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Topthema: Raumakustik verbessern - durch Schallabsorber
Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Aktiv

Einzeltest: Axton AB25A


Praktisch gedacht

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Aktive liegen voll im Trend. Abseits aller Boom-Car-Ambitionen bietet ein akiver Subwoofer komfortablen Bass ohne großen Einbauaufwand. Wenn er dann noch praktisch konstruiert ist, ergibt sich ein verlockendes Angebot.

Eine Stromleitung von 10 Quadratmillimetern, Signal auch von den Radiolautsprechern, eine kurze Minusleitung an die Karosse – mit weniger Aufwand lässt sich ein neuer Subwoofer kaum ins Auto bringen. Die Endstufe ist bereits drin, muss also weder extra gekauft noch installiert werden. Die meisten Kunden werden weiterhin keinen Subwoofer zum Herumzeigen haben wollen, dafür schon eher einen nutzbaren Kofferraum. Der ideale Aktive ist also schön kompakt und lässt sich unauffällig an einer Kofferraumseite platzieren. Bei so viel Praxisnutzen kann man dann Abstriche beim Basspegel machen. Aber nur beim Maximalpegel, ein vollwertiges Bassfundament muss auf jeden Fall drin sein, sonst braucht man ja gar nicht erst nachzurüsten. So oder so ähnlich müssen die Überlegungen bei der Konzeption des Axton AB25A gewesen sein. Das Gehäuse ist sehr handlich, der Subwoofer hochintegriert. Das kompakte Endstufenmodul passt auf die schmale Gehäuseseite. Möglich wird dies durch die Verwendung eines Schaltverstärkers. Die MOSFET-Endstufe verfügt im Gegensatz zu den ganz kleinen Endstüfchen jedoch über ein vollwertiges Netzteil, das Leistungen jenseits der 100 Watt ermöglicht. Die Eingangsstufe mit Bedienteil ist zwecks besserer Zugänglichkeit ausgelagert. Zwei Paar Eingänge für Hoch- und Niederpegel finden sich, wobei die Cinchbuchsen schon bis zu 11,5 V vertragen – das wäre vollkommen genug für ein Autoradio. Wichtig ist für solche Fälle die Einschaltautomatik, die eine Steuerleitung überflüssig macht.

Akustische Qualitäten


Die Schallerzeugung übernimmt ein 25-cm- Woofer, dessen Schwingspule mit 2 Ohm Impedanz genau auf die Endstufe abgestimmt ist, so dass diese volle Leistung abgeben kann. Die Schwingspule gehört mit 50 mm Durchmesser keineswegs zu den Sparmodellen, hier braucht der aktive Axton sich nicht vor den weit größeren Basskisten zu verstecken. Der Woofer ist mit einem belüfteten Blechkorb ausgestattet und arbeitet mit einer soliden Papiermembran, die außen wasserfest beschichtet ist. Das Gehäuse arbeitet für eine optimale Tiefbassausbeute nach dem Bassreflexprinzip. Nur erlaubte sich der Konstrukteur einen Kunstgriff. Statt eines Bassreflexrohrs, das normalerweise für die tiefsten Frequenzen zuständig ist, bekam der Axton eine Passivmembran spendiert. Diese wird durch Luftschwingungen im Gehäuse bewegt und kann mit ihrem Eigengewicht auf einen passenden Bassbereich abgestimmt werden. So eine Membran spart Platz gegenüber einem Reflexrohr. Das ist beim Axton auch nötig, denn zwischen Magnet des Subwoofers und Passivmembran ist noch gerade genug Luft für die Bewegungsfreiheit der Membran. Für das winzige Gehäuse offenbart der Axton bei unseren Messungen einen unglaublichen Frequenzbereich. Die Auslegung des Passivmembransystems erzielt einen linearen Schalldruckverlauf bis 30 Hz – wenn das mal kein vollwertiges Bassfundament ist!

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Preis: um 200 Euro

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Axton AB25A

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

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