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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Tonbruket – Masters of Fog (ACT)
Tonbruket – Masters of Fog
Die Stile, in denen sich Tonbruket auf seinen vergangenen fünf Alben geäußert hat, sind so vielschichtig wie die musikalische Herkunft der beteiligten vier Musiker. Auch auf ihrem aktuellen Werk „Masters of Fog“ zelebriert Tonbruket seine ganz eigene Melange aus Jazz, Rock, Fusion und Stilen, die noch keinen Namen haben. Vielleicht sollte man den Stil der Einfachheit halber als Tonbruket-Jazz bezeichnen, was auch der deutschen Übersetzung des Bandnamens entspräche: Klangfabrik. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 ist die Besetzung unverändert und besteht aus dem e.s.t.-Mitgründer Dan Berglund am Bass, Johan Lindström an Gitarre und Keyboard, Martin Hederos an Piano und Violine sowie Andreas Werliin am Schlagzeug. Die Bandbreite der Musiker reicht von Rockmusik über Free Jazz bis hin zum Hardcore. Da ihre Anteile sowohl an der Performance als auch an den Kompositionen gleichberechtigt sind, findet sich auch der jeweilige musikalische Background in allen elf Stücken wieder, die oftmals vor Kraft geradezu zu zerbersten drohen. „Wheel No. 5“ ist solch ein Stück, das mit seiner ungeheuren Power beeindruckt. „A Tale of Fall“ tritt jedoch den Beweis an, dass Tonbruket auch anders kann, nämlich mit geradezu lieblichen Anklängen an Countrymusik eine gänzlich andere Stimmung zu erzeugen, fast so, als wäre Musik einer anderen Band in die Aufnahme geraten. Allein die schwerfällige Rhythmik des Titelsongs lässt erahnen, dass der Mainstream auf „Masters of Fog“ nicht anzutreffen ist. So interessant wie die gesamte Aufnahme ist allein das Schlagzeugspiel Andreas Werliins auf dem finalen Stück „The Pavlova Murders“, das einen sehr facettenreichen Abschluss eines Albums bildet, auf dem es ständig Neues und Interessantes zu entdecken gibt.
Fazit
Tonbruket tobt sich in seiner selbst erschaffenen Nische aus – spannend!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Tonbruket – Masters of Fog (ACT)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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