Kategorie: Lautsprecher Surround

Einzeltest: Swans Diva 4.2


California Dreamin’

Lautsprecher Surround Swans Diva 4.2 im Test, Bild 1
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Unter HiFi-Kennern ist Swans seit mehreren Jahrzehnten ein Begriff. Nach ihrem Riesenerfolg in Nordamerika starten die Lautsprecherspezialisten nun eine neue Offensive und wollen den europäischen Heimkinomarkt erobern.

Nachdem es in Europa in den letzten Jahren etwas ruhiger um die Marke Swans geworden ist, sind die amerikanischen Schallwandler seit rund zwei Jahren auch wieder hierzulande erhältlich. Und das ist auch gut so, schließlich gehört Swans zu den bekanntesten und innovativsten Lautsprecherherstellern der Welt, wobei die Bezeichnung „Lautsprecherhersteller“den Nagel exakt auf den Kopf trifft. So wird nahezu jedes Bauteil eines Swans-Schallwandlers in absoluter Eigenregie geplant, abgestimmt und produziert. Und dies gilt nicht nur für die Highend-Modelle der Kalifornier, sondern auch für die Diva-Serie, die wir in 5.1-Version zum ausführlichen Mehrkanaltest luden.

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Die Diva 4.2

Hauptakteur des von uns georderten Systems ist zweifelsohne die etwa 1,05 Meter hohe Drei-Wege-Standbox Diva 4.2, die schon durch ihr Äußeres zu begeistern weiß. Ein Grund dafür ist das nach hinten verjüngte, 28 Millimeter starke MDF-Gehäuse, welches mit gebürsteten Aluminium- Seitenteilen bestückt ist und einen auffallend hochwertigen Eindruck macht. Als weitere Besonderheit ist die auf dem Gehäuse befindliche Hochtoneinheit zu nennen. Diese ist mit einer 28 Millimeter durchmessenden Gewebemembran bestückt, die sich zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen hinter einem feinmaschigen Metallgitter verbirgt und inmitten der akustisch optimierten Deckelplatte ruht. Unterhalb dieser Konstruktion finden sich gleich drei 130er-Chassis, die nur auf ihren Einsatz zu warten scheinen. Während die beiden unteren Treiber hier für die Darstellung tiefster ihnen überlassener Klanganteile verantwortlich sind, kümmert sich das in einer separaten Gehäusekammer untergebrachte obere Chassis um die Reproduktion mittlerer Frequenzen.

Center und Dipol-Rears

Konsequent hielt sich Swans bei der Entwicklung dieser beiden Modelle an die eigenen Vorgaben. So verfügen beide über identische Schwingsysteme, wie sie schon in der eben vorgestellten Standbox vorkommen. Während man im Center auf die typische D`Appolito-Anordnung vertraut, in der zwei als Tiefmitteltöner fungierende 130er-Chassis die 28er-Hochtoneinheit in die Mitte nehmen, sind die nach dem Dipol- Prinzip aufgebauten Effektboxen mit je zwei Hoch-/Tiefmittelton- Duos identischer Größe bestückt, die in der leicht abgerundeten Front sitzen. Und auch in Sachen Gehäusetechnik hat man sich im kalifornischen Monterey Park nicht lumpen lassen und beiden Modellen ein stabiles und verwindungssteifes MDF-Gehäuse mit Mehrfachverstrebung spendiert. Die edlen, schwarzhochglänzenden Deckel- und Bodenplatten werten die ohnehin ansprechende Optik weiter auf und machen aus den Kinomachern hübsche Schmuckkästchen. Und auch in Sachen Anschlusstechnik spielt dieses Swans-Set ganz vorn mit. So ist jedes Modell mit griffigen und extrem massiven Schraubklemmen ausgestattet, die neben Bananas auch Kabel größeren Querschnitts aufnehmen.

Subwoofer

Was wäre ein echtes Heimkinopaket ohne einen Subwoofer? Doch bei Swans soll es nicht nur einfach ein Bassmeister sein, sondern ein wohnzimmertaugliches Gerät, das trotz kompakter Abmessungen auch in der Lage ist, brachiale Bassattacken zu erzeugen. Und schon die technischen Daten versprechen Großes. So ist der zum Set gehörige Sub60 mit gleich zwei Zehn-Zoll-Chassis bestückt, die in der Front beziehungsweise im Boden des gerade einmal knapp 38 Zentimeter hohen und nach hinten abgerundeten MDF-Gehäuses sitzen. Während die in der Front befindliche Schwingeinheit von der 200 Watt starken Endstufe angetrieben wird, funktioniert das nach unten gerichtete Chassis als Passivmembran. Anschluss findet der Sub60 über das rückseitig angebrachte Aktivmodul, welches unter anderem mit Nieder- und Hochpegeleingängen, einem Trennfrequenzregler und einem Schalter zur Wahl der Phaseneinstellung ausgestattet ist.

Klang

Nach der 48-stündigen Einspielphase geht es mit „The Dark Knight“endlich in den Klangtest. Und hier stellt sich schnell heraus, dass das Swans-Sextett diese Zeit auch benötigt, denn nun geht das Diva-Set nicht nur erfrischend knackig, sondern auch extrem spielfreudig zur Sache. Spätestens als der sich im Tunnel befindliche Polizeikonvoi vom Joker und seinen Schergen angegriffen wird, wird dann auch deutlich, wie wichtig die identische Chassisbestückung eines Heimkinosystems sein kann. Wir befinden uns mitten im Geschehen. Das uns umhüllende Surroundfeld erzeugt Motorengeräusche, Stimmen, Schüsse und quietschende Reifen und lässt uns angespannt verfolgen, wie der Joker zur Bazooka greift. In der darauf folgenden Explosion dürfen dann sowohl die beiden Hauptlautsprecher als auch der kompakte Subwoofer zeigen, was in ihnen steckt. Und das tun sie auf beeindruckende Art und Weise, denn sowohl tiefste Schallanteile, als auch der nicht unbeträchtliche Oberbassanteil werden punktgenau und sauber dargestellt. Ihre Präzision und Spielfreude stellt die Standbox Diva 4.2 dann auch in der Stereowiedergabe unter Beweis, in der sie außerdem durch eine tolle Tiefenstaffelung, eine nahezu perfekte Bühnendarstellung sowie eine schier unerschütterliche Klarheit überzeugte und sich somit auch als idealer Schallwandler für Freunde audiophiler Klänge empfiehlt.

Fazit

Dieses 5.1-Heimkinoset punktet in jeder Disziplin: Die sehr gute Verarbeitung, die Liebe zum Detail und die schnörkellose, ehrliche und jederzeit unverfälschte Musik- und Filmtonwiedergabe sind an sich schon schlagkräftige Argumente für den Kauf eines solchen Sets. Doch Swans legt noch eins drauf und bietet dieses Sextett zu einem extrem fairen Preis von gerade einmal rund 2.500 Euro an.

Preis: um 2500 Euro

Swans Diva 4.2

11/2009 - Roman Maier

 
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Roman Maier
Autor Roman Maier
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Datum 23.11.2009, 12:55 Uhr
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