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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: I Long to See You (Blue Note)


Charles Lloyd & The Marvels - I Long to See You

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Auf  seinem  aktuellen  Album  hat  Charles  Lloyd  mal  wieder  eine  neue  Formation  aus  dem Boden  gestampft.  „Marvels“,  also  „Wunder“ hat er sie genannt, was eine treffende Bezeichnung für das Quartett ist. Es besteht aus den Gitarristen Bill Frisell und Greg Leisz, dieser bedient die Pedal-Steel-Gitarre, sowie Reuben Rogers am Bass und Eric Harland am Schlagzeug. Insbesondere die Kombination aus elektrischer und der in der Country-Musik Verwendung findenden Pedal-Steel-Gitarre, die Charles Lloyds  Tenorsaxofon  bzw.  sein  Flötenspiel  untermalen, sorgen für eine spezielle Charakteristik mit hoher Originalität und tragen maßgeblich zum Gelingen  der  Aufnahme  bei.  Die  Stücke  plätschern mal in ruhiger Gangart daher, mal steigert man sich bis in den Mid-Tempo-Bereich und aufgrund ihrer Länge bieten sie dem Hörer reichlich Gelegenheit, sich so richtig schön reinzugrooven. Traditionelle Stücke, wie zum Beispiel die Nummer „All My Trials“, haben das Potenzial, einen in Trance zu spielen und man möchte eigentlich gar nicht, dass solche Stücke ein Ende haben.

Es gibt allerdings zwei Stücke auf dem Album, wo man das Ende lieber früher als später herbeisehnt, denn sowohl Willie Nelson und noch mehr Norah Jones agieren auf ihren jeweiligen Beiträgen komplett uninspiriert, und man möchte Charles Lloyd gerne fragen, was er sich dabei gedacht hat. Das letzte Stück nimmt mit einer Länge von über 16 Minuten die gesamte D-Seite für sich in Anspruch und gibt sich redlich Mühe, den verheerenden Eindruck wieder wett zu machen, aber so ganz vermag ihm das auch nicht zu gelingen, so dass der anfänglich positive Eindruck des Albums nach hinten heraus einen heftigen Dämpfer bekommt.

Fazit

Das Hörvergnügen wird leider durch die beiden Vokal-Stücke  deutlich herabgesetzt.
I Long to See You (Blue Note)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Datum 13.02.2017, 11:57 Uhr