Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Stereovorstufen, Endstufen, Lautsprecher Stereo

Serientest: ATC CA2 mk II, ATC P2, ATC SCM40


Es gibt sie noch ...

17281

Es gibt sie noch, die traditionsreichen Firmen, die seit Jahrzehnten ein exzellentes Renommee bei Profis und Musikliebhabern genießen und die dem Schicksal, von irgendwelchen Private-Equity-Gesellschaften zur Lifestylemarke gepuscht und anschließend mit maximaler Rendite verhökert zu werden, entgangen sind. Zum Beispiel die englische Firma ATC

Soll ich diesen Test überhaupt schreiben? Die Gefahr, dass Leute, die nicht mehr wissen, wohin mit ihrem vielen Geld, hier noch eine Möglichkeit zum „Invest“ sehen, ist groß. Und diese Leute interessiert üblicherweise nur der Geldwert, dem allzu häufig andere Werte wie Know-how, Tradition, kompetente Mitarbeiter, treue Kunden sowie letztendlich hervorragende Produkte geopfert werden. Doch die 1974 gegründete englische Firma ATC ist, zumindest aktuell, meilenweit davon entfernt, sich schnell mal zur Lifestylemarke umkrempeln zu lassen. Anfänglich auf den Bau von Lautsprecherchassis für den Pro-Bereich spezialisiert, hat sich ATC über die Jahre zu einer der ersten Adressen für Monitor-Lautsprecher entwickelt. Die Liste der Referenzen, die ATC auf seiner Homepeage aufführt, ist mehr als beeindruckend und führt so gut wie alle namhaften Tonstudios der Welt auf. Zu den frühen Produkten von ATC gehört zum Beispiel die 1976 auf den Markt gebrachte 75-mm-Mitteltonkalotte SM 75-150s, die heute noch in ihrer aktuellen Version in den großen Studiomonitoren von ATC zum Einsatz kommt und die in der Lautsprecherszene als einer der ultimativen Mitteltöner gilt – oft kopiert, nie erreicht. Neben den professionellen Monitor-Lautsprechern bietet ATC noch eine Consumer-Serie an. Hier finden sich einige Modelle aus dem Pro-Bereich, die für den Heimbetrieb in schöne Furniere gewandet wurden und die dafür auf einige Features, die nur im Pro-Bereich von Interesse sind, verzichten. Andere Modelle, besonders die der Einstiegsserie, wurden dagegen rein für den Consumer-Bereich entwickelt. Natürlich werden sämtliche eingesetzten Chassis von ATC entwickelt und produziert – eine beeindruckende Fertigungstiefe. Dass ATC durch den Bau von Aktivlautsprechern, wie sie im Profi-Bereich üblich sind, auch ein profundes Know-how in Sachen Verstärkerelektronik hat, ist einleuchtend. Während aktive Lautsprecher das Pro-Sortiment dominieren, bietet ATC im Consumer-Bereich sowohl aktive als auch passive Lautsprecher an. So gibt es die SCM40, um die es im Folgenden geht, sowohl in der hier vorgestellten passiven Version als auch aktiv als SCM40A. Passend zu den passiven Lautsprechern liefert ATC eine Elektronikserie, die aktuell aus einem Vollverstärker, zwei Vorstufen sowie drei Endstufen besteht. Ein CD-Player/DA-Wandler rundet das Sortiment an Elektronikkomponenten ab. Ach ja, einen Phono-Pre gibt es natürlich auch noch. Für den Test haben wir uns allerdings für die Vorstufe CA2 mk II entschieden, die mit einem eingebauten Phono-MM/MC-Eingang ausgestattet ist. Beim Endverstärker haben wir uns für den P2 entschieden, die aktuell kräftigste Endstufe, die ATC im Angebot hat. Beginnen wir mit den Lautsprechern. Die SCM40 gehört zur Einstiegsserie von ATC und ist in mehrfacher Hinsicht etwas ganz Besonderes. So ist sie das mit Abstand preiswerteste Modell, bei dem die berühmte 75-mm-Kalotte zum Einsatz kommt, die ATC auch in den großen Modellen und Monitor-Lautsprechern verwendet. Das Chassis ist schon alleine von der Baugröße her beeindruckend, zu dem das imposante Magnetsystem einen Gutteil beiträgt. Die Konstruktion beinhaltet einige konstruktive Geheimnisse, wegen derer diverse Mitbewerber ATC um

Preis: um 2400 Euro

ATC CA2 mk II


-

Preis: um 4600 Euro

ATC P2


03/2019 - Dr. Martin Mertens

Preis: um 5400 Euro

ATC SCM40


03/2019 - Dr. Martin Mertens

Neu im Shop:

Schallabsorber "Art Edition"- Rabattaktion

>> Mehr erfahren
Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
Markt für Consumer Electronics und Hausgeräte wächst trotz Pandemie

In diesen turbulenten Zeiten gibt es auch noch gute Nachrichten, wie eine aktuelle Studie der gfu Consumer & Home Electronics GmbH) belegt. Demnach entwickelt sich der Home Electronics Markt (Consumer Electronics und Elektrohausgeräte) entgegen früherer Prognosen durchaus positiv. Entsprechend erwartet die gfu Consumer & Home Electronics GmbH für das Gesamtjahr 2020 einen Umsatzzuwachs um rund drei Prozent auf rund 44 Milliarden Euro. Die erste Prognose vom Jahresanfang 2020 belief sich auf rund 43 Milliarden Euro. Gemäß der aktuellen gfu Prognose wird die Consumer Electronics-Sparte um rund vier Prozent auf knapp 29 Milliarden Euro (zuvor knapp 28 Mrd. Euro), der Elektrohausgeräte-Bereich (Elektro-Groß- und -Kleingeräte) um knapp zwei Prozent auf rund 15 Milliarden Euro wachsen.
>> Alles lesen

Dipl.-Phys.
Guido Randerath
Ressort Heimkino und Car Hifi
No-Name vs. Marke

Preisgünstige Produkte müssen nicht zwingend schlecht sein. In der Lebensmittelbranche beispielsweise kommt es vor, dass ein und dasselbe Produkt unter einem teuren Markenlabel sowie deutlich günstiger als No-Name im gleichen Supermarkt-Regal stehen. Doch wie verhält es sich bei Elektronik-Geräten?
>> Alles lesen

Dirk Weyel
DAB+, Digitales Fernsehen
DAB+ Angebot wächst

Das Angebot an DAB+-Radiosendern wurde mit dem Start des zweiten bundesweiten Multiplexes um acht zusätzliche Programme erweitert. Damit sind neben den regionalen Angeboten via DAB+ nun 21 Radioprogramme bundesweit zu empfangen.
>> Alles lesen

Elmar Michels
Ressort Car Hifi
Wohnmobil-Entertainment

Wohnmobile sind schwer angesagt und auch das Thema Entertainment wird bei Campern immer wichtiger. Daher ist die Nachrüstung von Campern auch hier bei uns ein Thema.
>> Alles lesen

Philipp Schneckenburger
Ressort Hifi und digitales Hifi
Kabellos guter Klang

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden langsam aber sicher wieder zurückgefahren und das schöne Wetter zieht die Menschen nach draußen. Ob im Garten, beim Joggen, oder im Park darf bei vielen Leuten die Musik per Bluetooth-Kopfhörer oder Lautsprecher nicht fehlen. Auf einige Dinge sollte man aber achten.
>> Alles lesen

Thomas Schmidt
Chefredakteur Hifi-Lautsprecher Testjahrbuch
Lautsprecher-Selbstbau 2020

In meinen Jugendzeiten war das Hauptargument für den Lautsprecher-Selbstbau der Kostenfaktor: Ausgewachsene Hifi-Boxen konnten wir uns nicht leisten, also schraubten wir billige Chassis von der Resterampe in irgendwelche Spanplattenkisten und nannten ein paar zufällig zusammengewürfelte Bauteile Frequenzweiche. Die Endergebnisse von damals möchte ich heute nicht vor dem Messmikrofon haben - Spaß gemacht hat es trotzdem.
>> Alles lesen

187_19803_2
Topthema: Schwere Geschütze
Schwere_Geschuetze_1598252249.jpg
Goya Acoustics Moajaza

Der internationale High End Markt ist kein leichtes Betätigungsfeld für einen Hersteller. Goya Acoustics möchte trotzdem genau hier einsteigen und scheut dabei keine Anstrengungen.

>> Mehr erfahren
Interessante Testportale:
  • www.smarthometest.info
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Vergin Ton Hifi
Autor Martin Mertens
Kontakt E-Mail
Datum 01.03.2019, 10:01 Uhr