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Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
Kategorie: Subwoofer (Home)

Einzeltest: Velodyne Wi-Q12 - Seite 2 / 3


Luxusklasse

Auto-EQ


Der eigentliche Knüller des Wi-Q12 ist die auf Tastendruck abrufbare, vollautomatische Einmessung. Hierzu wird zuerst ein zum Subwoofer gehörendes Messmikrofon am Woofer angeschlossen und am Hörplatz positioniert. Ein Druck auf die Taste „EQ“ auf der Fernbedienung genügt und eine ca. einminütige Messprozedur beginnt. Aus den vom Wi-Q12 selbstständig ermittelten akustischen Eigenschaften des Hörraums direkt am Hörplatz werden Korrekturparameter für ein 5-bandiges Filter ermittelt, welches störende Raummoden bereits im Subwoofer gezielt kompensiert. Dabei geht der Verlodyne sehr dezent und feinfühlig vor und belässt die grundsätzliche Klang-Charakteristik des Wi-Q12, auch das eigenliche Musiksignal wird in seiner Grundtendenz nicht beeinflusst. Nur feine Spitzen im Frequenzgang am Hörplatz, die durch Raumresonanzen entstehen können, werden messerscharf bereinigt. Das Ergebnis ist ein noch neutraleres und unverfälschteres Sounderlebnis im Heimkino.

Labor und Praxis


Bei aller Begeisterung für die komfortablen Funktionen sollte man beim Wi-Q12 nicht unterschlagen, dass es sich um einen ausgewachsenen Aktiv-Subwoofer mit einem 250 Millimeter messenden Hochleistungs- Chassis handelt, der von einer rund 450 Watt starken Endstufe befeuert wird. Die gesamte Elektronik und das Chassis stecken in einem stabilen und resonanzarmen, schwarz folierten MDF-Gehäuse mit Abmessungen von etwa 47 x 42 x 45 Zentimetern. Eine elegant geschwungene, abnehmbare Frontbespannung aus Stoff verdeckt das vorne eingebaute Chassis, in Downfiring Position finden sich zwei große Bassreflexrohre in der Bodenplatte des rund 20 kg schweren Wi-Q12. Unsere Labormessung zeigt deutlich die unterschiedlichen Charakteristika der vier Presets, von denen die Einstellung „Jazz“ die messtechnisch ausgewogenste ist. Je nach Einstellung liegt die untere Grenzfrequenz des Wi-Q12 bei 35 bis 40 Hertz. Diese Abstimmung bricht zwar keine Rekorde im Tiefgang, ist in der Praxis jedoch erfahrungsgemäß unkritischer und präziser und liefert bei Bedarf mehr Schallpegel als eine tiefere Abstimmung. Erst bei einem Maximalpegel von über 110 dB (1 Meter) kommen Chassis und Endstufe an ihre Leistungsgrenze – beachtlich für einen Woofer dieser Größe. Im Testraum liefert der Velodyne Wi-Q12 ein beeindruckendes Ergebnis. Die Blu-ray „Gravity“ forderte den smarten Woofer, doch überforderte ihn niemals.

Preis: um 1190 Euro

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Velodyne Wi-Q12

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 31.05.2014, 18:14 Uhr