„Drum prüfe, wer sich ewig bindet ...“ heißt es in Schillers Glocke. In der High Fidelity stellte sich eine solche Frage bisher nicht. In der Regel ging man zum Händler und tauschte Geld gegen Ware.
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Zu den spannendsten Newcomern im Bereich Lautsprecher zählt ganz klar Neuron Acoustic. Was wir bisher aus Heilbronn gehört haben, hat uns restlos begeistert.
>> Mehr erfahren>> Alle anzeigenMusikrezension: The Tete Montoliu Trio – Tete! (Verve)
The Tete Montoliu Trio – Tete!
Tete! wurde wurde 1974 im Rosenberg Studio in Kopenhagen aufgenommen und bietet einige interessante Interpretationen hinlänglich bekannter Kompositionen. Los geht es mit einer sehr feurigen Version von John Coltranes „Giant Steps“. Tete Montoliu scheint sich in den sechseinhalb Minuten geradezu in Raserei zu spielen. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so energisch, geht es beim folgenden „Theme for Ernie“ zu. Hier bleibt der dominante Leader der etwas ruhigeren Stimmung des Stückes treu und unternimmt nur leichte Ausflüge in wilde Interpretationen der Melodielinie. Bei den ersten Takten von „Body and Soul“ meint man dann, eine andere Band vor sich zu haben. So ruhig startet das Intro bis Tete wieder voll in die Tasten greift und das Ruder übernimmt. Hier bekommen aber auch Bass und Schlagzeug ein wenig Raum für ihr Spiel. Dominiert wird die Interpretation von einem langen Pianosolo. Die drei Stücke auf der B-Seite stehen den übrigen in nichts nach. Zwar bekommt der Bassmann etwas mehr Raum und reine Pianosoli bleiben aus, aber an der Grundausrichtung ändert sich wenig, was sicher kein Fehler ist. Insgesamt ist Tete! alles andere als ein langweiliges Jazzalbum. Ja, der Bandleader ist sehr dominant und wenn man Böses unterstellen wollen würde, könnte man ihm ankreiden, seinen Mitmusikern zu wenig Raum zu geben. Lediglich Nils-Henning Orsted Pedersen am Bass kommt gelegentlich kurz zum Zuge und darf zeigen, wie gut er mit seinen vier Saiten umgehen kann. So fehlt mir zwar ein richtig ausgiebiges Schlagzeugsolo, aber insgesamt gibt Tete! ein rundes Bild ab. Ich bin ja grundsätzlich skeptisch, wenn „Audiophile“ auf dem Plattenlabel steht, aber diese Aufnahme ist wirklich sehr gut. Auch die Pressung steht dem kaum nach.
Fazit
Piano-Jazz mit einem dominanten Leader, der sein Können reiflich ausspielt.Kategorie: Schallplatte
Produkt: The Tete Montoliu Trio – Tete! (Verve)
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144-612
ArtPhönix Vinyl |
Man nehme einen Breitbänder, ein Gehäuse und lasse im Grunde alles weitere weg. Heraus kommt wahrscheinlich ein Lautsprecher, der nicht besonders gut klingt. Es sei denn, man weiß, was man tut.
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Das Thema Kabel ist nicht unumstritten. Dabei kann man es ganz pragmatisch angehen: Gute Kabel ausprobieren und fertig.
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