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>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: Barrows – Obisidion (Tonzonen)
Barrows – Obisidion
Los geht‘s sehr getragen und atmosphärisch. Das bleibt aber nicht lange so, bereits am Ende des kurzen Intros „Telekin“ schlagen die Postrocker aus Los Angeles merklich gröbere Töne an, bevor‘s gen Ende des zweiten Titels „Entrada“ richtig zur Sache geht, nur um am Ende schlagartig aufzubrechen und in Trance zu verharren. Barrows kochen eine interessante Melange aus treibendem Rock und elektronischen Klängen. „Obsidion“ ist ihr drittes Album und folgt offensichtlich einem Konzept. Sorgfältige Songentwicklungen und überraschende Auflösungen gibt‘s öfter – das ist genau das Material, das das kleine, aber feine Krefelder Speziallabel Tonzonen Records mit Vorliebe auf Vinyl veröffentlicht. Von den zwei Platten des Albums sind nur drei bespielt, die letzte blieb komplett leer. Wenn Sie noch was zum Einstellen Ihres Antiskatings suchen – hier ist die Gelegenheit. Die drei anderen Seiten teilen sich lediglich sechs Songs, und da ist das eine oder andere echte Monster dabei. „Cocoon“ zum Beispiel dauert satte 20 Minuten und belegt die komplette zweite Seite, musikalisch ist das eine ziemlich abgefahrenspacige Angelegenheit. Vorher gilt es noch dem nur unwesentlich kürzeren Titeltrack zu lauschen, bei dem sich schwebende elektronische Orgelsounds und kernige Stoner-Rock-Bretter die Klinke in die Hand geben. Das sinnigerweise „Zenith“ betitelte letzte Stück bildet den finalen Höhepunkt in Gestalt eines sehr schönen und gut anhörbaren Ausflugs in Space-Rock-Gefilde. Von gelegentlichen Knacksern abgesehen, klingt das Album sehr gut, es macht umso mehr Spaß, je besser die Raumdarstellungsfähigeiten Ihrer Anlage sind. Sicherlich nicht das, was man unmittelbar nach Helene Fischer auflegt, aber definitv hörenswert.
Fazit
Ambitioniertes Konzeptalbum im Grenzbereich zwischen Rock und ElektronikKategorie: Schallplatte
Produkt: Barrows – Obisidion (Tonzonen)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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