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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Soulines Elgar DCX


Mister T

19644

Die Plattenspieler der serbischen Marke Soulines zeichnen sich alle, so unterschiedlich sie auch aussehen mögen, durch eine beeindruckende Entwicklungstiefe und eine Durchdachtheit aus, die sie aus der Masse weit hervorheben

No Nonsense“ ist so eines der Schlagworte, die mir einfallen, wenn ich mich mit Igor Gligorov eine Weile unterhalten habe. Der Mann hat zur Position jeder Schraube, jeder Bohrung in seinen Laufwerken eine Erklärung, die vor allem den technisch Interessierten vollauf zufrieden stellen, während der atemlos lauschende Laie immerhin noch die innere Überzeugung bewundern kann, mit der der Ingenieur seine Konstruktionen erklärt. Sprich: Man hat bei Soulines immer das gute Gefühl, dass da jemand seinen Job sehr ernst nimmt und äußerst gewissenhaft erledigt. Und gleichzeitig ist da auch irgendwie noch das Kind im Manne, das bei allen Plattenspielern aus Belgrad mit Pate stand: So sehr alle Modelle auf den selben physikalischen Überlegungen fußen, so unterschiedlich fallen sie in Sachen Aussehen aus. So gibt es zum Beispiel einen „Brettspieler“, der nach einer einfach Zarge aus Multiplex aussieht und in Wirklichkeit deutlich komplexer aufgebaut ist. Oder der bereits an dieser Stelle getestete „Satie“ - eine vermeintlich total „schiefe“ Konstruktion, bei der der Masseschwerpunkt tatsächlich bis auf den Zehntelmillimeter genau kalkuliert ist und genau dem Lagerpunkt entspricht. Und das genau ist eine der Gemeinsamkeiten der Soulines-Plattenspieler: Die Masseverteilung ist genau kalkuliert, richtig mit CAD-Software und aufwendiger Kalkulation der Dimensionen und Materialien.

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Die Grundform der Zarge des Soulines Elgar DCX, oder hier viel passender: des Trägers, ist die eines liegenden T. Dabei hat der Querbalken einen runden Querschnitt, während der Längsteil eckig bleibt. Das macht auch Sinn, ist in diesem Teil doch der Antrieb und das Tellerlager untergebracht, das mit einer elastischen Verbindung aus Kork und Kautschuk wie die Tonarmbasis vom Antrieb entkoppelt ist“. Damit handelt es sich beim Träger von Tonarm und Teller um ein minimal schwingendes Subchassis, das schädliche Resonanzen minimiert. Das Tellerlager besitzt eine stehende Edelstahlachse mit eingepresster Kugel. Der Träger der Achse und die Lagerbuchse bestehen aus Messing. Im Lagerdorn und in der Buchse werden im Fertigungsprozess Taschen eingeschliffen, die ein Reservoir für das Lageröl bilden und somit für eine permanente und konstante Schmierung sorgen. Der 3,2 Kilogramm schwere und vier Zentimeter dicke Plattenteller aus Acryl wird übrigens in einem Arbeitsschritt zusammen mit dem Tellerlager gedreht. Damit erzielt man bei Soulines eine perfekte Passung der beiden Teile bei jedem Modell. Die Antriebskraft wird über den Pulley und einen Rundriemen mit guter innerer Dämpfung auf den Außenrand des Plattentellers übertragen. Als Antrieb selbst fungiert hier ein 12-Volt-Gleichstrommotor.

Preis: um 5490 Euro

Soulines Elgar DCX


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