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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Joanne Shaw Taylor - The Dirty Truth (Axehouse Music)
Joanne Shaw Taylor - The Dirty Truth
Diese Dame ist 28 Jahre alt und stammt aus Birmingham, UK. Entdeckt wurde sie im zarten Alter von 16 Jahren von niemand Geringerem als Dave Stewart (Eurythmics). Mit dem und so illustren Leuten wie Jimmy Cliff und Candy Dulfer tourte sie jahrelang durch die Welt. Danach trieb sie ihre Solokarriere als Gitarristin, Sängerin und Songwriterin voran, 2008 erschien ihr erstes Soloalbum. „The Dirty Truth“ ist Studioalbum Nummer vier und darauf gibt’s Blues. Geradlinigen, ungewaschenen Blues mit längeren Ausflügen in seichtere Gefilde. Standesgemäß gespielt auf einer Gibson Les Paul, deren Bedienung Miss Taylor offensichtlich außerordentlich mächtig ist. Hinzu gesellt sich eine Gesangsstimme, mit der man einfach Blues singen muss: Rau, tief, ungeschliffen – die Röhre passt perfekt und wäre für Schöngeistigeres nur bedingt zu gebrauchen. Auch Joanne Shaw Taylor will Platten verkaufen, und dabei hat Starproduzent Jim Gaines sicherlich geholfen: Die Unbekümmertheit der frühen Jahre ist ein wenig vorbei, das Ding hier ist schon sehr „anhörbar“. Hier und da mal eine dezent eingestreute Hammond-Orgel, Referenzen an den großen britischen Blues-Gitarristen (Clapton) finden sich reichlich, aber das ist ja nichts Schlechtes. Was an Energie und Virtousität in der zierlichen Blondine steckt, darf in jedem Falle als sehr erstaunlich gelten. Klanglich geriet das Album eher zurückhaltend. Tonal passt das Ganze, dynamisch hätte eine Schippe mehr nicht geschadet. Die Raumabbildung geriet ziemlich flach und findet eigentlich nur in der Breite statt – das ist ein wenig schade. Die Platte an sich ist makellos, Ausstattung in nennswertem Maße gibt’s nicht.
Fazit
Professionelle Arbeit einer erstaunlichen jungen DameKategorie: Schallplatte
Produkt: Joanne Shaw Taylor - The Dirty Truth (Axehouse Music)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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