Kategorie: Aktivlautsprecher

Einzeltest: Palo Alto Cubik HD


Musikalische Würfel

Aktivlautsprecher Palo Alto Cubik HD im Test, Bild 1
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Der Name ist Programm: Palo Alto ist schon ein traditionsreiches Städtchen, der Kunst, insbesondere der Musik vielleicht noch etwas mehr verhaftet als der Rest des Staates Kalifornien ohnehin. Die Firma Palo Alto Audio hat sich ganz der kunstvollen Präsentation von Musik verschrieben, die Cubik-Boxen wollten wir daher unbedingt testen.

Hier ist der Name Programm, die Cubiks heißen, wie sie aussehen. Die Würfelchen mit einer Kantenlänge von fast 10 Zentimetern bestehen aus ummanteltem Kunststoff, sie sind in Rot, Weiß und Schwarz erhältlich. Sie sind so konzipiert, dass sie quasi auf einer Gehäuse-Ecke stehen müssten. Damit das klappt, ist jeweils ein kleiner Ständer beigepackt, der sich mit einer Schraube an dem Gehäuse befestigen lässt. Aufgestellt sehen die Cubiks beinah aus, als würden sie auf dem Schreibtisch schweben. Hier, auf dem Schreibtisch, sollen sie überwiegend zu Einsatz kommen, nach Möglichkeit über die USB-Schnittstelle mit dem Laptop verbunden, in diesem Falle arbeitet die aktive der beiden Boxen sogar als hochwertiger DAC, der das digitale Ausgangssignal per USB direkt verarbeitet und quasi erst kurz vor den Lautsprechern in das erforderliche analoge Nutzsignal wandelt.

Anschluss gesucht


Zwei passende Anschlusskabel liegen bei; eines mit mini-USB-Stecker für Tablet oder Smartphone, eines mit normalem Stecker für den Laptop. Da die Böxchen nur mit Netzspannung laufen, ist die USB-Schnittstelle gleich zeitig Ladestation fürs Tablet.

Aktivlautsprecher Palo Alto Cubik HD im Test, Bild 2Aktivlautsprecher Palo Alto Cubik HD im Test, Bild 3Aktivlautsprecher Palo Alto Cubik HD im Test, Bild 4
Sollte der Zuspieler über keinen USB-Anschuss verfügen, bleibt immer noch die direkte analoge Verbindung per Miniklinke vom Kopfhörerausgang. Auch dieses Kabel liegt dem Paket bei. Sie können allerdings auch zwei Geräte gleichzeitig anschließen und dann per Eingangswahl zwischen ihnen wechseln. Das Aufbauen des kompletten Systems geht denkbar einfach und vor allem schnell: in einer der beiden Boxen ist die Spannungsversorgung und die Verstärkerelektronik untergebracht, hier wird auch das Netzteil angeschlossen, die nennen wir deshalb jetzt mal „aktiv“. Das Verbindungskabel, das fest an der anderen Box hängt, passt in die entsprechende Ausgangsbuchse der besagten aktiven Box, und zwar so, dass es definitiv nicht zu Verkabelungsfehlern kommen kann. Nun müssen Sie nur noch Ihr Tablet, Smartphone oder ein anderes Mobilgerät als Zuspieler anschließen. Wie gesagt, wahlweise per USB oder über den analogen Eingang. Die vier Tasten an der aktiven Box sind zum Ein/Ausschalten der Anlage sowie zur Wahl der Quelle und zur Lautstärkeeinstellung. Eine LED hinter dem Frontgitter des Lautsprechers kündet mit unterschiedlichen Farben und Blinken vom Betriebszustand der Geräte. Glimmt die LED rot, sind die Boxen eingeschaltet und der Aux- Eingang wartet auf Input, ein weiterer Druck auf dieselbe Taste lässt die LED grün leuchten, der USBEingang ist aktiv. Eine Taste tiefer bringt die LED zum Blinken, die Lautsprecher sind beide stumm geschaltet. Spätestens bei dieser Option wünscht man sich doch eine Fernbedienung, denn nur damit macht das wirklich Sinn.

Es klingt


Nach der kurzen Inbetriebnahme fällt sofort einer der Nachteile der Cubiks auf. Die Verbindungsleitung zwischen den Lautsprechern ist ein wenig zu kurz, so ist man bei der Aufstellung etwas eingeschränkt. Auf dem Schreibtisch stellt das allerdings kein Problem dar. Die Lautsprecher strahlen schräg nach oben ab, was man aufgrund der fest angeschraubten Standfüßchen auch nicht ändern kann, sie sollten daher entsprechend tief aufgestellt werden. Nachdem Sie allerdings die günstigste Aufstellung gefunden haben, klingen die beiden Kleinen sehr schön ausgewogen. Den Tiefbass kann man mit geschickter Aufstellung unterstützen, wenn die rückwärtig angebrachten Bassreflexöffnungen im richtigen Abstand gegen eine Wand arbeiten dürfen. Was nun noch fehlt, wäre ein Bluetooth-Empfänger, der die Aufstellungsmöglichkeiten erheblich erweitert.

Fazit

Mit den Palo-Alto-Cubik-Lautsprechern bekommen Sie ein Paar schöner Lautsprecher, die gleichzeitig sehr ausgewogen klingen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, die Musik per USB-Schnittstelle zu übertragen, wird die aktive der beiden Boxen als DAC tätig.

Preis: um 160 Euro

Aktivlautsprecher

Palo Alto Cubik HD

Oberklasse


12/2013 - Thomas Johannsen

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Autor Thomas Johannsen
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