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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Cécile McLorin Salvant – Mélusine (Nonesuch)
Cécile McLorin Salvant – Mélusine
Gerade mal ein Jahr ist es her, dass wir hier das Album „Ghost Song“ der amerikanischen Sängerin Cécile McLorin Salvant vorstellen durften, das für zwei Grammys nominiert wurde. Ich erinnere mich noch gut an die Vokalartistik der Künstlerin – ihre grandiose Stimmbeherrschung und der Wille zum Experiment außerhalb des Gewöhnlichen zeichneten das Label-Debüt auf Nonesuch aus. Mit dem Nachfolger „Mélusine“ geht Frau McLorin Salvant etwas andere Wege.
Nicht nur, dass sie nun weitestgehend nicht auf Englisch, sondern auf Französisch, haitianisch-kreolisch und in der südfranzösischen Sprache Okzitanisch singt – für eine Amerikanerin eher ungewöhnlich, jedoch leicht erklärbar mit ihren haitianisch-französischen Wurzeln –, auch wirkt „Mélusine“ von Anfang an etwas weniger sperrig, deutlich zugänglicher. Ob das an der Auswahl der Tracks liegen könnte? Immerhin interpretiert Cécile McLorin Salvant neun Lieder, deren Ursprung teilweise bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Fünf Eigenkompositionen komplettieren das Album. Inhaltlich dreht es sich um die Sagengestalt Mélusine, eine Frau, die sich wegen eines Fluchs jeden Samstag in eine Schlange verwandelt – und natürlich ist das ein wenig problematisch für die Beziehung.
Ich will hier nicht zu viel verraten – es lohnt sich nämlich, rein- und zuzuhören. Klar, man sollte sprachbewandert sein oder Zugang zu einem guten (maschinellen) Übersetzer haben und nutzen. Abgesehen davon ist „Mélusine“ rein musikalisch ein Highlight. Auch wegen der Kompositionen, vor allem aber wegen des Gesangs: Ausdrucksstark, kraftvoll, schwindelerregend sicher, gänsehauterregend emotional.
Fazit
Eine der besten Stimmen unserer Zeit.Kategorie: Schallplatte
Produkt: Cécile McLorin Salvant – Mélusine (Nonesuch)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
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