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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: Vision Ears Elysium


In-Ear-Monitor Vision Ears Elysium

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Vision Ears hat seinen neuen Top-In-Ear-Monitor nach der mythischen Insel der Seligen, „Elysium“, benannt. Ob er einen selig macht und ob er der Kopfhörer für die Insel ist, wollen wir herausfinden.

Die Insel der Seligen liegt nach der griechischen Mythologie im äußersten Westen. Da es Kölnern im Allgemeinen nicht an Selbstbewusstsein mangelt, könnte es durchaus sein, dass die Jungs von Vision Ears auch ihren Firmen sitzt in Köln, das ja recht weit im Westen der Republik liegt, für ein Elysium des guten Klangs halten. Und das kann man kaum in Abrede stellen, wenn man sich anschaut oder noch besser anhört, was die beiden Inhaber, Marcel Schoenen und Mohammad-Ali Karimpour, in den letzten Jahren an hervorragenden In-Ears entwickelt haben. Der Elysium gehört im Produktportfolio von Vision Ears zur Premium Line. Im Gegensatz zur VE-Line, in der Vision Ears nur maßgefertigte (Custom fit) In-Ears anbietet, die sich vornehmlich an Musiker und Studioprofis richten und deshalb vor allem auf neutralen Klang getrimmt sind, gibt es die Premium- Modelle als mit den üblichen Ohrpassstücken (Universal fi t). Darüber hinaus erlauben sich die Premium-Modelle eher eine eigene klangliche Signatur und richten sich damit verstärkt an ein audiophiles Publikum.      

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Ausstattung


Den Elysium kann man sowohl an Universalfit- als auch als Custom-fit-In-Ear-Monitor bekommen. Für das Universal-Modell hat Vision Ears ein spezielles Design entwickelt, die Custom-Version kann man darüber hinaus nach eigenem Gutdünken gestalten. Auf der Homepage von Vision Ears gibt es dazu einen eigenen Konfi gurator, der gleich visualisiert, wie die verschiedenen Farben und Materialien bei Gehäuse und Faceplate aussehen. Neben dem Erlkönig, der pro Kanal mit 13 Balanced-Armature-Treibern (BAT) arbeitet, ist der Elysium aktuell wohl das aufwendigste Modell der Kölner. Wobei hier weniger die Anzahl der Treiber, als vielmehr die eingesetzten Treiber-Technologien im Vordergrund stehen. Im Bass arbeitet der Elysium mit einem BAT pro Seite. Das ist insofern ungewöhnlich, als dass für die Mitten ein dynamischer Treiber zuständig ist. Die meisten Hybrid-Systeme – Kopfhörer, die verschiedene Treiber-Technologien kombinieren – setzen im Bass einen dynamischen Wandler ein und verwenden für den restlichen Frequenzbereich BATs. Um dem dynamischen Treiber im sensiblen Mitten-Bereich die höchste Performance zu entlocken, setzt Vision Ears zusätzlich ein passives Filterelement in Form einer akustischen Nivellierungskammer (HALC) ein. Den Hochton schließlich übernimmt ein elektrostatischer Treiber. Wer jetzt nach der Versorgungsspannung (Bias) fragt, die elektrostatische Treiber üblicherweise benötigen, sollte wissen, dass man so kleine Treiber, die lediglich bei sehr hohen Frequenzen arbeiten, so konstruieren kann, dass sie die benötigte Versorgungsspannung selber aus der Signalspannung generieren. Der Elysium wird mit einem hochwertigen, abnehmbaren Kabel mit versilberten Kupferleitern ausgeliefert, das serienmäßig mit einem 2,5-mm-4-Pol-Stecker ausgestattet ist. Damit kann man den Elysium gleich an standesgemäß symmetrisch an hochwertige mobile, digitale Player anschließen. Für alle anderen Fälle gibt es geeignete Adapter.      

Preis: um 2500 Euro

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Vision Ears Elysium

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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