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Kategorie: Camcorder

Vergleichstest: HD-Camcorder


Vierlinge

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Da sollen keine Wünsche offen bleiben. Vor allem ambitionierte Filmer bedienen sich gern in der Preisklasse jenseits von 1.000 Euro. Hier oben in der Spitzenklasse erwarten sie neben umfangreichen Einstellmöglichkeiten und einer exzellenten Bildqualität Ausstattungsmerkmale wie Sucher, Mikrofoneingang und Zubehörschuh für den Ausbau mit weiteren, semiprofessionellen Hilfsmitteln.

Damit wichtige Einstellungen schnell und ohne Umschweife vorgenommen werden können, setzen alle Hersteller mittlerweile auf eine Kombination aus Tasten und Drehrad, was ganz besonders beim Panasonic- Modell an die großen Geschwister aus der Profi -Ecke erinnert. Bedienung und Bildqualität erinnern ebenfalls stark an Profimodelle und machen einen Großteil der Preisgestaltung aus; bei einigen Testteilnehmern war dennoch etwas Platz im Budget für besondere technische Highlights. Sony hat seinem Spitzenmodell zusätzlich einen GPS-Empfänger spendiert, Panasonic überrascht mit einem 1080-50p-Modus, der allerdings die AVCHD-Spezifikationen übertrifft. Etwas weniger spektakulär muten da der Sensor mit Zehn-Megapixel-Ausstattung in der JVC an oder der doppelte Kartenschacht in der Canon. Ein erweiterter Bildstabilisator ist hingegen in jedem Modell anzutreffen.

Neue CMOS Sensoren für bessere Bildqualität


Nach der Einführung der CMOS-Technik in Camcordern als lichtempfindlichen Bildsensor durch Sony, ist die Entwicklung natürlich nicht stehen geblieben. Die Hersteller entwickeln den CCD-Nachfolger ständig weiter, aktuell wird die Lichtempfindlichkeit für bessere Lowlight-Qualität verbessert. Durch die Umschichtung von Leitungen und elektronischen Bauelementen wird die eigentliche lichtempfindliche Schicht des Sensors näher an die Oberfläche und somit näher ans einfallende Licht gebracht

Was ist … Das AVCHD-Format?


Für Videos in Full-HD-Auflösung sind riesige Datenmengen erforderlich. Damit weder Speicherkarte noch Festplatte zu schnell überfüllt sind, wird die Datenmenge durch Komprimieren klein gehalten. Das AVCHD-Format ist ein sogenannter Container, in dem die HD-Videos mithilfe eines MPEG-4-Codecs in einer ganz bestimmten Art und Weise hinterlegt werden. Zum Ausräumen des Containers, also zur Wiedergabe der Videos, muss das Wiedergabegerät sich im AVCHD-Container zurechtfinden, also kompatibel sein und sollte sich zudem auf den MPEG-4-Codec verstehen.

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Autor Thomas Johannsen
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Datum 13.08.2010, 14:30 Uhr