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Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Kii Audio Kii Three


Schlüsselerlebnis

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Obwohl heute praktisch alles digitalisiert ist, ist die Verwendung moderner Techniken im HiFi-Bereich bei so manchem Nutzer immer noch verpönt. Zu Unrecht, wie man bei der Kii Three feststellt.

Purismus ist so eine Sache. Sicher kann man es lobenswert finden, wenn sich jemand komplizierten Vorgängen versagt, um etwas möglichst „natürlich“ zu tun oder zu erleben. Gerade im HiFi-Bereich gibt es unzählige Leute, die stundenlang darüber diskutieren können, dass einzig Weglassen zu positiven Ergebnissen führt. Ursprünglich, unverfälscht, authentisch soll alles sein. Ein interessanter Ansatz, doch erkauft man sich diese Ursprünglichkeit immer mit zusätzlicher Arbeit und dem Verlust von Komfort. Auch ich fahre unheimlich gerne alte Autos, bin verbunden mit der Technik und habe so einen direkteren Bezug zum Fahren an sich. Dennoch bin ich froh, dass mein neuer Wagen Dinge wie ABS, Servolenkung, Klimaanlage und besonders eine elektronische Motorsteuerung und ein Traktionsmanagement hat. Auch das Wohnen in skandinavischen Holzhütten ist immer gut für ein wenig Urlaubsromantik, aber die Vorstellung jeden Tag beim Nachhausekommen erst mal ein Feuer zu machen, oder vor zugiger Einfachverglasung zu sitzen, entspricht nicht meinem Anspruch an eine moderne Wohnung. Technologie hat uns weitergebracht als jede andere Spezies zuvor. Warum soll man sie also nicht nutzen, um alle Bereiche des Lebens zu verbessern? Besonders im Audiobereich sind mit neuer Technik Dinge möglich, die mit alten Methoden nur mit enormem Aufwand möglich oder einfach nicht denkbar wären.

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Kii Audio setzt genau hier an und möchte in der Kii Three moderne Technik einsetzen, um Aktivlautsprecher in ein neues Zeitalter zu holen. In puncto Design hat man bei Lautsprechern, egal ob passiv oder aktiv, schon alles gesehen. Dementsprechend kann auch Kii Audio nicht mit einer Revolution aufwarten. Trotzdem hat man sich für ein modernes Design entschieden, das einer klassischen Eleganz nicht entbehrt. Die kompakten Aktivlautsprecher sind als Regalbox konzipiert und beschränken sich auf ein Gehäuse mit etwa 40 Zentimetern Höhe und Tiefe. Eine glatte, lackierte Oberfläche umschließt den in Schwarz gehaltenen Korpus, der direkt um alle verbauten Chassis herum erhalten bleibt und einen hübschen Kontrast zur gewählten Farbe bildet. Die vorderen und hinteren Kanten sind deutlich abgerundet, verleihen der Kii Three eine etwas dynamischere Linie und verbessern außerdem das Abstrahlverhalten der verbauten Treiber. Doch dazu später mehr. An der unteren Kante der Rückseite befindet sich das Anschlusspanel der Lautsprecher, die zwar zahlenmäßig nicht unbedingt üppig ausgestattet ist, aber dank intelligenter Konzepte trotzdem flexibel bleibt. Für den Signaleingang bietet jede Box einen dreipoligen XLR-Anschluss, der analoge Signale annehmen kann. Daneben befindet sich ein kleiner Kippschalter, der neben der Position „Analog“ auch die Einstellung „Digital“ ermöglicht.

Preis: um 10360 Euro

Kii Audio Kii Three


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Autor Philipp Schneckenburger
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