So lautet der Slogan der Firma Revox. Eine Marke, die man wie wenige andere mit der Kombination aus Technik und Design verbindet. Die Studiomaster A200 ist dafür ein schönes Beispiel.
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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenEinzeltest: Klang+Ton-Projekt Variant Diamond
Nochmal in Schön
Was denn? Nochmal? Ja, denn die Variant Diamond in der endgültigen optischen Version sind wir Ihnen ja noch schuldig geblieben, hier ist sie also.
Ich setze das Ganze hier einmal bewusst etwas anders an, denn die technischen Details zum fertigen Lautsprecher „Variant Diamond“ finden Sie allesamt in der letzten Ausgabe – den Boxensteckbrief gibt es hier noch einmal, aber Bauplan, Weichenplan und so weiter ist wie gesagt in der letzten Ausgabe zu finden. Ich möchte mich an dieser Stelle aber viel lieber einmal ausdrücklich lobend über die tolle Arbeit der Variant GmbH äußern, die nicht nur die Schallwände für die ellenlange Messreihe in Klang+Ton 4/2025 und 5/2025 für uns gebaut haben, sondern auch die hier gezeigten wunderschönen Gehäuse mit der Front in Eiche und Leimholz-Seitenwänden, die auch noch geflämmt sind.
Technik
Der DSA175-8 ist ein Sechseinhalbzöller mit Stahlblechkorb, der am Korbrand aber unterfüttert ist, was eine plane Auflagefläche ergibt. Dayton empfiehlt wegen des flachen Rands auch ausdrücklich den vereinfachten und nicht eingefrästen Einbau.
Der Treiber zeigt einen recht linearen Frequenzgangverlauf mit einem leicht fallenden Pegelverlauf, wohl bedingt durch die mit über 20 Gramm recht schwere Membran, die aber auch eine erfreulich niedrige Eigenresonanz mit sich bringt.
Der Treiber beginnt bei etwa 2 Kilohertz zu bündeln, grundsätzlich nutzbar ist er bis etwa 3 Kilohertz.





Gehäuse
Das Gehäuse kann man in allen erdenklichen Versionen bei der Variant-GmbH ordern: Wenn man möchte, kann man nur die Schallwand mit den Facetten- Fräsungen erwerben, aber auch den Komplett-Bausatz in MDF für 120 Euro oder in Multiplex, das dann schon mit 300 Euro zu Buche schlägt. Daneben gibt es noch zahlreiche Variationen an Material, Oberflächen und Stufen der Fertigstellung, die jeglichen Bedarf decken. Und wer einmal wissen möchte, wie es kommt, dass hochwertige Fertigboxen so viel Geld kosten, der bestellt die fertig lackierte Box, bei der zu den 166 Euro Materialkosten noch mal 820 Euro fürs lackierte Gehäuse kommen. Und trotzdem behaupte ich mal, dass es auch in dem Preisbereich qualitativ eng wird für die Fertigboxenkonkurrenz… Die hier gezeigten Gehäuse wird es so nicht im Shop geben, ganz einfach, weil die spannende Optik mit ein paar akustischen Nachteilen erkauft wird, die Leimoder Massivholz mit sich bringt. Mit ein paar Maßnahmen konnte ich auch die hübsche Variante auf das Niveau der MDF-Box bringen, so dass mit den selben Chassis und den selben Bauteilen keine messbaren Unterschiede mehr vorlagen. Den Weg dahin werde ich Ihnen in der kommenden Ausgabe zeigen, denn natürlich habe ich die einzelnen Schritte messtechnisch dokumentiert – das Ganze war aber aus Zeit- und Platzgründen nicht mehr in dieser Ausgabe unterzubringen.
Frequenzweiche
Die Daimond eine erfreulich simple Weiche, die gut zum Gesamtkonzept einer wirklich preisgünstigen Box passt. Der Hochtöner ist trotz seines moderaten Wirkungsgrads etwas zu laut und wird mit einem Spannungsteiler im Pegel abgesenkt. Es bleibt ein etwas vorlauter Bereich am unteren Rand seines Einsatzbereichs, der durch den Vorkondensator noch nicht optimal aufgefangen wird. Erst die Parallelspule modelliert einen perfekten Frequenzgang mit erst flacher, dann steil abkippender Flanke. Der zum Mittelton recht kräftig ansteigende Frequenzgangverlauf des Tieftöners erfordert frühes Eingreifen in Form einer ungewöhnlich großen Spule. Ich kann es dem geneigten Nachbauer leider nicht ersparen: Wir brauchen hier eine dicke Spule mit mindestens einem Millimeter Drahtstärke, wenn es eine Luftspule sein muss, noch dazu den exotischen Wert von 3,0 mH. Parallel zum Tieftöner liegt noch ein Kondensator mit 8,2µF. Insgesamt ergibt sich eine mustergültige Trennung mit sauberer Phasenlage und einer genau defi nierten Übergangsfrequenz von 1950 Hertz.
Messwerte
Der Frequenzgang verläuft nahezu perfekt.
Klang
Die Variant Diamond ist eine Box, die preisklassenübergreifend gut klingt, angesichts des Preises von 166 Euro pro Seite schon sensationell! Der Bass reicht schön tief und lehrt ausgewachsene Standboxen das Fürchten, die sich allerhöchstens in die Bereiche so hoher Pegel flüchten können, die man sowieso fast nie benötigt. Und die Variant Diamond macht auch einen „schönen Bass“, der die perfekte Mitte zwischen der ultimativen Tiefe und Schwärze eines Subwoofers und der leichtfüßigen Eleganz einer großen Papiermembran findet. Der gesamte Grund- und Mitteltonbereich ist sehr neutral mit einer minimalen Tendenz zu eher schlankem Klang statt heimeliger Wärme – aber das sind Nuancen. Vom oberen Mitteltonbereich bis an die Hörgrenze ist alles wirklich perfekt: Tonal ist die Variant Diamond absolut neutral, präzise in Grob- und Feindynamik, Auflösung, räumliche Abbildung – was Sie wollen!
Fazit
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Kategorie: Lautsprecherbausätze
Produkt: Klang+Ton-Projekt Variant Diamond
Preis: um 166 Euro+ Gehäuse
Eine rundheraus gute Box zu einem sensationell günstigen Preis und dank der angebotenen Gehäusebausätze für jeden nachzubauen, also ran an den Speck!
Klang+Ton-Projekt Variant Diamond
Klang+Ton-Projekt Variant Diamond
Seit meinem ersten externen D/A-Wandler (ein günstiges Gerät von Musical Fidelity) bin ich angefixt. Egal, ob man einem alten CD-Spieler klanglich auf die Sprünge helfen möchte oder ob man einfach etwas mehr Klang sucht: Ein DAC kann Wunder wirken.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Es ist schlicht erstaunlich: Es tauchen immer wieder neue Hersteller von Lautsprechern auf. Das erfordert mindestens Mut, Überzeugung und, sofern man erfolgreich sein will, Können.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen| Technische Daten | |
| Chassishersteller : | Dayton |
| Vertrieb: | Variant, Marburg |
| Konstruktion: | Thomas Schmidt |
| Funktionsprinzip: | Bassreflex |
| Bestückung: | 1 x Dayton DS175-8 1 x Dayton DC28F-8 |
| Nennimpedanz (in Ohm): | 4 Ohm |
| Kennschalldruckpegel 2,83 V/1m: | 84 dB |
| Trennfrequenzen: | 1950 Hz |
| B x H x T (in cm) | 36,0 x 24,0 x 30,2 cm |
| Kosten pro Stück: | 180 Euro + Gehäuse |




