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Kategorie: 2.1-Surroundsets

Einzeltest: Silberstatic Mio Trio


2.1-System Silberstatic Mio Trio

2.1-Surroundsets Silberstatic Mio Trio im Test, Bild 1
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Entschuldigung, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Aber es könnte sich auch um die Antwort handeln, wenn jemand fragt, wo denn die vorzüglichen Klänge herkommen, die man gerade hört – ein Subwoofer, zwei Satelliten

Silberstatic? Das klingt doch nach … richtig, nach Elektrostaten. Und genau dafür ist die kleine Manufaktur aus Viersen ja auch seit Jahren bekannt: elektrostatische Lautsprechersysteme feinster Machart in verschiedenen Größen- und Leistungsklassen. Aus dem Wunsch heraus, mal etwas ganz anderes und vor allem für ein breiteres Publikum als die doch recht spezialisierte Flächenstrahler-Klientel zu machen, ist nun das sehr kompakte 2.1-System „Mio Trio“ entstanden, das nun zum Test bereitsteht. Im Prinzip handelt es sich hierbei um ein Paar Satelliten und einen aktiven Subwoofer – so weit das nicht gerade bahnbrechend Neue des Prinzips.

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Interessanter finden wir dabei schon, dass das Verstärkermodul des Subwoofers auch gleich die Verstärkung der Satelliten mit übernimmt. Und völlig in der Moderne sind wir mit der Möglichkeit angekommen, dass das Modul Musiksignale auch per Bluetooth entgegennimmt – schöne, neue Welt des extremen Komforts. Unser Testtrio ist hübsch anzusehen mit seinem attraktiven Zebrano-Furnier und dem durchweg schlanken Auftritt. Sogar der Subwoofer ist praxisgerecht kompakt und lässt sich in jede Wohnumgebung integrieren. Die geradezu winzigen Satelliten können auf ihren Ständern oder auf einem Sideboard Platz nehmen – an Kabeln benötigt man dann nur die Stromversorgung für den Verstärker und zwei Lautsprecherleitungen vom Sub zu den Satelliten. Sieht man den Satelliten von vorne, dann denkt man sich erst einmal: Aha, ein kleiner Breitbänder in einem schmalen Gehäuse. Die Wahrheit ist aber ungleich aufwendiger. Der Breitbänder ist zwar tat-sächlich der Hauptverantwortliche für die Schallübertragung, dazu gibt es aber noch einen Seitenbass pro Box, der im Grundtonbereich den langsam sinkenden Pegel des Fullrange-Chassis auffüllt. Der Breitbänder selbst ist kein Kind von Traurigkeit, was Energie im Hochtonbereich angeht: Gerade auf Achse geht der Pegel bis in den Brillanzbereich kräftig nach oben – unter Winkeln relativiert sich der Eindruck aber, sodass man auch hier mit der Aufstellung auf jeden Fall ein bisschen spielen sollte, bis die genehme Klangbalance eingestellt ist. Zusätzlich gibt es dann noch einen kleinen Zusatzhochtöner, der rückseitig abstrahlt. Dieser setzt erst ab einer sehr hohen Frequenz ein und sorgt über rückseitige Reflexionen für zusätzlich Höchsttonergie im Raum – das erweitert die räumliche Abbildung noch etwas und lässt das Klangbild insgesamt atmosphärischer und charismatischer erscheinen. Am Subwoofer lassen sich der Pegel des Tieftöners und der der Satelliten separat einstellen. Außerdem gibt es einen Regler für die Trennfrequenz, die zwischen 50 und 200 Hertz stufenlos eingestellt werden kann. In unserem Fall hat sich eine recht hohe Trennfrequenz als praxisgerecht erwiesen, das mag aber in kleineren Räumen durchaus ganz anders aussehen. Eingangsseitig kann zwischen einem normalen Kabeleingang und eben Bluetooth umgeschaltet werden. Außerdem kann man die eingebauten Endstufen für die Satelliten umgehen und mit einem Lineout auch eine eigene Endstufe oder einen auftrennbaren Vollverstärker verwenden. Das empfiehlt sich für höhere Ansprüche, wobei die eingebauten Schaltverstärker für die Satelliten ihren Job mehr als ordentlich machen. Das Bluetooth-Pairing funktioniert ohne Probleme – das System tauchte zumindest in meinem iPhone sofort auf und ließ sich mit allen erdenklichen Musiksignalen problemlos füttern. Im Hörraum bietet die Silberstatic-Kombi eine Performance, die sich hören lassen kann. Die Satelliten spielen luftig und frei auf und verblüffen mit einem sehr guten Rundstrahlverhalten und einer sehr exakten Raumabbildung. Der Subwoofer ist mit seiner Trennfrequenz am Rande der Ortbarkeit, in der Praxis kann man ihn beim Hören nicht lokalisieren, da seine gesamte Spielweise sehr unauffällig und verzerrungsfrei ist. Die kleinen Breitbänder machen ihre Sache als Hauptchassis sehr gut, und lassen die Boxen weit größer erscheinen, als sie es sind. Sie bieten eine detaillierte und sauber gestaffelte Wiedergabe. Für das Extraquäntchen Punch im oberen Bassbereich sorgen die seitlichen Bässe, mit denen auch der Fußwippfaktor nicht zu kurz kommt. Und sogar recht mächtig aufspielende Rhythmussektionen wie auf den vorzüglich aufgenommenen ersten Dire- Straits-Alben kommen mit Wucht und Dynamik im Hörraum an, dank des nahtlosen Übergangs zwischen Subwoofer und Seitenbass. Ob man diesen jetzt nach außen oder nach innen abstrahlen lässt, ist eine Frage des jeweiligen Hörraums und sollte unbedingt ausprobiert werden. Der rückseitige Hochtöner tut gar nicht so viel nach vorne, sorgt aber über die Reflexionen von der Rückwand für die kleine Portion Extra-Atmosphäre, die einen guten zu einem faszinierenden Lautsprecher macht. Dabei merkt man dem Gespann eine entspannte und unaufgeregte Art an – den üppigen Pegelreserven sei Dank. Die Musik, die man auflegt, ist dabei eher zweitrangig, da diese Kombi alles knackig und dabei lässig abspielt, egal ob fein und leise oder laut und grob. Dank der Tauglichkeit für laute Töne kommt das System auch als Edelbeschallung für den Fernseher oder das einfache Heimkino in Betracht.

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Fazit

Sehr erwachsen aufspielendes Minisystem für den modernen Wohnraum – durch das Bluetooth-Modul universell einsetzbar.

Preis: um 2400 Euro

2.1-Surroundsets

Silberstatic Mio Trio


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Ausstattung & technische Daten 
Setpreis Setpreis ab 2.400 Euro 
Vertrieb Audiovertrieb Frank Koglin 
Telefon 0203 9346643 
Internet www.audreal.de, info@audreal.de 
Garantie 2 Jahre (Elektronik) 
Abmessungen B x H x T 29/12/24 
Gewicht gesamt ca. 20 kg gesamt 
Fazit Sehr erwachsen aufspielendes Minisystem für den modernen Wohnraum – durch das Bluetooth-Modul universell einsetzbar. 
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Autor Thomas Schmidt
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