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Kategorie: Tablets

Einzeltest: Captiva PAD 10.1 FHD LTE


High-Speed-Surfer

Tablets Captiva PAD 10.1 FHD LTE im Test, Bild 1
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Bei den Captiva-Tablets ist seit jeher der Name das Programm; so weiß man  bei unserem aktuellen Testgerät auch sogleich, woran man ist: Das Pad 10.1  FHD LTE verfügt über ein Display mit 10.1 Zoll Diagonale und Full-HD-Auflösung  und es kann nebenbei auch noch im schnellen LTE-Netz funken. Da weiß man,  was man hat. Wir wollten indes genauer hinschauen, und erfahren, was sich   hinter den immer ähnlichen Produktbezeichnungen verbirgt.

Dabei erfüllt es natürlich alle in der Produktbezeichnung angesagten  Bedingungen  ohne  Fehl und Tadel. Die Gehäuserückseite besteht an den langen Seiten aus Metall, ebenso wie der Rahmen. Dazwischen hat man sich aus Gründen der Gewichtsersparnis und zugunsten einer geringen Abschirmung der diversen  eingebauten  Antennen für  einen  hochwertigen Kunststoff entschieden. Das Tablet ist mit 10 Millimetern Dicke nicht gerade schlank, und das Gewicht von gut über einem halben Kilo ist für ein Tablet dieser Größe ebenfalls nicht rekordverdächtig. Dennoch hinterlässt die  Verarbeitung  des Tablets  einen   guten Eindruck, wozu nicht unerheblich die sehr  gute Einpassung sämtlicher Schnittstellen beiträgt. Überhaupt sind das Finish der Oberfläche sowie der Verbund der unterschiedlichen Materialien über jeden Zweifel erhaben. 

In- und Output


Schnittstellen hat das Captiva reichlich, diese sind alle sorgsam aneinandergereiht an einer Seite untergebracht.  Neben dem üblichen Mini-USB- Anschluss gibt es auch eine Standard-USB-Buchse, in die jeder Stick ohne umständliche Adaptierung eingesteckt  werden kann. Darüber hinaus findet sich sogar eine Mini-HDMI-Buchse, die allemal gängiger ist als die sonst eingesetzten Micro-Buchsen. Ein Bedienstift, der zum Lieferumfang  gehört, steckt ebenfalls in der Seite und kann bei Bedarf die Eingabe unterstützen.

Tablets Captiva PAD 10.1 FHD LTE im Test, Bild 1Tablets Captiva PAD 10.1 FHD LTE im Test, Bild 2Tablets Captiva PAD 10.1 FHD LTE im Test, Bild 3
Den integrierten Speicher von zugegebenermaßen etwas dürftigen 32 GB  kann man mithilfe einer ebenfalls 32 GB großen microSD-Karte nahezu verdoppeln, was gut ist, denn systembedingt bleiben von den nominellen 32 GB interner Speicher gerade einmal etwa 25 GB für den Eigenbedarf übrig. Der Rest wird vom Betriebssystem und den installierten Anwendungen beansprucht. Neben dem Schlitz für die Speichererweiterung wartet ganz dezent derjenige für die SIM-Karte auf Input. Dieser darf dank besagter Spezifikationen eine LTE-SIM-Karte aufnehmen, womit Sie im schnellen High-Speed-Netz surfen können. Allein diese Option ist generell um die 80 Euro wert, womit sich der Preis  von 350 Euro auf lediglich 270 Euro für den Rest des Tablets reduziert. Damit lässt sich dann auch der etwas mickrige interne Speicher argumentieren, zumal dies das Einzige ist, woran man überhaupt mäkeln kann. 

Die Zutaten


Mit dem Intel-Atom-Prozessor setzt  man  auf  bewährte,  anzugsstarke Rechentechnik, was sich in einem spürbar flüssigen Handling bemerkbar macht. Andererseits scheut  man auch keine Experimente. So ist mit Android 5.1.1 das zurzeit aktuellste Android installiert, allerdings nicht ohne dass man bei Captiva noch mal Hand angelegt hätte, die  Oberfläche des Betriebssystems trägt dezente Spuren einer entsprechenden Anpassung. Die Software läuft flüssig und auch die Touchgesten werden unverzüglich umgesetzt. Das liegt zum Teil auch an der Oberfläche  des Displays selbst. Diese ist nämlich aus hartem Glas, statt aus Gründen der Kosten- und Gewichtsersparnis, aus nachgiebigem Kunststoff.  Das Tablet ist nach langen 36 Sekunden betriebsbereit, spielt dann jedoch immerhin für 11 Stunden unser Testvideo  ab, was kein Wunder ist, denkt man an die üppige Dimensionierung des Akkus. Auf der anderen Seite benötigt ein Akku mit derart hoher Kapazität leider auch entsprechend lange Ladezeiten. Das Captiva Pad sollte demnach  am besten über Nacht am Stromnetz nuckeln,  dann  wird  es  erfahrungsgemäß am wenigsten vermisst. 

Fazit

Das Captiva Pad 10.1 FHD LTE reagiert  dank gutem Zusammenspiel zwischen  Hard- und Software zügig auf Eingaben und dank LTE-Tauglichkeit wird auch  das Surfen im Netz nicht zum Geduldsspiel. Die sehr gute Verarbeitung rundet das Tablet ab, da lässt es sich gut  verschmerzen,  dass es  nicht  gerade  als Leichtgewicht durchgeht.

Preis: um 350 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Captiva PAD 10.1 FHD LTE

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Bewertung 
Qualität: 50%

Bedienung: 30%

Ausstattung: 20%

Ausstattung & technische Daten 
Preis: um 350 Euro 
Vertrieb: Captiva, Dachau 
Telefon: 08131 56950 
Internet: www.captiva-power.de 
Technische Daten:
Abmessungen (B x H x T in mm): 168/10/260 
Gewicht (in g): ca. 564 g 
- Multitouch-Tablet mit Android-5.1.1-Betriebssystem 
Display: 25,7-cm-IPS-Display mit 1.920 x 1200 Pixeln Auflösung (224 ppi) 
Rechenleistung: Intel-Atom-Quad-Core-Prozessor bei 1,33 bis 1,83 GHz mit 2 GB RAM 
Kommunikation: LTE, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 
Sensoren Helligkeitssensor, Gyroskop, Beschleunigungssensor 
Verfügbare Speicher: intern 32 GB, microSD-Karte 32 GB 
Kameras: Front 2 MP, Rück 5 MP 
Versorgung: interner Akku Li-Pol mit 8000 mAh 
Audioformate: AAC, WMA, FLAC, WAV, MP3, OGG 
Foto: BMP, JPG, PNG 
Videoformate: MOV, MP4 H.264, MKV, .TS, WMV, AVI 
Bootzeit (in sek): 36 Sek 
Stamina: 11,5 Stunden Full-HD-Video 
Kurz und Knapp:
+ sehr gut verarbeitet 
+/- + LTE-kompatibel 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 

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