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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Peter I. Tschaikovsky – London Symphony Orchestra, André Previn – Ouverture 1812 u.a. (Hi Q Records)
Peter I. Tschaikovsky – London Symphony Orchestra, André Previn – Ouverture 1812 u.a.
Tschaikowsky hat nicht nur empfindsame und melancholische Musik geschrieben, wie die Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“, die dieses Album beschließt. In seiner Ouvertüre 1812 und dem Slawischen Marsch interpretiert er den Krieg Russlands gegen Napoleon und die vielleicht nicht ganz so geschichtsträchtige Auseinandersetzung zwischen Serbien und der Türkei 1876. In der einleitenden Ouvertüre 1812 stehen sich musikalisch die Marsellaise und die russische Hymne gegenüber – das Stück verfolgt den Marsch Napoleons durch Russland bis zu seinem desaströsen Ende und dem Triumph Russlands – impulsiv wiedergegeben durch die Londoner Symphoniker unter André Previn. Die berühmt-berüchtigten Kanonenschläge stellen bei aller Dynamik keine Gefahr für die Nadel dar – dennoch fordert die schön tief gestaffelte Aufnahme der Anlage einiges ab, genauso wie der slawische Marsch, der immer noch eines der lautesten Orchestertutti beinhaltet, die ich kenne. Eher verhalten lässt sich dagegen die Ouvertüre Romeo und Julia an, die natürlich tschaikowskytypisch auch etliche griffige Melodiebögen enthält, bevor das Auftragswerk in sein charakteristisches Hauptmotiv „ausbricht“ – in Sachen Lebendigkeit bliebt sich diese Kompilation also von vorn bis hinten treu. André Previn hat sein Orchester in leisen wie lauten Momenten stets perfekt im Griff und findet vor allem den berühmten Tschaikowsky-Streicherton absolut exakt. Die Pressqualität des Albums ist sehr gut – ich finde es vor allem erstaunlich, wie authentisch die hohe Dynamik umgesetzt wird.
Fazit
Sehr empfehlenswerte Zusammenstellung von Tschaikowsky-GassenhauernKategorie: Schallplatte
Produkt: Peter I. Tschaikovsky – London Symphony Orchestra, André Previn – Ouverture 1812 u.a. (Hi Q Records)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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