Kategorie: Bluetooth-Lautsprecher

Einzeltest: KEF Muo


Portabler High-Ender

Bluetooth-Lautsprecher KEF Muo im Test, Bild 1
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KEF hat als Hersteller erstklassiger Lautsprecher mit der patentierten Punktschallquelle – dem Uni-Q-Chassis – echte Meilensteine gesetzt. Besonders die mannshohe, verchromte Lautsprecher-Skulptur Muon begeistert Auge und Ohr. Quasi als portable Miniatur-Ausgabe einer Muon schickt sich nun ein handlicher Bluetooth-Lautsprecher an, dieses klangliche Erbe in bezahlbare Regionen zu tragen: die KEF Muo!

Musik kann man prima mit klassischenHiFi-Anlagen zu Hause genießen, unterwegs oder im Freien sind hingegen das Smartphone als Player und aktive Kompakt-Lautsprecher die erste Wahl für den mobilen Musikgenuss. Besonders beliebt sind ultrakompakte Mini-Lautsprecher, die einen kleinen Verstärker, ein Akku-Pack und Bluetooth-Empfänger an Bord haben – allerdings lässt die Klangqualität dieser meist sehr günstigen „Klangwürfel“ oftmals zu wünschen übrig.

KEF Muo


Der britische Hersteller KEF ist HiFi-Fans für seine hochwertigen Lautsprecher bestens bekannt, besonders das patentierte Uni-Q-Chassis hat als Punktschallquelle mit einem Hochtöner im Zentrum eines Tiefmitteltöners regelrecht Geschichte geschrieben. Mit dem brandneuen Aktiv-Lautsprecher Muo bietet KEF dieses bewährte Uni-Q-Klangkonzept nun auch im Miniatur-Format für den praktischen Einsatz unterwegs, im Freien oder als Desktop-Lautsprecher auf dem Sideboard oder neben dem PC.

Bluetooth-Lautsprecher KEF Muo im Test, Bild 2Bluetooth-Lautsprecher KEF Muo im Test, Bild 3Bluetooth-Lautsprecher KEF Muo im Test, Bild 4Bluetooth-Lautsprecher KEF Muo im Test, Bild 5
Das vom Stardesigner Ross Lovegrove gestaltete Gehäuse lässt die Ähnlichkeit zur großen Muon sofort erkennen, auch besticht das extrem solide Gehäuse mit einer Oberfläche aus Aluminium, runder Formgebung, angedeuteter Wespentaille und tadelloser Verarbeitungsqualität. Wahlweise ist die kleine Muo den Farbvarianten Light-Silver, Neptun-Blue, Storm-Grey, Sunset-Orange oder Horizon-Gold für rund 350 Euro erhältlich. Ein stolzer Preis, doch schaut man sich die technischen Details der Muo genauer an, relativiert sich diese Summe zu einer absolut empfehlenswerten Investition.



Für die Klangerzeugung setzt KEF auch in der Muo auf die Uni-Q-Punktschallquelle, allerdings kommen hier neu entwickelte Treiber mit einem „mechanischen“ Zwei-Wege-Uni-Q-Konzept zum Einsatz. Eine Hochtonkalotte wurde im Zentrum einer 50-mm-Tiefmitteltonmembran platziert und dort mit einer zusätzlichen Sicke befestigt. Eine Frequenzweiche ist hierbei nicht mehr nötig, denn die akustische Trennung dieses 2-Wege-Koaxial-Lautsprechers erfolgt rein mechanisch. Gleich zwei dieser Chassis arbeiten in der Muo, eine zusätzliche Passivmembran unterstützt diese beiden Treiber im Bassbereich. Zusammen mit der Verstärkereinheit, einem Bluetooth-Empfänger (aptX) und einem für 12 Stunden ausreichenden Akku-Pack teilen sich alle Komponenten den knappen Platz in einem mechanisch von der Aluminiumhülle entkoppelten Innengehäuse aus stabilem Kunststoff. So konnten die KEF Entwickler ein vibrations- und resonanzarmes Gehäuse realisieren – beste Voraussetzung für optimale Klangqualität.

Praxis 

Mit Abmessungen von etwa 21 x 8 x 6 cm ist Muo groß genug für satten Sound und handlich genug für den Transport in einer Tasche oder in einen Rucksack. In Sachen Verarbeitung ist KEF keine Kompromisse eingegangen, sowohl Materialauswahl als auch Haptik sind eine Klasse für sich. Für die Musikwiedergabe von diversen Quellen stehen ein Bluetooth-Empfänger (mit aptX) und ein 3,5-mm-Klinkeneingang zur Verfügung, die vorhandene Mini-USB-Buchse dient als Ladestation für Smartphones. Gummierte Tasten für die Lautstärke und Bluetooth-Kopplung reichen für die Bedienung völlig aus. Wer mag, kann auch die kostenlose Muo-Smartphone-App von KEF nutzen. Pfiffig ist außerdem die Möglichkeit, zwei Muo-Lautsprecher als echtes Stereo-System agieren zu lassen, alternativ lässt sich auch ein Party-Modus aktivieren, bei dem jede Muo im Haus das gleiche Musiksignal wiedergibt. Die kleinen Muos lassen sich liegend oder aufrecht stehend betreiben, ein eingebauter Lagesensor verändert dabei automatisch die Klangcharakteristik auf ein akustisches Optimum und sorgt in beiden Fällen für größtmöglichen Abstrahlwinkel. Überhaupt ist das „Klangfeld“ der Muo äußerst beeindruckend – auch unter dem extremen Winkel von 90 Grad klingt Muo immer noch glasklar und vollmundig, quasi raumfüllend ohne spezielle Hotspots für optimalen Klang. Erstaunlich ist außerdem das klangliche Volumen dieser kompakten Aktiv-Lautsprecher, tatsächlich liefern die Muo wirklich einen satten und präzisen Bass, der manche klassische HiFi-Regalbox vor Neid erblassen lässt. Bei der Wiedergabe von Stimmen und akustischen Instrumenten kommen die Vorzüge der „Miniatur-Uni-Q“- Punktschallquellen voll zur Geltung, denn äußerst neutral und realistisch werden Mitten und Höhen reproduziert.

Fazit

Mit anderen handelsüblichen Bluetooth-Lautsprechern ist KEFs Muo kaum vergleichbar. Denn dieses handliche Soundsystem bietet zusätzlich zu der kabellosen Musikwiedergabe via Smartphone eine Klangqualität, die alle uns bekannten Bluetooth-Speaker in den Schatten stellt. Bis zu 12 Stunden Betriebsdauer, eine exzellente Verarbeitungsqualität und das extravagante Design machen diesen Aktiv-Lautsprecher zu einem echten Highlight in seiner Klasse. KEF Muo – ein portabler High-Ender.

Kategorie: Bluetooth-Lautsprecher

Produkt: KEF Muo

Preis: um 350 Euro

Ganze Bewertung anzeigen


12/2015
5.0 von 5 Sternen

Spitzenklasse
KEF Muo

Bewertung 
Klang 40%

5 von 5 Sternen

Bedienung 30%

5 von 5 Sternen

Ausstattung 30%

4.5 von 5 Sternen

Ausstattung & technische Daten 
Vertrieb GP Acoustic, Essen 
Telefon 0201 70390 
Internet www.kef.com 
Ausstattung
Abmessungen (B x H x T in mm): 210/80/60 
Gewicht (in Kg): 0.8 
Lautsprecher: 2 x 50mm mechanische Uni-Q, 1 Passivmembran 
Eingänge: Bluetooth, Aux 
Kommunikation: Nein 
Besonderheiten: Nein 
Kurz und knapp:
+ erstklassige Klangqualität 
+ exzellente Verarbeitung 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut - sehr gut 
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Dipl.-Ing. Michael Voigt
Autor Dipl.-Ing. Michael Voigt
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Datum 07.12.2015, 13:34 Uhr
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