Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Antonio Carlos Jobim - Stone Flower (CTI / Speakers Corner)
Antonio Carlos Jobim - Stone Flower
Darf ich vorstellen: DAS Album, mit dem der Jazz-Fan einen wunderschönen Tag erlesen ausklingen lassen kann! Schon das Studium der „Zutatenliste“ lässt erahnen, über welche Qualitäten das Album verfügt, denn neben dem Meister des Bossa Novas ist auch Eumir Deodato an Bord, dessen Solo-Alben ja selbst eine Klasse für sich sind. Hier arrangiert er die Kompositionen von Antonio Carlos Jobim und fügt die Riege der hochklassigen Musiker, darunter Ron Carter am Bass und Airto Moreira an den Percussions, zu einem homogenen Ganzen zusammen. Im Ergebnis wird eine dermaßen schwerelose Mischung aus Rhythmus und Melodie erzeugt, die die Fantasie beflügelt und den Körper gleichsam in Schwingungen versetzt, dass man sich demunmöglich entziehen kann. „Tereza My Love“ wird mit der unwiderstehlich geblasenen Posaune von Urbie Green zum Deluxe-Opener des 1970 entstandenen Albums. Dem folgt „Children’s Games“, das klingt, als hätte sich die Band auf eine leichte Sommerwolke gesetzt und von dort aus die Welt mit ihren Klängen berieselt. Mit „Choro“ erklingt ein kurzes Piano-Stück Jobims mit einem orchestralen Finale, das als Wegbereiter für „Brazil“ dient, auf dem die unvergleichliche Luftigkeit des Arrangements auf die Spitze getrieben wird. Der Klang scheint sich hinter einem feinen Sprühnebel auszubreiten und trägt dadurch zusätzlich zur sagenhaften Atmosphäre von „Stone Flower“ bei. Der Titelsong fügt der vielschichtigen Session mit einer Violine weitere Akzente hinzu, bevor mit „Amparo“ auch mal etwas Schwermut aufziehen darf. Bei „Andorinha“ verlangt man zwangsläufig nach Caipirinha-Nachschub, während „God and the Devil in the Land of the Sun“ die bisher beschrittenen Pfade verlässt; mit „Sabia“ wird dann aber ein vollendetes Finale hingelegt.
Fazit
Ein Meisterwerk des Genres, das seine ganze Kraft erst entfaltet, wenn sich der Tag dem Ende neigt.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Antonio Carlos Jobim - Stone Flower (CTI / Speakers Corner)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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