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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Audiograde Ardora aktiv


Top- Management

Lautsprecher Stereo Audiograde Ardora aktiv im Test, Bild 1
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Bei der Überschrift geht es nicht um die potenzielle Käuferschicht eines edlen Lautsprechers, sondern um die einmalige Fähigkeit eines aktiven Systems, aus vorhandenem Material das Optimum herauszukitzeln

Peripherie:


 Quellen: Burmester Musikcenter 111, Apple MacBook Pro, Ratoc Audio Lab RAL-24192DM1
 Vorverstärker: Lindemann 830S, Malvalve Preamp Four 

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Fleißige Leser unseres Schwester- Magazins LP sind mit dem Test der passiven Version des Lautsprechers vertraut – der Autor dieser Zeilen hat sich aufgrund dieser Box ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt und gleich der ersten Box des Newcomers aus Aachen so etwas wie einen Referenzstatus zugewiesen – angesichts des getriebenen Aufwands im Vorfeld ist so etwas auch nicht weiter verwunderlich. Die Ardora ist in ihrer passiven wie aktiven Version ein komplett aus Kunststoff gegossener Standlautsprecher – aus einem Polyurethan mit einer Dichte von 1,9 Tonnen pro Kubikmeter! Der Konstrukteur hat mir übrigens verraten, dass er vielversprechende Versuche mit einer Mischung mit einer Dichte von 2 gemacht hat. Das entspricht in etwa dem Raumgewicht von Beton und sorgt für absolute Resonanzfreiheit des Gehäuses – was man sich eben für jeden Lautsprecher nur wünscht. Das bedeutet, dass das Nutzsignal, das von den Chassis abgegeben wird, auch wirklich im Hörraum ankommt und nicht schon wieder zu einem mehr oder minder bedeutenden Teil in Gehäuseschwingungen umgesetzt wird. Messtechnisch lässt sich das ganz leicht in einem sensationell niedrigen Klirrfaktor ablesen, der selbst bei sehr lauten 95 Dezibel Durchschnittspegel an der unteren Messgrenze bleibt. Bei einem so perfekten Gehäuse ist natürlich das entsprechende Chassismaterial Pflicht. Harte Membranen lautet die Devise und davon bitte das Beste, was der Markt hergibt: Keramik.

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Vier Chassis von Accuton/Thiel werkeln pro Seite in den Audiograde- Standlautsprechern. Dabei bearbeiten zwei Siebzehn-Zentimeter Chassis den Tief- und Mitteltonbereich. Wie bei der passiven Variante spielt das untere der beiden Chassis bis 400 Hertz mit, das obere wird bei etwa 1000 Hertz aus dem Rennen genommen. Darüber übernimmt eine 50-Millimeter- Kalotte bis 2500 Hertz, wo sie an einen 25-Millimeter-Hochtöner übergibt. Einzigartig dabei ist der in langen Versuchsreihen entwickelte doppelte Waveguide – eine Schallführung für die beiden Kalotten, die deren Abstrahlverhalten an der unteren Grenze ihres Einsatzbereichs korrigiert und somit einen etwas höheren Pegel an dieser Stelle realisiert. Damit erreicht man einen deutlich reduzierten Klirr und ein kontrollierteres Abstrahlverhalten, das vor allem in schwierigen, weil halligen Hörräumen extrem sinnvoll ist und eine hochwertige Musikwiedergabe erst möglich macht. Angesteuert wird die Ardora über eines der momentan am weitesten entwickelten Lautsprecher-Management- Systeme, den HD2 von Four-Audio. Die Möglichkeiten aufzuzählen, die dieses für den professionellen Beschallungsbereich entworfene System bietet, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Daher nur kurz das Wichtigste: Neben jeder nur erdenklichen Einstellungsmöglichkeit in Sachen Weichenfilter und Frequenzgangkorrektur und über allen Zweifeln erhabenen Messwerten hat das HD2 ein absolutes Alleinstellungsmerkmal: Es arbeitet Hand in Hand mit dem im selben Hause entwickelten Messsystem zusammen, dessen Ergebnisse sofort in das HD2 exportiert werden können und somit direkt eine optimale Anpassung an eine gegebene Situation ermöglicht. Damit ist alles möglich: Von einem perfekt wie mit dem Lineal gezogenen Frequenzgang bis hin zu gezielt gesoundeten Klangbildern – natürlich nur auf Kundenwunsch. Wer jetzt etwas Angst bekommen hat wegen der scheinbar komplizierten Technik, dem sei gesagt: Keine Sorge, die exakte Einmessung im Hörraum gehört zum Service – die Einstellung wird in der Steuereinheit abgespeichert und danach sehen Sie nichts mehr von der Messtechnik. Aber hören können Sie es: Auf die sensationelle Qualität der passiven Ardora setzt die aktive Version nochmal einen drauf: Das aktive System in Zusammenarbeit mit den vorzüglichen Endstufenmodulen nimmt die Chassis der Ardora noch einmal etwas straff er an die Zügel – mit dem Resultat, dass die Box noch mal etwas freier aufspielt. Bewusst habe ich noch einmal das gleiche Musikmaterial herausgekramt; und auch, wenn ich keinen direkten Vergleich mehr habe, will mir scheinen, dass die Qualität im Bass noch einmal gestiegen ist, dass die Tieftöner heftige Dynamiksprüngen noch etwas direkter, ja, brutaler umsetzen. Das ist definitiv der beste Bass, den ich je aus zwei Siebzehn- Zentimeter-Chassis gehört habe! Und auch im Mitteltonbereich und in den Höhen habe ich vor allem den Eindruck dieser ganz großen Klarheit, die keine musikalischen Fragen mehr offenlässt. Das hat natürlich vor allem etwas mit der perfekten Anpassung an unseren Hörraum zu tun, die die ohnehin schon fast makellose Spielweise der passiven Ardora auf ein noch höheres Niveau hebt. Gerade die räumliche Abbildung ist extrem beeindruckend – durch die völlige Abwesenheit von Überlagerungen im gesamten Frequenzspektrum werden der direkte wie der indirekte Schall auf einer Aufnahme völlig exakt wiedergegeben. Wenn die eigene Raumakustik nicht völlig katastrophal ist – und davon gehen wir jetzt bei potenziellen Interessenten einfach einmal aus, dann kann auch diese fast völlig aus dem Rennen genommen werden, so dass das klangliche Ergebnis so nah dran ist am Original, wie es nur möglich ist. Der Rest ist einfach nur Musikhören nah an der Perfektion.

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Fazit

Nach der wundervollen Ardora setzt Audiograde mit der aktiven Variante noch einen drauf: Der Lautsprecher selbst musste gar nicht besser werden – durch seine perfekte Adaption an den Hörraum spielt er jetzt auf einem Niveau, das man einfach hören muss, um es glauben zu können.

Preis: um 43000 Euro

Audiograde Ardora aktiv


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Ausstattung & technische Daten 
Paarpreis 43000 
Vertrieb High End Components, Berlin 
Telefon 030 23462623 
Internet www.audiograde.de 
Garantie (in Jahre) 15 (elektrische Komponenten 2 Jahre) 
Ausführungen Alle RAL-Farben 
B x H x T (in mm) 300/1070/450 (inkl. Sockel) 
Gewicht (in Kg) 135 
Unterm Strich... „Nach der wundervollen Ardora setzt Audiograde mit der aktiven Variante noch einen drauf: Der Lautsprecher selbst musste gar nicht besser werden – durch seine perfekte Adaption an den Hörraum spielt er jetzt auf einem Niveau, das man einfach hören muss, um es glauben zu können.“ 

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Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
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Datum 08.11.2013, 10:31 Uhr
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Topthema: Mundorf K+T MuViStar M
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Nach dem Erscheinen der U-Serie-AMTs war es natürlich nur noch eine Frage der Zeit, dass wir und andere Entwickler Bausätze damit realisieren würden. Dieses Mal waren die anderen Entwickler einen Hauch schneller, aber mit der MuViStar M sind wir jetzt dran.

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Dipl.-Phys. Guido Randerath - Ressort Heimkino und Car Hifi
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Es ist uns eine große Freude, Ihnen die EISA AWARDS 2021-2022 präsentieren zu dürfen. Zusammen mit den Kollegen von 60 Testmagazinen und -Websites aus Europa, Amerika, Asien und Australien kürt unsere Redaktion als exklusives deutsches Mitglied in der Home Theatre Audio Expert Group jedes Jahr die besten Geräte der Welt.
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Elmar Michels - Ressort Car Hifi
Elmar Michels
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Car Hifi 6/2021

Ich freue mich, Ihnen ein ganz sicheres Jahreshighlight zu präsentieren. Voll im Wohnmobiltrend und frisch vom Caravan Salon erreichte und Pioneers neues Camper-Navi AVIC-Z1000DAB zum Test. Zugegeben nicht ganz billig, dafür aber voll ausgestattet mit allem, was den Urlaub im eigenen Wohnmobil vom ersten Meter an entspannt und stressfrei macht. Darüber hinaus haben wir natürlich noch über zwei Dutzend weitere Geräte im Test. Da ist alles dabei, günstige Verstärker und Lautsprecher, bezahlbares High-End, die perfekte Mini-Steuerzentrale mit 9 DSP-Kanälen und natürlich jede Menge Subwoofer. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!
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Holger Barske - Ressort<br>High-End
Holger Barske
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Die neue "LP" ist da!
Und wie üblich haben wir einen genauen Blick auf neue Dinge geworfen, mit denen der Analogfan das Erlebnis Schallplatte zu etwas Besonderem machen kann. Wir hätten unter Anderem drei potente Phonovorstufen in verschiedenen Preisklassen im Angebot, zwei sehr besondere Lautsprecher und einen feinen, erfreulich bezahlbaren Plattenspieler aus Italien. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!
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Thomas Schmidt - Ressort Hifi
Thomas Schmidt
Ressort Hifi
Hifi Test TV HiFi 6/2021

Es geht wieder in Richtung Herbst und Winter - wegen der doch eingeschränkten Möglichkeiten, sich draußen zu betätigen, die Hauptsaison der gemütlichen Musik- und Filmabende in den eigenen vier Wänden.
A propos Wände: In dieser Ausgabe finden Sie eine Reportage über die Zukunft des Lautsprechers als Begleiter des täglichen Lebens, nämlich unsichtbar in der Wand eingelassen, versteckt hinter der Tapete oder sogar Putz!
Aber auch die klassischen Hifi-Themen kommen nicht zu kurz: So haben wir die PS-Audio-Stellar M1200 Endstufen getestet, mit deren Leistung von über 1000 Watt pro Kanal dynamisch keine Wünsche mehr offen bleiben.
Viel Spaß beim Lesen!
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Interessante Links:
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.heimwerker-test.de
  • hifitest.de/shop/
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