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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Till Brönner – Till Brönner (Verve)


Till Brönner – Till Brönner

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Gänzlich unbetitelt lässt Deutschlands Vorzeigetrompeter Nummer eins sein neues Album. Vielleicht eine bewusst zurückhaltende Geste in Anbetracht seiner sehr kommerziellen Ausflüge der jüngeren Vergangenheit, inklusive Engagement im Casting-Show-Sumpf? Schon möglich. Viel Schelte hat er dafür bezogen – berechtigt oder nicht sei dahingestellt. Auf Album Nummer elf jedenfalls präsentiert sich ein anderer Till Brönner. Einer, der sich musikalische Flachheiten weitgehend verkneift. Der Einstieg „Will of Nature“ lässt bereits erahnen, dass es hier durchaus um „richtigen“ Jazz gehen soll. Das erste Highlight folgt mit dem sehr coolen „F.F.H.“, Brönners Hornspiel in Verbindung mit Fender Rhodes-Klängen und dezentem Streichereinsatz – das ist schon ein leckeres Vorsüppchen. Ich staune ob der stilistischen Bandbreite, die Brönner hier zum Besten gibt: Selten gingen Modern Jazz und Hardbop so überzeugend Hand in Hand. Manchmal etwas mehr an die alten Meister angelehnt, manchmal sehr „smooth“ und leicht, aber auch in den leichten Momenten mit einem sehr exakten und spannenden Rhythmus unterlegt, der die Geschichte von jeglichem Verdacht des Seichten freispricht. Zweifellos stimmt hier nicht nur das Kompositorische, sondern auch die Begleitmannschaft trägt ihren Teil zum Gelingen dieses Albums bei.

Traumhaft: „Lazy Afternoon“, ganz genau so einschmeichelnd, wie diese Musik verträgt, ohne kitschig zu wirken. Abermals ein Fender Rhodes, diesmal mit zwei Hörnern, einem ganz langsamen Groove – toll. Klanglich passt’s auch. Die Bläser haben das richtige Maß an Energie, das Geschehen ist toll sortiert. Die beiden Platten sind fast perfekt, ab und zu hatte ich kleinere Abtastprobleme und ein paar Rauschfahnen.

Fazit

Ein sehr intelligentes und gefühlvolles Album eines Ausnahmemusikers
Till Brönner – Till Brönner (Verve)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Holger Barske
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Datum 10.04.2013, 15:57 Uhr