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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Jeff Beck – Blow By Blow (Friday)


Jeff Beck – Blow By Blow

1928

Manchmal ist man ja über Reissues durchaus erfreut und das trifft auf das 2009 neu auf 180-g-Vinyl veröffentlichte 75er-Soloalbum von Jeff Beck auch zu. Musikalisch haben wir es mit gut gemachtem Instrumentalrock zu tun, der mal verträumt und mal funky klingt. Okay, Rock trifft es als Genre nicht ganz. Aber wie sollte man den Mix aus Jazz-, Rock- und Funktracks sonst unter einen Hut bekommen? Für das Album hatte Jeff Beck zwei bekannte Musiker um sich gruppiert: Max Middleton unterstützt an den Tasten und Richard Bailey spielt die Drums. Insgesamt ruhig gehalten, bietet „Blow by Blow“ eine sehr interessante, groovende Interpretation von „She‘s a Woman“ (Lennon/ McCartney), die streckenweise ein wenig Südseeflair versprüht und damit ein gutes Stück abseits der Norm liegt. Daneben finden sich mit „Cause We‘ve Ended as Lovers“ und „Thelonius“ zwei Stücke von Stevie Wonder. Mit „Constipated Duck“ steuert Jeff das einzige von ihm allein geschriebene Stück bei. „You Know What I Mean“ und „Scatterbrain“ komponierte er zusammen mit Middleton, der auch an „Air Blower“ mitwirkte und „Freeway Jam“ selber beisteuerte. George Martin liefert hier eine herausragende Produktion ab und lieferte quasi nebenbei die Streicherarrangements, die sich sehr harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Die Pressqualität ist gut und dem 180-g-Vinyl durchaus angemessen.

Die Aufmachung des Albums bleibt dabei in typischen 75er-Bahnen: Einfaches Cover, kein Inlay – okay, Texte sind auch überflüssig – und selbst das Label mutet an, als wäre es dem Original nachempfunden. Der Klang ist allen fast schon historischen Anleihen zum Trotz durchaus zeitgemäß und sticht aus der Mehrzahl der aktuellen Produktionen positiv heraus.

Fazit

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Jeff Beck – Blow By Blow (Friday)


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Interessante Testportale:
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Autor Marcus Schueler
Kontakt E-Mail
Datum 07.07.2010, 11:47 Uhr
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