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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Boenicke Audio W11


Die Kunst der Subtraktion

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Ich will ja nicht übertreiben, aber ich habe noch nie mit unterschiedlichen Lautsprechern vom selben Hersteller so viele überirdisch anmutende Hörerlebnisse gehabt wie mit denen von Sven Boenicke. Gilt das auch für die W11?

Ach herrje, ich falle mit der Tür ins Haus und formuliere mein Fazit gleich zu Beginn, wenn ich die Antwort auf meine Eingangsfrage gebe: Ja, natürlich gilt das auch für die W11. Ich habe darüber nachgedacht, woran das liegen könnte. Und ich bin auf eine Antwort gekommen, die ebenso einfach wie logisch ist: Die Lautsprecher des Basler Entwicklers lassen mich Musik besser verstehen. Es lohnt sich also, einmal genauer hinzuschauen, wieso. Wie hat jemand angefangen, der Schallwandler baut, die so etwas können? Als Kind hat Sven Boenicke Trompete und Schlagzeug gespielt, als Jugendlicher aber damit aufgehört und stattdessen mit 14 Jahren seinen ersten Lautsprecher gebaut. Damit hat er im Prinzip seither nicht mehr aufgehört. Außerdem ist seine Liebe zur Musik durch exzellente Musikaufnahmen dokumentiert. Vor genau 20 Jahren hat er dann seine Firma gegründet und es passt zu ihm, dem positiv Besessenen, dass er dieses Jubiläum irgendwie verschwitzt hat. Lange als Einzelkämpfer unterwegs, hat er nicht lange, nachdem er die Essenz seiner heutigen Produktpalette gefunden hat, einen Partner mit ins Boot genommen, der ihn unterstützt und entlastet. Vor sechs Jahren brachte er mit der winzig kleinen W5 den ersten Lautsprecher in seiner inzwischen berühmt gewordenen Bauweise auf den Markt.

Wie alle Boenicke-Lautsprecher besteht er aus zwei aus Vollholz gefrästen Hälften, die ihrerseits aus einigen „Klotzbrettern“ zusammengesetzt sind, was je nach Baum variiert. Boenicke sagt dazu: „Aus einem Stück wäre unmöglich und Rissbildung wäre garantiert.“ Es war ein weiter Weg dorthin und zu sagen, dass er mit Skepsis und Spott gepflastert war, ist eine Untertreibung. Etwas, das nicht funktionieren kann – Vollholz wird immer reißen – hat Boenicke fast perfektioniert. Damit das Holz richtig, sprich gleichmäßig durchtrocknet, lässt er es zehn Wochen lufttrocknen. Würde das Holz schnell im Ofen trocknen, bildeten sich Spannungen. Im Hörraum sollte die Luftfeuchtigkeit schließlich nicht unter 35 % fallen. Interessant finde ich, dass laut Boenicke dieses Bauprinzip den größten Klangunterschied ausmacht, nicht unterschiedliche Hölzer. Gab es Vorbilder? Wahrscheinlich haben andere bereits ähnliche Lautsprecher gebaut, kommerzielle Varianten kenne ich keine. Für Boenicke kam der entscheidende Kick, als er sich das Kit für einen Hornlautsprecher anschaute und dachte, wieso baut man denn kompliziert aus Einzelteilen alles auf, wenn man es auch aus dem Vollen herausfräsen kann? Subtraktion statt Addition also, so arbeite ich als Autor auch. Als er den ersten Ton seines ersten Prototypen hörte, wusste er: Das ist mein Weg.

Preis: um 10998 Euro

Boenicke Audio W11


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