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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: The Funk Firm Little Super Deck - Seite 3 / 4


Klare Ansage

r konstanten Auflagekraft. Also hat man sich für konventionelle kardanische Lager mit sehr niedrigen Toleranzen entschieden. Auch das Antiskating funktioniert nach alter Väter Sitte mit Ausleger, Umlenkung und Gewicht am Faden. Die Einstellung der Antiskatingkraft erfolgt durch Verschieben des Auslegers in seiner Bohrung oberhalb des Lagerblocks – arretiert wird er über eine seitliche Rändelschraube. Das abnehmbare Headshell erlaubt die leichte Montage des Tonabnehmersystems. Nach der Justage des Systems stellt man zunächst den Arm mit dem massiven Gegengewicht in die Schwebe – die Auflagekraft wird dann mit einem auf dem Armrohr laufenden Reitergewicht eingestellt. Das funktioniert sehr einfach und schnell – etwas Ähnliches habe ich zuletzt bei Micro Seiki gesehen und das ist ja auch keine schlechte Referenz. Das Little Super Deck präsentiert sich als ein rundum gelungener Einfachplattenspieler, bei dem die Innovationskraft von Funk Firm an den entscheidenden Stellen ohne Kompromisse eingesetzt wird, während das Design zugunsten eines günstigen Preises bewusst einfach gehalten wurde. Verspürt man Lust auf mehr, dann kann man an den verschiedensten Punkten ansetzen und den Plattenspieler massiv aufwerten. Zurück zur Basis: Mit dem AT95 absolvierte der Funk Firm die erste Pflichtrunde, bei der es tatsächlich gar nicht mal so schlecht gespielt hat. Danach ist es sofort in die Reserve gewandert – „gar nicht mal so schlecht“ ist eben zu wenig für einen Plattenspieler aus dem Hause The Funk Firm. Mit dem auch noch recht günstigen Nagaoka MP-110 geht dann deutlich mehr: Wohlsortiert lässt der kleine Dreher die Musik aus den Boxen fließen – das musikalische Erlebnis ist in sich schlüssig. Keine Superlative: Weder im Bass noch im Hochtonbereich erleben wir Wunderdinge – es sind mehr der äußerst überzeugende Gesamteindruck und die Ausgewogenheit, mit der der Funk Firm den Hörer für sich einnimmt. Nach längerem Hören wird klar, dass er seinen charmanten Eindruck tatsächlich aus der ruhigen Ausgewogenheit bezieht und nicht etwa aus dem Verrunden und Unterschlagen von Details, wie es so mancher „Billig-rund-um- glücklich“-Dreher tut. Das Ganze ist gelungen und zeigt eine Menge Potenzial.Und dieses konnten wir tatsächlich durch die Montage von Tonabnehmern wie dem Nagaoka MP-500 oder dem Benz ACE L abrufen: Noch einmal präziser, trockener und dynamischer wird die Wiedergabe mit Systemen, die nun immerhin bei über der Hälfte des Plattenspielerpreises liegen – über die grundsätzliche Qualität muss man sich also keine Sorgen machen. In Sachen Ausbaufähigkeit können wir kaum Aussagen treffen: Wir haben einen der ersten Little Super Decks überhaupt bekommen, insofern beschränken sich die Modifikationsmöglichkeiten auf das Wechseln der Tellermatte. Die Achromat, eine recht dicke Matte aus geschäumtem Kunststoff hebt den kleinen Spieler mit dem Glasteller tatsächlich auf ein höheres Niveau. Tendenziell etwas runder und wärmer spielt das Little Super Deck jetzt offenbart auch mehr Hörbares „zwischen den Zeilen“. Das Gesamtbild setzt sich etwas besser und schafft dabei mehr Raum für Feines, Kleines. In Sachen Schnelligkeit und dem Meistern großer Dynamikattacken trägt der kleine Funk Firm die Gene seiner großen Brüder in sich, wenn ihm auch natürlich der letzte Punch im Tiefbass fehlt. Dafür beherrscht er es ebenso meisterhaft wie der Vector, sich ganz weit zurückzunehmen und den Tonabnehmer einfach machen zu lassen – und das weit über alle Gewichts- und Preisgrenzen hinaus.

Preis: um 1195 Euro

The Funk Firm Little Super Deck


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 15.11.2012, 09:08 Uhr