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Kategorie: Plattenspieler

Einzeltest: Rega RP10 - Seite 2 / 3


Mit Leichtigkeit

Während Fußball-Schiedsrichter mit einem sich schnell auflösenden Schaum aus der Spraydose die Position von Ball und Mauer beim Freistoß festlegen, packt Rega ein ungleich haltbareres Material – Schaum nichtsdestotrotz – zwischen zwei Phenolharzplatten, und fertig ist das Referenzgerät. Was ich hier jetzt so flapsig auf den Punkt bringe, ist so einfach und trivial natürlich nicht – dennoch verrät es so viel über die gesamte Denkweise von Roy Gandy, dem Mann hinter Rega. Der gestandene Plattenspielerhersteller von Welt kennt ja in der Regel nur eine Vorgehensweise, wenn es um das Setzen neuer Maßstäbe geht: Mann packt auf das bisherige Referenzgerät einfach ein paar Kilo Stahl, Alu oder was auch immer extra drauf, und fertig ist das neue Topmodell. Natürlich funktioniert das in den meisten Fällen sogar – bei Plattenspielern gilt das alte Sprichwort „viel hilft viel“ tatsächlich. Bei Rega dagegen hat man sich konsequent für den entgegengesetzten Weg entschieden: Schnelle Resonanzableitung durch möglichst wenig Masse und extrem steife Ankopplung einzelner Funktionsgruppen ist die Devise. Weil die bisherigen flachen „Brettzargen“ wohl immer noch zu behäbig waren, hat man an dieser Stelle die Masse weiterhin reduziert.

Statt MDF gibt es jetzt eben zwei extrem dünne Phenolharzplatten, zwischen denen ein mit Stickstoff aufgeschäumter Kunststoff namens Polyolefin als leichter und stabiler „Füllstoff“ fungiert. Darüber hinaus wurde alles an Material weggelassen, was nicht unbedingt gebraucht wird: Der eigentliche Plattenspieler-Unterbau ist kaum noch mehr als eine recht künstlerisch wirkende Kontur, in der Lager, Tonarm und Motor irgendwie untergebracht sind. Eine komplett starre Verbindung zwischen Tellerlager und Tonarmbasis gewährleisten zwei zusätzlich Magnesiumleisten. Dass diese beiden Komponenten nicht gegeneinander arbeiten sollten, ist klar – dass allerdings Motorvibrationen da mitspielen sollen, ist eher nicht der Plan. Auch wenn der Synchronmotor fest in der Zarge sitzt, werden Vibrationen bereits an der Quelle beseitigt: im Netzteil, das einen stabilen Sinus generiert. Beim Spitzenmodell geht man sogar so weit, das Netzteil individuell auf den eingebauten Motor einzumessen – ein Service, den wir schon vom Jubiläumsmodell RP-40 kennen. Der Motor dankt es mit einem noch etwas ruhigeren Lauf. Die Geschwindigkeitswahl – normalerweise bei den kleineren Rega-Modellen eine archaische Angelegenheit mit Tellerabnehmen und Riemenumlegen – wird komfortabel am PSU geschaltet. Ist auch besser so: Spätestens durch die hier doppelt zwischen Pulley und Subteller eingesetzten Antriebsriemen, würde man jeden 45er-Umschnitt verfluchen.

Preis: um 4500 Euro

Rega RP10


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Thomas Schmidt
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Datum 08.10.2014, 16:11 Uhr