
Dieser Lautsprecher vereint die Erfahrung eines Hifi -Veteranen mit modernster Ingenieurskunst und unterstreicht, dass exzellente Audiowiedergabe nicht an die Größe des Lautsprechers gebunden ist.
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Die Geschichte ist nicht neu: Ein enthusiastischer Musikfreund pflegt den Lautsprecherbau als Hobby. Bis er nach beinahe 40 Jahren endlich seine Vorstellung vom idealen Lautsprecher umsetzt.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Franz Liszt - Nojima plays Liszt Minoru Nojima (Reference Recordings)
Franz Liszt - Nojima plays Liszt Minoru Nojima

Ein fernöstlicher Tastenvirtuose spielt Liszts h-moll-Sonate – schon jetzt gehen bei mir alle Alarmglocken an. Man kennt das eher aus der Heavy-Metal-Szene, wo sich ansonsten weitgehend bedeutungslose Flitzefinger gegenseitig mit der Geschwindigkeit ihrer Soli übertreffen. Und auch in der Klassikszene gab es da durchaus den einen oder anderen Jungspund, der Liszt, Rachmaninoff oder Skrjabin auf Testosteron zum Besten gab. Nicht so Minoru Nojima: Seine Anlage der großen h-moll-Sonate ist intelligent, werkdienlich und zeugt von einem tiefen Verständnis für die Musik der (noch) frühen Romantik, deren Wegbereiter Franz Liszt war – als Komponist wie als zu seiner Zeit wohl unangefochten virtuosester Interpret. Nojima erkennt die ja nominell aufgelöste Satzstruktur des Werkes und verleiht ihm den inneren Zusammenhalt, den ein Showpianist eben nicht herausarbeiten würde. So wirkt das Werk in sich geschlossen, ganz im Sinne der klassischen Sonate. Der eigentlich Hauptgrund für die Legende um diese Platte ist aber die Klangqualität. Und auch, wenn in den dreißig Jahren seit der Aufnahme noch die eine oder andere gut produzierte Klassikplatte dazugekommen ist: Die Legende ist wahr. So groß und gleichzeitig absolut homogen klingend hat man einen großen Konzertflügel selten einmal gehört. Hier stimmt alles: Die Balance zwischen Anschlag und Ausklingen, zwischen Saiten und Korpus des Instruments. Die Mikrofonposition, einfach alles. Einziger Minuspunkt: Die einteilige Sonate musste aufgrund ihrer Länge auf zwei Plattenseiten des 45er-Schnitts verteilt werden. Auch die anderen Liszt-Stücke, allen voran den Mephisto-Waltzer, interpretiert Nojima mit seinem Händchen für Spannung und Tiefe – allerdings geraten die zu Recht berühmten Werke neben der einmaligen h-moll-Sonate ein bisschen ins Hintertreffen. Die Neuausgabe von Reference Recordings entspricht in jeder Beziehung dem ja schon als audiophile Produktion ausgeführten Original.
Fazit
Glückliche Kombination aus intelligenter und virtuoser Interpretation sowie perfekter Klangqualität.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Franz Liszt - Nojima plays Liszt Minoru Nojima (Reference Recordings)
144-612
ArtPhönix Vinyl |

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