Es stimmt schon, nicht jede Anlage profitiert gleichermaßen von einem Riesen-Transformator wie dem Rowen PT 2000. Wenn der Klang aber zulegt, dann häufig in unerwarteten Dimensionen
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Im Bereich Heimkino scheinen die Geräte immer nur größer und umfangreicher zu werden. Block geht einen anderen Weg:
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Klaviersonaten, Op. 109, 110, 111 (Columbia)
Komponist: Ludwig van Beethoven – Interpret: Glenn Gould - Klaviersonaten, Op. 109, 110, 111
Und noch eine Aufnahme, die die andere Seite Glenn Goulds zeigt. Die andere Seite, das ist alles, wo der inzwischen doch deutlich in eine Ecke gedrängte Pianist NICHT Johann Sebastian Bach spielt. „Das geht doch gar nicht“ wird so mancher jetzt sagen – aber das geht sehr wohl. Man kann Gould nämlich zwei Dinge nicht absprechen und das sind Offenheit und stupende Musikalität. Vor einer langen Zeit habe ich einmal im Zuge einiger Wiederveröffentlichungen unter der Ägide von Sony Music eine Platte mit Liszts-Transkriptionen von Richard Wagner in die Finger bekommen – gespielt von Glenn Gould. Damals war ich erstaunt, wie aufgeräumt und fast „bach-esk“ Richard Wagner klingen kann – eine pianistische Ausnahmeleistung. Beethovens drei späte Klaviersonaten auf dem vorliegenden Album hat Glenn Gould für Columbia im Jahr 1956 eingespielt – im jugendlichen Alter von 23 Jahren. Das ist, mit Verlaub, zu früh gewesen.

Fazit
Klanglich gute, interpretatorisch aber zumindest angreifbare Aufnahme der späten Beethoven-Sonate.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Klaviersonaten, Op. 109, 110, 111 (Columbia)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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