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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Ellipsis (Warner)
Biffy Clyro - Ellipsis
Ob die Embryohaltung der drei Bandmitglieder auf dem Cover des neuen Buffy-Clyro-Albums Programm sein soll? Findet hier tatsächlich die Geburt von etwas ganz Neuem statt? Nö. Aber die Vortsetzung eines Weges, der schon etwas länger zu beobachten ist. Erinnern wir uns: Biffy Clyro sind eine Band aus dem schottischen Kilmarnock, die schon seit dem Ende der Neunziger miteinander Musik macht. „Ellipsis“ ist das siebte Album der drei Herren und es ist merklich anders als alle anderen. Es ist wie bei den meisten Bands: Kommt der Erfolg, will man mehr. Da Biffy Clyro sich im Gitarrenolymp ziemlich festgebissen haben, ist eine Erweiterung der Fanbase sinnvoll nur über eine Öffnung hin zum Mainstream möglich. Das kann man mehr oder weniger geschickt anstellen, die Schotten wählen ganz eindeutig ein kluges Modell. Die Musik auf „Ellipsis“ lebt beileibe nicht nur von lauten Gitarren, sondern vom Satzgesang aller drei Mitgleider. Die Bälle, die sie sich dabei zuwerfen, sind teilweise ziemlich gelungen, man bedient sich bei dem wenigen Guten, was das zum Glück vergangene Boyband-Zeitalter hinterlassen hat. Mitunter wird´s arg poppig („Re-Arrange“), aber das ist die Ausnahme. Hier muss die Gitarre auch komplett draußen bleiben. Andernorts kracht´s dafür ordentlich („Herex“), die Arrangements sind aber immer geschliffen und überhaupt nicht statisch. Das ist sowohl abwechslungsreich als auch qualitativ hochwertig; es bleibt zu hoffen, dass Biffy Clyro nicht irgendwann in die Coldplay-Ecke abdriften – auch die waren bekanntermaßen ja mal ein richtige Rockband. Es klingt professionell-aufgeräumt und weit aufgefächert. Das ist gut, aber vielleicht ein bisschen steril. Die Platte konserviert den Sound sehr gut. Ausstattung? Download-Gutschein, Texte auf dem Innencover.
Fazit
Kultivierte moderne Rockmusik mit deutlichen Pop-AnleihenKategorie: Schallplatte
Produkt: Ellipsis (Warner)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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