
Die Geschichte ist nicht neu: Ein enthusiastischer Musikfreund pflegt den Lautsprecherbau als Hobby. Bis er nach beinahe 40 Jahren endlich seine Vorstellung vom idealen Lautsprecher umsetzt.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Dieser Lautsprecher vereint die Erfahrung eines Hifi -Veteranen mit modernster Ingenieurskunst und unterstreicht, dass exzellente Audiowiedergabe nicht an die Größe des Lautsprechers gebunden ist.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Anett Louisan – Bohème (105Music)
Anett Louisan – Bohème

Als das Erstlinsgwerk von Anett Louisan 2004 auf den Markt kam habe ich inständig gehofft, dass es das Album möglichst schnell auf Vinyl schafft. Ich gestehe: Ich fand’s gut, und zwar richtig. Mit fünf Jahren Distanz und drei weiteren Alben der norddeutschen Künstlerin im Ohr ist die Euphorie nicht mehr ganz so groß, aber trotzdem hat es die Scheibe mehr als verdient, an dieser Stelle gewürdigt zu werden. An „Bohème“ scheiden sich nach wie vor die Geister: Man kann das Album als musikgewordene schlüpfrige Altherrenfantasie missinterpretieren oder es wahlweise auch als die intelligenteste deutschsprachige Liedersammlung seit vielen Jahren überbewerten – die Wahrheit liegt vermutlich, wie üblich, irgendwo in der Mitte. Fest steht, dass sich die zwölf Titel (auf der CD gibt’s dazu noch einen Radiomix des damaligen Hits „Das Spiel“) in Sachen Textintelligenz weit jenseits der plattgewalzten Popmusikpfade bewegen und dass Texter Frank Ramond Frau Louisan pointierte, witzige und ungewöhnliche Lyrik auf den Leib geschrieben hat. Der Zuckerguss, mit dem Anett die nicht immer niedlichen Inhalte zu Gehör bringt hat System und gibt dem Ganzen eine leicht ironische Note. So kenne ich bis zum heutigen Tage niemand, aus dessen Mund das Wort „Scheiße“ so überaus lieblich klingt wie bei Antett Louisan in „Das Liebeslied“. Klar, das Ganze ist sparsam akustisch instrumentiert, verkneift sich jede Form von lauten Tönen, gibt nur dann zu denken, wenn man wirklich hinhört und drüber nachdenken will; in erster Linie schleicht sich dieses Album aber zielstrebig ins Gehör und fühlt sich da ziemlich wohl, was ja keinesfalls ein Fehler ist. Die Vinylausgabe klingt, dem sanften Tenor angemessen, ziemlich gut. Wenig Rauschen, brauchbare Dynamikwerte, tonal gut ausbalanciert. Bei der Fertigung gibt’s auch nichts zu meckern, die Scheibe hatte ledigilich eine Wäsche dringend nötig. Ausstattung? Fehlanzeige. Papier-Innenhülle, einfach, weiß.
Fazit
Frau Louisans gelungener Erstling hat’s nach fünf Jahren endlich auf Vinyl geschafft.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Anett Louisan – Bohème (105Music)
144-612
ArtPhönix Vinyl |

Am 27. und 28.09.2025 ist es wieder soweit, dann trifft sich das „Who is Who“ in Sachen High End, HiFi und Bildwiedergabe im Konzerthaus Freiburg zur Musik+Lebensart
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Hier kommt die offizielle Ankündigung der Süddeutschen HiFi‑Tage 2025 in Stuttgart – ideal für Besucher:innen
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Die 800er Serie von Philips ist preislich deutlich unter den edlen OLED+ Modellen angesiedelt und erfreut sich daher hoher Beliebtheit. Dennoch bringt das brandneue 2025er Modell OLED810 einen Großteil der Technologie aus der Topserie mit.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen