Wenn eine „Männer-Soundbar“ zur Initialzündung wird: Wir testen das große Besteck von Neuron Acoustics
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Metz neuester Fernseher hört auf den schlichten Namen Primus, lateinisch für der Erste. Diese selbstbewusste Namensgebung weist bereits darauf hin, dass es sich um das Topmodell im Metz-TV-Programm handelt
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: The National - Alligator (Beggar’s Banquet)
The National - Alligator
Es hätte so schön sein können: Annähernd perfekt komponierter und arrangierter Indie mit emotionalem Tiefgang wie in „Karen“ hört man sehr, sehr selten. Dieser Refrain nimmt mich mit in eine andere Welt und lässt mich vergessen, was gerade sonst so um mich herum passiert. Aber dann verrät das durchschnittliche Vinyl- Mastering mit dem räumlich eingeschränkten Klangbild und der leicht belegt wirkenden tonalen Charakteristik den Inhalt so ein bisschen. Was echt schade ist – denn auch wenn der Inhalt natürlich wichtiger ist als die äußere Form, so fällt es mir persönlich schwer, über solche vermeidbaren Einschränkungen des Hörgenusses wegzusehen. Wie dem auch sei, musikalisch ist „Alligator“ eine Perle des Indie-Rock, der ohne Durchhänger oder Füller-Tracks auskommt. The National müssen noch nicht mal mit Marketing- Nebelkerzen auf ihre Musik aufmerksam machen, sie können sich allein auf die Kraft der Musik verlassen, die „Alligator“ auch über 10 Jahre nach seiner Veröffentlichung zu einem quasi perfekten Album mit Langzeitwirkung macht.

Pointiert vom sanft-rauen, warmen Ton von Frontmann Matt Berninger und getragen von einer zurückhaltenden Instrumentierung, die sich in einer geschlossenen Bandleistung manifestiert, entstehen hier emotionale Landschaften und keine bloße Aneinanderreihung von Tönen. Daher ist es doppelt schade um die dem Inhalt nicht vollständig gerecht werdende Vinyl-Umsetzung. Eine Hoffnung habe ich diesbezüglich allerdings noch, denn es gibt ein 2011er-Reissue auf 180-Gramm-Vinyl, doch das liegt mir leider nicht vor. Aber bald … Anspieltipps: „Karen“, „Baby We’ll Be Fine“, „City Middle“ und „Mr. November“.


A1 Secret Meeting
A2 Karen
A3 Lit Up
A4 Looking for Astronauts
A5 Daughters of the Soho Riots
A6 Baby, We’ll Be Fine
A7 Friend of Mine
B1 Val Jester
B2 All the Wine
B3 Abel
B4 The Geese of Beverly Road
B5 City Middle
B6 Mr. November
VÖ-Datum: 2005Anzahl Platten: 1Format: 12"Label: Beggar’s BanquetBestellnr./Katalognr.: BBQLP 241Recorded by: Paul Majahan at Drummerman Studios, Headgear Studios, Tarquin StudiosMastered by: Greg Calbi at Sterling SoundMixed by: Peter KatisSpecials: Downloadcard (anscheinend nicht bei allen Ausgaben)Pressqualität (0–10): 6–7
Fazit
Intimes und mitreißendes Indie-Album, hervorragend komponiert und gespielt. Must-have!Kategorie: Schallplatte
Produkt: The National - Alligator (Beggar’s Banquet)
|
144-612
ArtPhönix Vinyl |
Audio System wird nicht müde, eine erstaunliche Vielfalt an Lautsprecherneuheiten zu entwickeln. Wir testen die jüngst herausgekommene Koaxserie RXC.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Der jüngste Spross aus der TV-Familie von Loewes Subbrand We ist der We SEE 42 oled dc, ein OLED-Fernseher mit Twin-Tuner im kompakten 106-cm-Format.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen



