohr gemeißelt. Bevor es weitergeht, gibt es noch mal eine kurze Definition: Dynamik ist der Abstand zwischen lautestem und leisestem darstellbaren Pegel. Und das kann der SDV3-S wie kaum ein anderer. Teilweise bringt er Dinge auf eine Art und Weise zum Ohr, dass man fast erschrickt. Ich erinnere mich an den Moment, in dem Antonio Forcione auf seiner Live- Scheibe das erste Mal seine Finger an die Gitarre legt. Das hört sich jetzt nicht unbedingt angsteinflößend an, tatsächlich unterbrach ich mein Gespräch, als dieses Ereignis aus den Lautsprechern kam, weil man tatsächlich hätte meinen können, dass da wirklich jemand steht und ganz sonderbare Dinge mit seiner Gitarre anstellt. Geschehen übrigens in den Hörräumen des Verlags, da sich ein SDV3-S natürlich in meiner gewohnten Umgebung mit mir bekanntem Equipment beweisen musste. Hier war das Ergebnis für sich genommen noch dramatischer, denn was er aus dem vorher gerippten Material herausholt, war mir teilweise neu. Und so bleibt mir nichts weiter übrig, als mich für meine ketzerische Vermutung, nur einen weiteren Musik-PC präsentiert zu bekommen, zu entschuldigen und allen, die das Kleingeld übrig haben, zu empfehlen, den Audionec ins Kalkül zu ziehen. Fahren Sie zur High End und hören Sie sich den SDV3-S an, ich meine mich zu erinnern, dass es einen Einführungspreis gibt.

Anmerkung: Drei Versionen können käuflich erworben werden. Der „kleine“ STV3 hat keinen internen Wandler und kann von denen erworben werden, die bereits einen hochwertigen DAC haben und den heiß und innig lieben. Die SDV3-Versionen unterscheiden sich durch die möglichen Abtastraten, die analoge Vorstufe ist bei beiden optional.

Fazit

Der SDV3-S bedient sich astrein, ist technisch am Limit und spielt auf einem Klangniveau, das einem die Schuhe auszieht. Geht’s noch besser? Ich denke schon, aber das wird unglaublich schwer.

Preis: um 24000 Euro

Audionec SDV3-S


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Ausstattung & technische Daten 
Preis: 24000 (mit analoger Vorstufe) 
Vertrieb: Hoergenuss Jörg Klein, Frankfurt 
Telefon: 069 40326292 
Internet: www.hgfa.de 
Eingänge:
Ausgänge:
Abtastraten 16-32 Bit, 44,1 kHz - 192 kHz, Upsampling auf 384 kHz 
Vorverstärker optional 
Kapazität 512 GB SSD 
Lieferumfang: Universalfernbedienung, Tastatur 
Gewicht (in Kg): 30 
Abmessung (in mm) 450/410/210 
checksum „Der SDV3-S bedient sich astrein, ist technisch am Limit und spielt auf einem Klangniveau, das einem die Schuhe auszieht. Geht’s noch besser? Ich denke schon, aber das wird unglaublich schwer.“ 
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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 28.06.2010, 11:35 Uhr