Seit meinem ersten externen D/A-Wandler (ein günstiges Gerät von Musical Fidelity) bin ich angefixt. Egal, ob man einem alten CD-Spieler klanglich auf die Sprünge helfen möchte oder ob man einfach etwas mehr Klang sucht: Ein DAC kann Wunder wirken.
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So lautet der Slogan der Firma Revox. Eine Marke, die man wie wenige andere mit der Kombination aus Technik und Design verbindet. Die Studiomaster A200 ist dafür ein schönes Beispiel.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Wayne Shorter Alegría (Khiov/Verve)
Wayne Shorter Alegría
Bei den unter dem koreanischen Khiov-Label in der „Play 33 1/3“-Serie veröffentlichten LPs handelt es sich um moderne Einspielungen, die bisher nicht auf Vinyl veröffentlicht wurden. Die sorgfältig ausgewählten Aufnahmen werden in hoher Qualität und Aufmachung angeboten, wovon ich mich bereits beim zuvor rezensierten Album „Wes Bound“ von Lee Ritenour überzeugen konnte. Das von Wayne Shorter im Jahr 2003 eingespielte Werk „Alegría“ ist als Doppel-LP im Klappcover mit beigelegtem Booklet ausgeführt. Die ausschließlich mit akustischen Instrumenten bestrittene Aufnahme wird in unterschiedlichen Settings dargeboten. Die Grundpfeiler ruhen auf Danilo Perez am Piano, John Patitucci am Bass und Brian Blade am Schlagzeug, die auf fünf Stücken um ein Bläser- und auf dem Stück „Bachianas Brasileiras No. 5“ um ein Streicher-Ensemble erweitert werden, auch die Besetzung an Piano und Schlagzeug wechselt zwischenzeitlich zu Brad Mehldau und Terri Lyne Carrington. Wie auf seinem Vorgängeralbum „Footprints Live!“ greift Wayne Shorter teilweise auf frühere Kompositionen zurück, interpretiert sie aber radikal neu. „Angola“, „Orbits“ und „Capricorn II“ wird diese Behandlung zuteil und sie haben mit ihren Vorgängerversionen eigentlich nur noch den Namen gemein. Schon die unterschiedlichen Stile, die von Klassik über afrikanische Rhythmen bis hin zu lateinamerikanischem Flair reichen, machen die Aufnahme ungemein spannend, außerdem scheint es das Ziel von Wayne Shorter zu sein, auf „Alegría“ jedem Ton seines Sopran- bzw. Tenorsaxofons eine tiefe Bedeutung mit auf den Weg zu geben, auf dass er beim Auftreffen auf das Trommelfell tiefe Empfi ndungen auslöst. Das vor Kreativität und überraschenden Wendungen strotzende Album kombiniert Anspruch und Qualität in selten gehörter Eintracht.
Fazit
Ein eigener musikalischer Kosmos von höchster Güte.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Wayne Shorter Alegría (Khiov/Verve)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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