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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: The Modern Jazz Quartet – Pyramid (WaxTime)


The Modern Jazz Quartet – Pyramid

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Hervorgegangen ist das Modern Jazz Quartet (MJQ) 1952 aus dem Milt Jackson Quartet, das mit Ray Brown am Bass seit 1946 das Rhythmusfundament der Dizzy Gillespie Big Band bildete. Mit einer über vierzig Jahre andauernden Schaffensperiode gehören sie zu den langlebigsten Formationen des Genres, was sich zwangsläufig niederschlägt in einem blinden Verständnis der Musiker untereinander. Neben Milt Jackson am Vibrafon und John Lewis am Piano gehören der Bassist Percy Heath und seit 1955 der Schlagzeuger Connie Kay zu dieser eingeschworenen Gemeinschaft, die Zeit ihrer Karriere über 50 gehaltvolle Alben einspielte. Dabei waren nicht nur die Eigenkompositionen von großer Klasse, auch ihre Interpretationen von bekannten Jazz-Standards lösten bei ihren Fans große Freude und Bewunderung aus. So befinden sich auf dem 1960 veröffentlichten „Pyramid“ gleich zwei Stücke, die in den Händen von MJQ komplett umgeformt werden, ohne jedoch deren erfolgsbringende Haupteigenschaften zu sehr zu verfremden. So bietet „It Don‘t Mean a Thing (If It Ain‘t Got that Swing)“ beeindruckende Tempi-Wechsel, „How High the Moon“ besticht durch eine geradezu sakrale Eröffnung mit gestrichenem Bass, die übergeht in ein temporeiches Finale, das zum Mitswingen einlädt. Mit „Django“ und „Vendome“ sind zwei Titel von John Lewis dabei, der auch als Hauptkomponist von MJQ fungiert.

Die Jim Hall-Nummer „Romaine“ rundet das hervorragend klingende Gesamtpaket ab, das in der WaxTime-Version mit einer alternativen Version von „Vendome“ aus dem Jahr 1952 – als Kenny Clarke noch das Schlagzeug bediente – noch einen Bonus bietet; dieses wurde dem Album „Modern Jazz Quartet, Vol. 2: 1954–1955“ entnommen.

Fazit

Der Klang von Milt Jacksons Vibrafon ist echtes Futter für die Hochtöner
The Modern Jazz Quartet – Pyramid (WaxTime)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Ralf Henke
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Datum 27.02.2013, 14:51 Uhr