Wir haben die Canvas L testen können. Und ja, das ist die neue Mutter aller Soundbars. Das war zu erwarten. Nicht zu erwarten war aber, dass die Canvas L auch eine vollwertige HiFi-Lösung ist.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Surround-Sets sind schwarz, klobig und Störfaktoren im Wohnzimmer. Nun, nicht alle. Die Marke Symphony Loudspeakers baut Boxen ganz bewusst so, dass sie hübsch und wohnraumfreundlich sind.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Tricky - Blowback (Anti)
Tricky - Blowback
Als die Maschinen in den wenigen verbliebenen Presswerken wenig zu tun hatten, wurden einige Preziosen wie dieses Album des Trip-Hop-Künstlers Tricky auf hervorragend rauschfreiem und sahnig gepresstem Vinyl veröffentlicht. Die Anzahl von Vinylreleases an sich war ja einigermaßen überschaubar, da war noch Zeit für eine ordentliche Matrize, und das hört man. „Blowback“ ist das fünfte Studioalbum und der Nachfolger von Trickys „Juxtapose“, nachdem er erst mal eine Weile von der Bildfläche verschwunden war. Obwohl es wahrscheinlich das zugänglichste Album des Briten ist, wurde es von den Fans eher zwiespältig aufgenommen und blieb etwas hinter den kommerziellen Erfolgen der Vorgänger zurück. Im Vergleich zu „Maxinquaye“ etwa wirken die Singstrukturen deutlich poppiger, und die Gastauftritte von Alannis Morrissette („Excess“) und Cindy Lauper („Five Days“) sehen Tricky ebenfalls in eher populäre Gefilde segeln. Daran kann auch der Fakt, dass der ehemalige Red-Hot-Chili-Peppers-Gitarrist John Frusciante einige cool verzerrte Riffs zu „Girls“ beigesteuert hat, wenig ändern.

Ein mediokres oder gar schlechtes Album ist „Blowback“ dennoch keineswegs – im Gegenteil. Das für mich beste Stück in einer ganzen Reihe von potenziellen Hits (so man ihnen denn eine Chance gegeben hätte) ist „Over Me“, in dem wavige Synthieflächen aus den 1980ern wiederauferstehen und die sexy klingende Ambersunshower sowie Tricky-Kumpel Hawkman die Vocals beisteuern. Und das wunderbar düster-schräge Nirvana-Cover „Something in the Way“ setzt den abwechslungsreichen („You Don’t Wanna“ fetzt überraschend flott und funky aus den Rillen) und kreativen Kompositionen die Downtempo-Krone auf.


A1 Excess
A2 Evolution Revolution Love
A3 Over Me
A4 Girls
A5 You Don‘t Wanna
A6 #1 Da Woman
B1 Your Name
B2 Diss Never (Dig Up We History)
B3 Bury the Evidence
B4 Something in the Way
B5 Five Days
B6 Give It to ‘Em
B7 A Song for Yukiko
VÖ-Datum: 2001Anzahl Platten: 1Format: 12"Label: AntiProduced by: TrickyMastered by: Ted Jensen at Sterling SoundBestellnr./Katalognr.: 6596-1Specials: GatefoldPressqualität (0–10): 9
Fazit
Musikalisch wie klanglich überragendes Trip-Hop-Pop-Album aus der Vinyl-Trockenzeit.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Tricky - Blowback (Anti)
|
144-612
ArtPhönix Vinyl |
Audio System bringt gerade eine ganze Reihe neuer Lautsprecher der Evo3 Entwicklungsgeneration heraus. Wir haben zwei Vertreter der 20er Koaxe zum Test...
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Der C7L markiert bei TCL den Einstieg in die Premium-SQD-Mini-LED-TVs. Wir testen das von der EISA preisgekrönte 65-Zoll-Modell.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Da ist sie, Box Nummer drei von Radiant Acoustics. Von der EISA frisch als „Premium Floorstanding Loudspeaker“ ausgezeichnet ud gefeiert allerorten. Ist die schwere Dänin wirklich so gut?
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Der Test der grandiosen Standbox Ceterra 70R liegt nun auch schon wieder über ein halbes Jahr zurück. Der Trennungsschmerz ist überwunden, da kommt ein neuer Inklang-Subwoofer des Wegs.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen





