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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Edvard Grieg London Symphony Orchestra, Øivon Fjeldstad – Peer Gynt Suite (Decca)


Edvard Grieg London Symphony Orchestra, Øivon Fjeldstad – Peer Gynt Suite

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Bei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich nicht um die bekannten Peer Gynt Suiten in der Orchesterfassung, sondern um die Bühnenmusik zu Ibsens Drama, die eine von den Suiten abweichende Reihenfolge aufweist und anders arrangiert ist – eine in letzter Zeit populärer werdende Version der Kompositionen, wenn auch diese Aufnahme bereits aus dem Jahr 1958 stammt. Wie es sich für eine anständige Decca - Scheibe gehört, war der Aufnahmeort die Kingswas Hall in London. Zur Musik ist wohl nicht mehr viel zu sagen – die Peer Gynt Suiten mit ihrer enormen Bandbreite zwischen lyrischer Melancholie und mitreißender Dynamik sind Allgemeingut geworden. Nur ein Hinweis noch zur Vermeidung von Verwechslungen: Das vorliegende Arrangement der Bühnenmusik ist ein reines Orchesterwerk und bietet keine gesungenen Fassungen der Stücke wie die ebenfalls sehr empfehlenswerte Einspielung von Sir Thomes Beecham. In Sachen Dynamik ist Fjeldstad nicht zu schlagen: Nach verhaltenem Beginn (Die Ouvertüre lassen wir mal außen vor) steigert sich das London Symphony Orchestra teilweise in solche Raserei, dass man um das Überleben des Diamanten in der Rille bangt. Der 45er-Umschnitt der Original Recording Group macht der wahrlich nicht schlechten Decca-Originalaufnahme keine Schande. Die Ausstattung ist etwas mager, die Pressqualität makellos.

Fazit

Klanglich perfekte Neupressung eines ohnehin schon auf höchstem Niveau befindlichen Originals – besser geht’s nicht!
Edvard Grieg London Symphony Orchestra, Øivon Fjeldstad – Peer Gynt Suite (Decca)


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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 03.01.2013, 11:41 Uhr
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