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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: EAT Prélude


Gelungener Einstieg

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Natürlich geht es hier nicht um einen Newcomer auf dem Plattenspielermarkt, sondern um die Abrundung eines spannenden Plattenspieler-Portfolios in Richtung gehobene Einsteigerklasse. Und gerade da wird die Sache spannend

Jozefina Lichtenegger, das ist kein besonders gut gehütetes Geheimnis, ist die Ehefrau des Pro-Ject-Chefs Heinz Lichtenegger. Unter ihrer Ägide ist in denselben Produktionsstätten die designorientierte Edelmarke „European Audio Team“, kurz: EAT entstanden, die einige nicht nur gestalterisch hoch interessante Plattenspieler fertigt. Das Gute an den EAT-Plattenspielern: Neben dem eigenständigen Design konnten sie mich immer auch mit ihrem klanglichen Auftritt überzeugen und das zu Preisen, die mehr als konkurrenzfähig sind. Klar: Hier profitiert EAT vom jahrelang gewachsenen Know-how Pro-Jects und den Ressourcen der großen Produktionstiefe. Frau Lichtenegger hat ihr Produktspektrum noch einmal erweitert und bietet nun zu einem mehr als fairen Preis von knapp unter 1.000 Euro einen Plattenspieler an, der in einer etwas abgespeckten Form die optischen Tugenden der größeren EAT-Plattenspieler behält, ohne technisch zu weit vereinfacht zu werden. Das heißt: Natürlich gibt es ein paar Elemente, die vom Aufwand her reduziert wurden, ohne dabei die grundsätzliche Ausrichtung des Plattenspielers zu verändern. So ist der Teller beim Prélude nicht mehr zwei-, sondern nur einteilig. Es handelt sich aber immer noch um eine reine Metallkonstruktion mit eingepresstem Edelstahldorn, anständig schwer und präzise gedreht. Die Platte liegt auf einer dünnen Filzmatte. Diese sorgt – ich nehme das mal vorweg – für einen recht offenen Klang, während man mit schwereren Matten hier noch ein bisschen „rausnehmen“ kann, wenn man ein runderes Klangbild bevorzugt. Das Ganze funktioniert aber in einer deutlich geringeren Bandbreite als bei reinen Metalltellern. EAT verlässt sich nämlich nicht ausschließlich auf die Bedämpfung durch die aufgelegte Matte. Wie beim größeren Modell wird beim Teller in einer Nut nahe des Außenrands ein dicker Streifen eines weichen, hoch dämpfenden Schaummaterials eingelegt, ähnlich den Dichtstreifen, die man für die Montage von Lautsprecherchassis verwendet. Das sorgt für ein schnelles Abklingen interner Resonanzen – und das mögen wir immer gerne. Der Lagerspiegel in der präzise gedrehten Bronzebuchse ist aus Teflon. Bei der Geschwindigkeitswahl geht man über die günstige Minimallösung: Sie erfolgt über das Umlegen des Riemens am zweistufigen Pulley, bei dem übrigens nicht gespart wurde: Es wird das sauber gefertigte Aluminium-Modell der großen Modelle eingesetzt. Und auch für den Prélude gibt es wie beim letzten Modell einen neuen Tonarm. Dieser stellt für mich eine gelungene Kombination aus klassischer Tonarm-Optik und modernen Materialien dar: An der kardanischen Lagereinheit dominieren Metalloberflächen, während das Armrohr aus Kohlefaser gefertigt ist und ohne Übergang direkt ins Headshell übergeht. Der Tonarm ist ein klassischer Neunzöller und mit einer effektiven Masse von etwa 8 Gramm in erster Linie für etwas weicher aufgehängte MM-Systeme optimiert. Die Auflagekraft wird über das Gegengewicht eingestellt, das über einen weichen Dämpfungsring vom Armrohr entkoppelt wird. Die Antiskatingkraft wird wie eh und je mit einem kleinen Gewicht über einen Faden mit Umlenkbügel erzeugt und kann am Tonarm selbst durch das Einhängen der Schlinge in einen mehrfach genuteten Hebel variiert werden. Zur Arretierung auf dem Armrest: Hier setzt EAT einfach,

Preis: um 999 Euro

EAT Prélude


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Datum 09.11.2019, 09:57 Uhr