„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: V.A. – Jazz on Vinyl Volume 2 – Duets (Michael Ausserbauer) (Jazz on Vinyl)
V.A. – Jazz on Vinyl Volume 2 – Duets (Michael Ausserbauer)
Schön, dass es noch einen solchen Enthusiasmus gibt: Dominique Klatte nahm es für „Jazz on Vinyl“ auf sich, an acht verschiedenen Orten sein Equipment aufzubauen und jeweils einen einzigen Track mit je zwei Instrumenten aufzunehmen. Die musikalische Konstante dabei ist das Tenorsaxofon von Michael Ausserbauer, der in jedem Track einen instrumentalen Counterpart findet und entweder bekannte Kompositionen von George Gershwin („Summertime“), Thelonious Monk („Round Midnight“) und John Coltrane („Lonnie´s Lament“) oder aber die seiner Mitstreiter mit hörbarem Spaß an der Sache interpretiert. Die Herausforderung bei einem solchen Unterfangen ist dabei weniger logistischer Art (wenn das auch ein nicht zu unterschätzender Aspekt gewesen sein dürfte), als vielmehr, zwei Instrumente mit all ihren Klangfarben in immer wieder unterschiedlichen Räumen – die im besten Fall die jeweiligen Klänge der Instrumente unterstützen – abzubilden. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem eine Studer-Bandmaschine, ein Studer-Mischpult und beste Mikrofone von Schoeps, Neumann und AKG. Und was soll man sagen: Operation gelungen, alle acht Patienten sind nicht nur wohlauf, sondern erfreuen sich ganz ohrenscheinlich der bestmöglichen Behandlung durch den Ingenieur. Die Positionierung der Instrumente gelingt Dominique Klatte auf „Jazz on Vinyl 2“ exemplarisch realistisch und natürlich in ihren Größenverhältnissen, die Tonalität ist neutral. Für mich subjektiv ein Highlight: Die Impulsantwort der Percussion in „Never Been There Before“ oder des wuchtigen Kontrabasses in „That’s Too Big a Thing“ (könnte ein Referenzstück für Dynamik, Transparenz und Klangfarben werden) sowie die Attacke des Saxofons in jedem Track lassen keine Wünsche offen.
Fazit
Klanglich perfekte und musikalisch sehr interessante, mit hörbarem Herzblut produzierte Sammlung von Duetten in außergewöhnlichen Settings. 100 % analog.Kategorie: Schallplatte
Produkt: V.A. – Jazz on Vinyl Volume 2 – Duets (Michael Ausserbauer) (Jazz on Vinyl)
|
144-612
ArtPhönix Vinyl |
Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen
Audio System hat seiner modernsten DSP-Endstufengeneration eine kleine Überarbeitung gegönnt, die in der Praxis einen großen Unterschied macht.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigen




