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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Graveyard – Peace (Nuclear Blast)
Graveyard – Peace
Von „Peace“ kann hier überhaupt keine Rede sein. Zumindest dann nicht, wenn man den Opener „It Ain‘t Over Yet“ als Maßstab nimmt. Der ist nämlich eine zornige Vollgasnummer allererster Kajüte, huldigt aber bereits dem, was die vierköpfige Band aus Göteborg groß gemacht hat: Blues der härteren und schwereren Gangart. Zumindest bis Ende 2016, als die Schweden nach dem Ausstieg des Drummers ihr Ende bekannt gaben. Zum Glück erfolgte das Ende des Endes bereits im darauffolgenden Frühjahr, nun mit Oskar Bergenheim am Schlagzeug. Mit Album Nummer fünf dauerte es indes noch etwas, seit ein paar Monaten allerdings steht „Peace“ in den Regalen. Die vier Herren machen exakt da weiter, wo zumindest zwei von ihnen mit „Innocence & Decadence“ aufgehört haben: Mit treibendem Hardrock, getränkt mit ganz viel Blues und diversen psychedelischen Exkursionen. Nein, das ist ganz gewiss nicht neu und auch nicht in jedem Falle Maßstäbe setzend, hat aber seine Qualitäten. Vor allem dann, wenn Sänger Joakim Nilsson Tempo und Inbrunst anreißt, dann bringen die Schweden ziemlich beeindruckende Rockmonster aufs Gleis. Ob‘s streckenweise niedliche Midtemponummern wie „Del Manic“ braucht, darf bezweifelt werden. Das mit den etwas leiseren Tönen beherrscht Bassist Truls Mörck übrigens deutlich besser, wie er zweimal unter Beweis stellen darf. „Walk On“ gehört zu den gelungenen psychedelischen Momenten auf „Peace“. Klanglich sollte man nicht zu viel erwarten, der Sound bewegt sich im genretypischen Rahmen: Ordentlich komprimiert und auch an Stellen verzerrt, wo es eigentlich nicht hätte sein müssen, mit mäßiger Durchzeichnung. Die Platte selbst ist in Ordnung, in Sachen Zubehör hat das Album ein Poster mit dem Cover und ein Beiblatt mit den Konterfeis von ordnungsgemäß bärtigen und langhaarigen Herren im Angebot.
Fazit
Routinierter Wiedereinstieg nach dem Split.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Graveyard – Peace (Nuclear Blast)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Es stimmt schon, nicht jede Anlage profitiert gleichermaßen von einem Riesen-Transformator wie dem Rowen PT 2000. Wenn der Klang aber zulegt, dann häufig in unerwarteten Dimensionen
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