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Mit einem Erfahrungsschatz aus 5 Jahrzehnten Symphonic Line hat Rolf Gemein längst seine Klang-Signatur gefunden
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Red Garland Quintet – Red’s Good Groove (Jazz Workshop)
Red Garland Quintet – Red’s Good Groove
Der Titel „Red‘s Good Groove“ scheint zunächst irreführend, verbindet man mit „Groove“ doch ein gewisses Tempo. Damit kann der am Anfang erklingende Titelsong allerdings nicht dienen; ihn kann man eher als Blues einordnen. Mit seinen über acht Minuten bietet er aber allen Teilnehmern der Session genug Raum, ihre Instrumente vorzustellen. Neben dem Pianisten Garland, der dieses Stück auch komponiert hat, gehören Blue Mitchell (Trompete), Pepper Adams (Baritonsaxofon), Philly Joe Jones (Schlagzeug) und Joe Jones (Bass) zum Quintett, dessen einzige Aufnahme aus dem Jahr 1962 von Jazz Workshop ausgegraben wurde. Das Tempo wird bei der wunderbaren Gershwin-Nummer „Love Is Here to Stay“ weiter gedrosselt, um bei „This Time the Dream’s on Me“ der Erwartungshaltung gerecht zu werden. In dieser Geschwindigkeit geht es mit „Take Me in Your Arms“, der Pepper-Komposition „Excerent!“ und „Falling in Love with Love“ von Rodgers/Hart bis zum Ende weiter. Jedes Mitglied des Quintetts stand zum Aufnahmezeitpunkt im Zenit seiner Karriere, was aus dieser Aufnahme ein echtes Gipfeltreffen macht. Dass das Zusammenspiel hervorragend harmoniert, lässt sich auch daran ablesen, dass alle sechs Titel an nur einem Tag aufgenommen wurden. Ohne anmaßend sein zu wollen, hätte ich an Stelle von Sam Jones den Bass eine Oktave tiefer angelegt; insbesondere bei „Take Me in Your Arms“ hatte ich den Eindruck, dass ein paar Moskitos die Lautsprecher umschwirren – immerhin ein Beleg dafür, dass neben der Herstellungsqualität auch der Klang sehr überzeugend ist. Wie immer bei Jazz Workshop: nur 500 Stück weltweit.
Fazit
Zeitloser Jazz, der einen Moment Anlauf nimmt, um dann doch zu grooven.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Red Garland Quintet – Red’s Good Groove (Jazz Workshop)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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