„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Seit meinem ersten externen D/A-Wandler (ein günstiges Gerät von Musical Fidelity) bin ich angefixt. Egal, ob man einem alten CD-Spieler klanglich auf die Sprünge helfen möchte oder ob man einfach etwas mehr Klang sucht: Ein DAC kann Wunder wirken.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Joe Henderson – Inner Urge (Blue Note)
Joe Henderson – Inner Urge
In der Blue Note Classic Vinyl Serie erscheint die Neuauflage eines Frühwerkes des Tenorsaxofonisten Joe Henderson. Das 1964 aufgenommene und zwei Jahre später veröffentlichte Album existiert in zahllosen Versionen, die aktuelle wird in einschlägigen Foren einerseits als großer Wurf gefeiert, andererseits berichten viele Käufer von fehlerhaften Pressungen. Dies betrifft viele Veröffentlichungen der Classic Vinyl Serie, „Inner Urge“ scheint jedoch besonders davon betroffen zu sein; das Rezensions-Exemplar ist in dieser Hinsicht jedoch unauffällig. In der langen, bis ins Jahr 1998 reichenden Diskografie Joe Hendersons, zählt die Aufnahme zu den besonderen Highlights, und dies aus mehreren Gründen. Die drei Eigenkompositionen „Inner Urge“, „Isotope“ und „El Barrio“ sind von solch einer Klasse und Reife, dass sich insbesondere die beiden erstgenannten zu den beliebtesten Werken aus seiner Feder entwickelten. Auch die Interpretationen der Duke Pearson- Ballade „You Know I Care“ und des Cole Porter-Klassikers „Night And Day“ sind einerseits sehr originell und eigenständig, werden dabei aber kein bisschen ihrer Zugänglichkeit beraubt. Als damaliges Mitglied der Horace Silver Combo hatte Joe Henderson noch keine eigene Formation, so lieh er sich den Pianisten McCoy Tyner und den Schlagzeuger Elvin Jones von John Coltranes Band aus, den Bassisten Bob Cranshaw entlieh er von Sonny Rollins. Das Quartett agiert sehr straff und neben dem Leader ist es vor allem McCoy Tyner, dessen Soli die Aufnahme zu etwas Besonderem machen. Die Art und Weise, wie Joe Henderson sein Tenorsaxofon beherrscht, sorgt dafür, dass „Inner Urge“ auch im Vergleich mit anderen Alben aus dieser Ära zu den ganz großen Jazz-Werken gehört, die bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt haben.
Fazit
Gelungene Neuauflage eines Albums, das in jede gepflegte Jazz-Sammlung gehörtKategorie: Schallplatte
Produkt: Joe Henderson – Inner Urge (Blue Note)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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