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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Gehäuse

Vergleichstest: Kicker VC-124


Kicker VC-124

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Von Kicker kommt ein schmuckes Gehäuse in die Redaktion, das mit einem Woofer der Comp-Serie bestückt ist. Die Box wirkt durch die schmale Front recht kompakt, ist aber mit 40 Litern standesgemäß groß. An der Seite findet sich eine aufgesetzte Platte, die sowohl das Reflexrohr als auch die Anschlussdose enthält, man kann also nicht die Kabel verstecken, weil das Rohr ja frei atmen muss und nicht ganz an die Kofferraumwand darf. Verarbeitet ist die Box sehr ordentlich, an Filz und 19er-MDF gibt es nichts zu meckern, nur der Membranschutz fehlt. Das Reflexrohr besteht aus dicker Pappe, es ist schön groß geraten, damit keine Strömungsgeräusche entstehen. Der Woofer punktet mit seiner überaus stabilen Membran, die durch die ausgeformten Speichen sowie eine eingreifende Konstruktion auf ihrer Rückseite praktisch verwindungsresistent ist. Hier zeigt Kicker, dass die richtige Form das gute alte Polypropylen zu einem hervorragenden Material macht. Typisch für Kicker ist die Sicke mit der Riffelung, die die Amis wegen der Ecken der quadratischen Membran des Solobaric erfunden haben und jetzt als Markenzeichen in allen Serien verwenden. Die Sicke ist auch noch vernäht, so dass im Ganzen ein vertrauenerweckender Eindruck entsteht.

Klang


In Aktion zeigt der Kicker sofort, wohin die Reise klanglich geht. Er macht seinem Namen alle Ehre und erweist sich als wahre Druckmaschine. Feinsinnige Details sind dagegen nicht so sehr seine Spezialität, was nicht heißen soll, dass er unsauber spielt. Er mag nur lieber laut und heftig als leise und gesittet. Das dürfte ja vielen Fans gelegen kommen, deshalb gibt es die Empfehlung für Lauthörer.

Fazit


Preis: um 190 Euro

Kicker VC-124

Oberklasse


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