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Kategorie: Schallplatte

Musikrezension: Melody Gardot – The Absence (Decca)


Melody Gardot – The Absence

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Melody Gardot hat sich mit ihrem Stilmix aus Jazz und Bossa Nova ihre eigene Nische geschaffen, in der sie momentan für ziemliches Aufsehen sorgt. Dass das durchaus berechtigt ist, davon konnte ich mir kürzlich in der Kölner Philharmonie, in der sie auf ihrer Europatournee Station machte, um dort ihren aktuellen Longplayer zu präsentieren, selbst ein Bild machen. Die äußerst sinnliche Vorstellung, die sie dort ablieferte, überstieg in ihrer Wirkung die LP noch um Längen, aber auch diese lässt beim Abhören jede Menge Bilder im Kopfkino ablaufen. Ihre elf Kompositionen werden dabei von dem brasilianischen Tausendsassa Heitor Pereira in Szene gesetzt, der neben seiner eigenen Solo-Karriere auch am anfänglichen Erfolg von Simply Red beteiligt war. Die Inspiration für das Album holte sich Melody – ziemlich untypisch für einen amerikanischen Künstler – während einer ausgedehnten Weltreise, auf der sie begierig verschiedene Einflüsse aufsog und zu einem vornehmlich südamerikanisch abgeschmeckten Cocktail zusammengemixt hat. Das Album beginnt für Melodys Verhältnisse ungewöhnlich temporeich mit der Single-Auskopplung „Mira“, dem sie mit „Amalia“ nordafrikanische Ethnoklänge folgen lässt.

Danach taucht sie ein in verträumte und weitschweifige Melodik, die von ihrer Stimme dominiert wird, deren Vibrato sie im Vergleich zum Vorgängeralbum dankenswerterweise etwas gebremst hat. Die technische Seite der Produktion wurde mit einer Grammy-Nominierung belohnt; aufgenommen wurde das Album von Bernie Grundman, dem Garanten für herausragende Klangqualität. Das sehr gut verarbeitete Vinyl steckt in einer bedruckten Papierhülle, der ein Code für den kompletten Download im MP3-Format beiliegt.

Fazit

Melody Gardot etabliert sich mit ihrem vierten Album in ihrer selbst geschaffenen Liga
Melody Gardot – The Absence (Decca)


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Dipl.-Ing.
Michael Voigt
Chefredakteur
hifitest.de
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Autor Ralf Henke
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Datum 25.03.2013, 10:11 Uhr