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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenGenre: Extreme Prog
Voidgazer – Dance of the Undesirables
Es fängt ein bisschen an wie Voivod zur Frühzeit – entwickelt sich dann aber schnell zur vielleicht interessantesten Mischung aus Progressive, Thrash, Grindcore-Gekreische und Death-Growls, die mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Der Presse-Text nennt die Melange nicht zu Unrecht „Extreme Prog“ und trifft damit den Kern der Sache recht gut.
Doch es geht hier nicht allein um einen „Neuigkeitsbonus“, um eine musikalische Freakshow, derer man noch dem zweiten Kontakt überdrüssig wird. Nein, die Jungs um Bandleader Manny Watts schaffen es, mit originellen, frischen Ideen und viel Abwechslung eigene Akzente zu setzen, ohne wirklich irgendeine andere Band zu zitieren. Ab und zu schießen mir zwar schon freie Assoziationen in den zerebralen Kortex, doch die sind ebenso vage und subjektiv wie vielfältig. Die genannten Voivod, Gwar, Mötley Crüe, Terrorizer, Molly Hatchet, und noch so einige mehr. Doch im Kern machen Voidgazer ihr vollkommen eigenes Ding. Und sie haben Charakter und ihren eigenen Sound. Eher klar, knackig, differenziert, oft mit songprägenden Gitarrenleads statt dauernder Riffattacken und Walls of Sound. Ehrlich, so kurzweilig habe ich schon des längeren keine Scheibe mehr durchgehört.
Mich persönlich stört es dabei nicht, dass die weitgehende Abwesenheit von traditionellen Songstrukturen dem Ganzen eine erratische Note verleiht. Wer „Intro-Strophe-Refrain-Strophe-Refrain-Schluss“ braucht, sollte bitte weitergehen. Oder doch mal ein Ohr riskieren und sich weiterbilden. Ach so: Hier handelt es sich hier zwar strenggenommen um eine EP, doch mit sieben Tracks und einer Spielzeit von 36 Minuten übertrifft „Dance of the Undesirables“ so manches Album dieser Tage. Unbedingt anhören!
Fazit
Ein wilder Ritt voller Überraschungen. Großartig!Kategorie: Schallplatte
Produkt: Voidgazer – Dance of the Undesirables (Reigning Phoenix Music)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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